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05: Bioenergie – Ausweg oder Irrtum?

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Hauptschule
Breakout / World Café
in deutscher Sprache

Der Klimawandel und der weltweit steigende Bedarf an Energiedienstleistungen fordern klare Strategien in Richtung einer „Zero Carbon Society“. Neben der Verringerung des Verbrauchs und der Steigerung der Effizienz sind erneuerbare Energiequellen unumgänglich. Energie aus Biomasse hat beste Chancen, im Jahr 2050 Grundpfeiler eines globalen und nachhaltigen Energiesystems zu sein.

ExpertInnen geben einführend einen Überblick über globale Ressourcen, Technologien und Zukunftschancen der Branche. In einem „World Café“ soll die Entwicklung der Bioenergie in den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt, diskutiert werden.

Vortragende

Member of the Provincial Government of Lower Austria for Economic Affairs, Tourism, Technology and Sports, St. Pölten Introduction
President, European Forum Alpbach, Vienna
Professor and Director of Studies, Industrial Biotechnology, Biberach University of Applied Sciences, Biberach Abstract
Die Industrielle Biotechnologie befasst sich mit der Entwicklung von alternativen Produktionsverfahren zur Realisierung von umwelt- und ressourcenschonenden Prozessen. Diese Prozesse finden sowohl im Bereich der chemischen Industrie - zur stofflichen Verwertung als auch der Energiewirtschaft sowie in den Umwelttechnologien im Abbau von Problemstoffen Anwendung.
Kerntechnologie ist immer ein Prozess, der mithilfe von Mikroorganismen - Bakterien, Hefen, Mikroalgen - oder Teilen davon - Enzyme- läuft. Daraus ergeben sich zwei grundlegende Unterschiede zu konventionellen Prozessen; der Großteil der Prozesse kann bei moderaten Druck und Temperaturbedingungen durchgeführt werden und die Prozesse sind meist hochselektiv und erübrigen so manchen arbeitsintensiven weiteren Reinigungsschritt. Die industrielle Biotechnologie beschäftigt sich einerseits mit der Optimierung der Herstellung von Produkten oder Intermediates aber auch mit der Herstellung von Produkten die konventionellen Produkten ähnlich sind aber zusätzliche Vorteile aufweisen, wie z.B. eine bessere biologische Abbauarbeit. Die Rohstoffe sind meist biogener Herkunft und werden in Bioprozessen zu den gewünschten Produkten synthetisiert.
Die Algenbiotechnologie stellt ein zukunftsweisendes Teilgebiet der Industriellen Biotechnologie dar, denn anders als Bakterien oder Hefen, die organische Kohlenstoffquellen - meist Biomasse- verarbeiten, sind Mikroalgen in der Lage, Biomasse aus CO2 zu bilden.
Derzeit werden Mikroalgen industriell erst in der Herstellung von hochpreisigen Produkten eingesetzt, da die Produktion von Biomasse zur energetischen Nutzung noch nicht wirtschaftlich darstellbar ist. Zahlreiche Forschungsgruppen beschäftigen sich mit der Weiterentwicklung von Algenkultivierungssystemen und verfolgen dabei geschlossene wie auch offenen Prozessstrategien. Die größte Herausforderung ist die geringe Biomassekonzentration in den Kulturen, die hohe Energieeinträge in allen Prozessschritten mit sich zieht.
Da die Mikroalgentechnologie eine Möglichkeit bietet, ohne Einsatz von urbaren Flächen durch effiziente Licht- und Nährstoffnutzung mit hoher Flächenproduktivität Biomasse herzustellen, hat sie das Potential zukünftig einen wertvollen Beitrag zur Generierung von biogenen Rohstoffen zu leisten.
Area Manager, BIOENERGY 2020+ GmbH, Wieselburg Abstract
