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Dr. Alfred WOPMANN Aufsichtsratsvorsitzender, Theaterholding Graz/Steiermark

CV

1962 Promotion zum Doktor Phil., Fächer Psychologie, Philosophie und Anthropologie
1954-1958 Studium des Hauptfaches Violine an der Musikakademie Wien
1959-1967 ständiger Substitut im Orchester der Wiener Staatsoper, der NÖ. Tonkünstler und der Wr. Symphoniker
1968-1972 Regieassistent an der Wiener Staatsoper; Regieassistent bei den Salzburger Festspielen; persönlicher Assistent von Jean Pierre Ponnelle
1972 Debüt als Regisseur mit Gottfried von Einems Oper "Der Besuch der Alten Dame" am Opernhaus Dortmund
1978 Leiter des Opernstudios der Staatsoper Wien
1983-2003 Intendant der Bregenzer Festspiele. Kreation einer neuen Visualisierungsästhetik und Erscheinungsform der populären Oper auf der Seebühne
1988 Erweiterung dieser als "Bregenzer Dramaturgie" bezeichneten Entwicklung auf den Bereich der Raritätenoper auf der Bühne im Großen Festspielhaus
 Dort finden seither avantgardistische Konzertaufführungen und Uraufführungen des zeitgenössischen Musiktheaters und Schauspiels statt.
1998 Etablierung der 3. Säule der Bregenzer Dramaturgie im Bereich der zeitgenössischen Kunst auf der neuen Werkstattbühne
 Ein weiterer Höhepunkt reiht sich 2001/02 mit der innovativen Inszenierung von La Bohème auf der Seebühne von Richard Jones und Antony McDonald an.
1999/2000 gelingen mit den Produktionen Ein Maskenball, Auszeichnung Bühnenbild des Jahres - Opernwelt, Die griechische Passion, Laurence Olivier Award für die beste Opernproduktion 2000 und der Auftragsoper Nacht von Georg Friedrich Haas, Krenekpreis, drei absolute Höhepunkte in der Geschichte der Bregenzer Festspiele; sie nehmen nunmehr einen Spitzenplatz unter den europäischen Festivals ein.

Publikationen

Theater in der Natur, Freilichtbühne auf dem Bodensee, Musik auf dem See, Hestia Verlag, Bayreuth, 1986
Theater und Design, Austria Hometex, 1994
Bregenzer Dramaturgie, Essay in "Ein Jahrhundert Wiener Symphoniker", Holzhausen Verlag, Wien, 2000
Bühnenwelten Werkstatt Bregenz - Bregenzer Festspiele 1983 bis 2003, Ueberreuter, Wien, 2003

Auszeichnungen

Körnerpreis verliehen für die Dissertation durch Dr. Bruno Kreisky, 1963
Brucknerring verliehen vom Orchester der Wr. Symphoniker, 1992
Silbernes Ehrenzeichen verliehen vom Bundesland Vorarlberg, 1995
Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse verliehen vom Bundesministerium für Kunst und Wissenschaft
Martinumedaille verliehen von der Bohuslav Martinustiftung Prag, 2000
Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien verliehen von der Landesregierung Wien, 2001
Titel Professor verliehen vom Bundespräsidenten