Für die Wärmebereitstellung zum Wohnen und für industrielle Zwecke werden in Europa jährlich 48% der gesamten Endenergie aufgewendet. Man erwartet daher vom Wärme- und Kältebereitstellungssektor, dass dieser maßgeblich zum Erreichen der Ziele der Renewable Energy Directive (2009/28/EC). Diese sogenannten 20-20-20-Ziele umfassen eine 20%ige Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen, das Erreichen eines 20%igen Anteils der Erneuerbaren Energien am europäischen Energiemix und eine Erhöhung der Energieeffizienz um 20% jeweils bis zum Jahr 2020. Biomasse, als mit Abstand wichtigster Option unter den Erneuerbaren Energieträgern, nimmt eine Schlüsselrolle zum Erreichen dieser Ziele ein, und der Biowärmemarkt ist der mit Abstand wichtigste und auch am weitesten entwickelte Markt für die energetische Nutzung von Biomasse.
Im Rahmen der Arbeit der Europäischen Technologieplattform für Erneuerbares Heizen und Kühlen (European Technology Platform - Renewable Heating and Cooling - ETP-RHC) hat der Sektor, bestehend aus Solarthermie, Biomasse, Geothermie und einem sogenannten Cross-cutting Bereich, eine gemeinsame Strategie entwickelt, wie es bis zum Jahr 2050 möglich ist, den gesamten Wärme- und Kältebedarf in der Europäischen Union aus Erneuerbaren Energiequellen zu decken. Die Biomasse nimmt auch hier eine Schlüsselrolle ein. Einerseits, weil sie auf bereits entwickelten Märkten aufbaut und mit bereits erprobten Technologien startet. Andererseits, weil die Nutzung von Biomasse eine wesentliche Rolle für Hochtemperaturwärmeanwendungen und bei Zwischenspeicherung und Lastverschiebung in smarten elektrischen und thermischen Netzen spielen kann. Um die ehrgeizigen Ziele der ETP-RHC zu erreichen, muss sich die Biomassenutzung bis 2050 verdreifachen. Entscheidend hierfür wird die nachhaltige Mobilisierung bislang nicht oder nur ungenügend genutzter Biomasseressourcen sein. Die ETP-RHC hat Forschungs-, Technologieentwicklungs- und Demonstrationsbedarf in den folgenden Technologiefeldern identifiziert:
" Aufbereitung und Veredelung von Biomasseressourcen zu handelsfähigen Brennstoffen,
" emissionsarme und effiziente Kleinfeuerungssysteme,
" brennstoff- und lastflexible Biomassekessel aller Leistungsgrößen
" Mikro- und Klein-Kraft-Wärme-Kopplungssysteme,
" industrielle Kraft-Wärme-Kopplungssysteme mit deutlich höherem elektrischen Wirkungsgrad
" Kältebereitstellung aus der thermischen Biomassenutzung
Österreichische Technologieanbieter und österreichische Forschungseinrichtungen sind in vielen der genannten Bereiche weltweit führend. Die Umsetzung der Strategie der ETP-RHC stellt daher eine beachtliche Chance für Österreich dar, um diese Position zu festigen oder weiter auszubauen.
Expert in Biotechnology, ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH, Heidelberg Abstract
Einsparung von Treibhausgasen (THG) ist eines der Hauptargumente für den Einsatz von Biokraftstoffen. Die Grundidee ist einfach: Das CO2, das bei der Verbrennung der Biokraftstoffe entsteht, hat die Pflanze zuvor aus der Luft entnommen - ein geschlossener Kreislauf. Das Bild von Biokraftstoffen als CO2-neutrale Energiequelle hat sich in den letzten Jahren jedoch grundlegend verändert und ausdifferenziert. Die ab den 2000ern zahlreicher werdenden Ökobilanzstudien, die die THG-Emissionen des gesamten Lebensweges untersuchen, zeigen, dass nicht automatisch THG-Emissionen eingespart werden. Denn nicht nur bei der Verbrennung der Biokraftstoffe, auch bei ihrer Produktion entstehen THG-Emissionen.
Im landwirtschaftlichen Produktionsschritt sind es die N2O Emissionen aus der Ausbringung der Düngemittel, die einen Löwenanteil der THG-Bilanz ausmachen. Die meisten Studien zeigen, dass Bioenergie mit einem guten Düngemittelmanagement THG-Emissionen einsparen kann. Wissenschaftlich umstritten ist jedoch: Wieviel N2O wird tatsächlich frei? In den meisten Ökobilanzen wird mit dem auf IPCC basierenden 1% Faktor gerechnet, d.h. es wird angenommen, dass 1% des aufgebrachten Stickstoffdüngers als N2O freigesetzt wird. Eine 2008 erschienene Studie schätzt die Gesamtemissionen jedoch auf 3-5%. Dies würde die THG-Bilanz der meisten Biokraftstoffe kippen. Im Einzelfall hängen die N2O-Emissionen von den Faktoren Klima, Boden, Ausbringungsart ab.
Im industriellen Produktionsschritt hat jeder Herstellungspfad eigene Knackpunkte. Wird beispielsweise das in der Palmölproduktion anfallende Methan abgefangen und energetisch genutzt, können rund 60% THG eingespart werden, ist dies nicht der Fall werden gerade mal rund 20% THG eingespart im Vergleich zur fossilen Referenz. Ob und wieviel THG eingespart werden kommt also darauf an, wie der Biokraftstoff hergestellt wird.
Mitte der 2000er wurde das Bild der "CO2-neutralen Bioenergie" weiter ausdifferenziert. Biokraftstoffe wurden verantwortlich gemacht für die Zerstörung der Regenwälder in Indonesien und für den Umbruch von Grünland zur Rapsproduktion in Deutschland. Tatsächlich schlagen sich solche Landnutzungsänderungen auch deutlich in der THG-Bilanz nieder. Werden für die Biokraftstoffherstellung kohlenstoffreiche Flächen umgebrochen, entstehen durch den Einsatz dieser Biokraftstoffe sogar mehr Emissionen als bei fossilem Kraftstoff.
Werden Biokraftstoffe auf bestehenden Agrarflächen angebaut, kommt es nicht zu direkten THG-Emissionen aus Landnutzungsänderungen. Jedoch können durch Verdrängungseffekte indirekt THG-Emissionen entstehen: Wird bspw. Mais aus dem Nahrungsmittel-/Futtermittelmarkt in den Energiesektor geleitet, so muss an anderer Stelle mehr Mais produziert werden, um den Bedarf zu decken. Dies geschieht möglicherweise durch Ausweitung der Agrarfläche in vormalige Waldgebiete. Die dabei entstehenden THG-Emissionen sind zwar kausal durch die Biokraftstoffe bedingt, können jedoch nicht mehr direkt dem Biokraftstoff zugeordnet werden. Eine Quantifizierung wird mit ökonometrischen Modellen versucht. Die Bandbreite der Ergebnisse ist jedoch sehr breit aufgrund unterschiedlicher Annahmen zu erwarteten Ertragssteigerungen, Veränderungen in Konsummustern sowie der Art der Flächenexpansion.
Als Lösungsmöglichkeit für die indirekten Effekte werden Ertragssteigerungen genannt. Kommt bspw. der Mais für die Biogasherstellung aus zusätzlicher Biomasse, so entstehen keine Verdrängungseffekte. Insbesondere in Entwicklungsländern ist die Ertragslücke hoch. Es könnte deutlich mehr hergestellt werden. Hier wird es spannend: Wie sind die Auswirkungen einer Intensivierung auf Biodiversität und Gewässerqualität? Kommt die Ertragssteigerung aus kleinbäuerlicher Produktion oder aus hochintensiven Monokulturen? Wie sind jeweils die sozialen Auswirkungen?
Im Gegensatz zu flüssigen oder gasförmigen Biokraftstoffen für den Transportsektor hat feste Biomasse für Strom- und Wärmeerzeugung aus THG-Sicht Vorteile: Sie wird z.B. nicht düngemittelintensiv angebaut. Hier tauchen jedoch weitere Fragen auf: Wenn deutlich mehr Holz als bisher aus Wäldern entnommen wird, inwieweit wirkt sich das auf den Kohlenstoffspeicher der Wälder und damit auf die CO2-Bilanz aus?
Vor diesem Hintergrund werden wir im World Café gemeinsam die Fragen diskutieren:
" Was ist entscheidend für die CO2-Bilanz von Biokraftstoffen?
" Welcher Handlungsbedarf ergibt sich daraus (auf politischer Ebene, für die Wahl der Produktionssysteme etc.)?
Leiterin der Diskussionsrunde ist Anna Hennecke. Sie beschäftigt sich am Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU gGmbH) mit der ökobilanziellen Nachhaltigkeitsbewertung von Bioenergie, mit der Entwicklung von Treibhausgas-Tools für Bioenergiehersteller und Zertifizierer und unterstützt beratend das Bundesumweltministerium bei der Umsetzung der europäischen Erneuerbaren Energien Richtlinie. In ihrer Forschung am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) in Bonn beschäftigt sie sich mit den Auswirkungen der Bioenergieherstellung in Mexiko auf Treibhausgasemissionen, Wasserressourcen und Landnutzung.
Chairman, Austrian Biomass Association, Vienna Abstract
Biomasse, die Energie der Zukunft
Unsere Vision ist der vollständige Umstieg Österreichs auf ein effizientes, erneuerbares Energiesystem mit dem bestmöglichen Beitrag heimischer, nachhaltig produzierter Biomasse.

Der Österreichische Biomasse-Verband vertritt &
... die größte heimische Energieressource, deren Rohstoffe aus der Land-, Forst- und Holzwirtschaft sowie aus kommunalen, gewerblichen und industriellen biogenen Abfällen stammen.
... den gesamten Sektor der energetischen Biomassenutzung vom Rohstoffproduzenten bis hin zum Endkonsumenten.

Der Österreichische Biomasse-Verband steht &
... für eine effiziente, ressourcenschonende und nachhaltige Nutzung der Biomasse zur Bereitstellung von Wärme, Kälte, Strom und Treibstoffen.
... für die Forcierung der Biomasse als erneuerbaren Energieträger im Sinne eines energie- und klimapolitischen sowie volkswirtschaftlichen Optimums.

Der Österreichische Biomasse-Verband fordert &
... eine rasche Energiewende mit klaren Zielen und ambitionierten Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs und zum Ausbau erneuerbarer, klimaschonender und regionaler Energieträger.
... eine europäische Spitzenposition Österreichs im Stärkefeld der energetischen Biomassenutzung, um heimische Arbeitsplätze, Technologieentwicklung und Exporte maximal zu fördern.

Der Österreichische Biomasse-Verband sieht sich &
... als unabhängige Informationsdrehscheibe für Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Konsumenten in Energie- und Klimaschutzfragen mit dem Fokus auf die energetische Biomassenutzung.
... als kompetenter Interessenvertreter im Dienste der Biomassebranche zur Verbesserung der normativen, rechtlichen und ordnungspolitischen Rahmenbedingungen sowie der Wettbewerbsfähigkeit der energetischen Biomassenutzung.

Aktivitäten des Österreichischen Biomasse-Verbandes
Zur Umsetzung der Verbandsziele setzt der Österreichische Biomasse-Verband eine Reihe von Aktivitäten:
§ðOrganisation von Veranstaltungen sowie Herausgabe von Publikationen und Medienberichten
§ðDurchführung von Tagungen, Fachveranstaltungen, Seminaren und Weiterbildungskursen
§ðErarbeitung von Positionspapieren und Konzepten zu verschiedenen Fragen der Energiepolitik und des Einsatzes der Biomasse
§ðUmfangreiche Vortragstätigkeit und Zusammenarbeit mit Organisationen mit ähnlicher Zielsetzung
§ðEinflussnahme auf den nationalen und internationalen Willensbildungsprozess in der Energie- und Umweltpolitik
§ðUmfassende Information der Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft über die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile der Biomasse
§ðUnterstützung der Biomasse-Praktiker in den Bereichen Wärme, Elektrizität, Biotreibstoffe und Biogas
§ðIntensivierung der Zusammenarbeit zwischen Anwendern, Industriebetrieben, Forschung und Wissenschaft
§ðVerbesserung der Vermarktungschancen der biogenen Energieträger
Professor and Chair of Economics of Biogenic Resources, Weihenstephan-Triesdorf University of Applied Sciences, Straubing Abstract
Globale Bioenergie Potenziale. Die nachhaltige Verfügbarkeit nachwachsender Rohstoffe für die stoffliche und energetische Nutzung stellt sich global sehr unterschiedlich dar. Während in einigen Regionen große zusätzliche und nachhaltig nutzbare Potenziale existieren (vor allem in Russland, USA, Südamerika und einigen Ländern Afrikas) gibt es Regionen, in denen die Verfügbarkeit von Holz eher stagniert oder abnimmt. Im Bereich der Agrar-Reststoffe ist insgesamt eine hohe globale Verfügbarkeit gegeben, die durch die Nutzung von Ernterückständen, die aktuell überwiegend am Feld verbleiben, noch erhöht werden kann.
Zwei maßgebliche Treiber haben bereits zu einem starken Wachstum der energetischen Nutzung dieser Potenziale geführt:
1.Klimaschutzabkommen mit entsprechenden Förderinitiativen zur Steigerung der erneuerbaren Energieproduktion. Hier nehmen nachwachsende Rohstoffe vor allem im Wärmesektor und bei der Produktion von Biogas bzw. Biotreibstoffen eine wichtige Rolle ein.
2.Verlagerung der Nachfrage nach Industrieholz durch die Holzindustrie in Regionen mit gesicherter Rohstoffversorgung. Vor allem Holz-Zellstoff wird zunehmend in Regionen mit schnellwachsenden Plantagen produziert und in Regionen exportiert, wo Industrieholz zunehmend energetisch genutzt wird.

Die Förderpolitik hat vor allem in Europa bereits zu einem starken Nachfragewachstum nach Energieholz zur Wärme- und Stromproduktion geführt. Dabei werden neben Waldrestholz, das mit hohen Bereitstellungskosten verbunden ist, auch zu einem hohen Anteil günstiger bereitzustellende Industrieholz- und schwache Stammholzsortimente energetisch genutzt. Im Agrarbereich haben die Fördersysteme weniger zur Nutzung von Ernteresten (Stroh) oder der Etablierung von Energieholzflächen (Kurzumtriebsplantagen) geführt als vielmehr zum verstärkten Anbau von zuckerhaltigen Pflanzen (v.a. Mais, Zuckerrohr) mir entsprechend höheren Profitabilität bei der Produktion von Biogas und Biokraftstoffen. Damit steht die Bioenergie Branche mit Ihren Rohstoffen zu großen Teilen in Konkurrenz zur Produktion von Lebensmitteln bzw. zur stofflichen Nutzung als Bau- und Werkstoff. Durch die Fördersysteme sind hohe Grenzzahlungsbereitschaften für die energetische Nutzung entstanden, die zu einer entsprechenden Mengenallokation für die direkte energetischer Nutzung hochwertiger nachwachsender Rohstoffe geführt haben. Aufgrund der regionalen Begrenztheit nachhaltig nutzbarer Rohstoffe in Europa etablieren sich zunehmend Importe von zertifizierten Bioenergieträgern (Pellets, Biokraftstoffe) zur Deckung der weiter steigenden Nachfrage.
Global gesehen sind ausreichende Potenziale nachwachsender Rohstoffe zur weiteren Steigerung der energetischen Nutzung vorhanden. Dabei sollten jedoch auch zukünftige Technologien wie die zunehmende Produktion von Biotreibstoffen und Plattformchemikalien aus Lignocellulose berücksichtigt werden. Vor allem in der Chemieindustrie ist eine Rohstoffwende mit entsprechenden Grenzzahlungsbereitschaften langfristig absehbar.
Langfristig wird der Bioenergiesektor auch weiterhin einen wichtigen Stellenwert bei der globalen Versorgung mit erneuerbaren Energien auf der Basis qualitativ minderwertiger nachwachsender Rohstoffsortimente und Recycling Material einnehmen. Bei höherwertigen Sortimenten ist jedoch langfristig mit einer Steigerung des Wettbewerbs mit stofflichen Verwendungspfaden zu rechnen. Die Allokation der Angebotsmengen in die jeweiligen Verwendungspfade wird dabei primär über die Grenzzahlungsbereitschaften am Rohstoffmarkt und Begrenzungen beim Marktzugang erfolgen.
Director of Sales and Authorized Signatory, Environmental Agency Austria, Vienna Abstract
Holz ist ein Multitalent - solange es im Wald steht, sorgt es für gute Luft und einen ausgeglichenen Wasser- und Nährstoffhaushalt, bindet Kohlenstoff, schützt vor Erosion und Lawinen, bietet Lebensraum und Erholung und erhält Arbeitsplätze.
Auch nach der Ernte wird Holz vielfältig genutzt, sowohl bei der stofflichen (z.B. mehrgeschoßiger Hausbau, Möbelbau, Verpackungsmaterialien) als auch bei der thermischen (z.B. Kraft-Wärme-Kopplung, Pellets, Synthesegas, Biokraftstoffe) Nutzung haben sich die Anwendungsgebiete und die Mengenströme in den letzten Jahren deutlich erhöht.
Mittel- bis langfristig ist Holz einer der wichtigsten nachwachsenden Rohstoffe für die Substitution fossiler Energieträger und mineralischer Rohstoffe.
Die Erfolge beim Klimaschutz sind beachtlich, Holz ist österreich- und EU-weit die wichtigste Quelle erneuerbarer Energien mit weiterhin steigender Tendenz, die Forstwirtschaft profitiert, die heimische Wertschöpfung, die Waldbewirtschaftung und die Innovationskraft sind auf hohem Niveau.
Die stark steigende Nachfrage nach Holz birgt aber die Gefahr, die Multifunktionalität des Waldes verstärkt auf zwei Faktoren - Menge und Preis - zu fokussieren. Dazu kommen andere negative Begleiterscheinungen: knapp werdende Ressourcen, steigende Preise für die Nutzer, erhöhter Importbedarf bei verringertem Importangebot, Konkurrenz der Nutzungsarten, nicht abgestimmte Fördersysteme, lokale Übernutzung des Waldes, steigende Emissionen an Schadstoffen (z.B. NOx, Feinstaub, organischen Verbindungen) und damit einhergehend eine Verschlechterung der Luftqualität.
Damit der Wald in allen seinen Facetten auch in Zukunft zur Verfügung steht und das vielseitige Potenzial von Holz voll genutzt werden kann, ist es daher unumgänglich, Aufbringung und Nutzung gesamtheitlich zu behandeln. Ein derartiges Gesamtkonzept umfasst eine nachhaltige Rohstoffversorgung, eine hohe stoffliche Nutzung und eine effizientere Energieumwandlung und -verteilung. Die Senkung des Energieverbrauches im Bereich der Wärmenachfrage, die Forcierung der kaskadischen Nutzung und die Entwicklung innovativer Produkte auf Basis von Holz sind notwendige Voraussetzungen. Forschungsergebnisse zu Bewirtschaftungsszenarien, Speicherwirkung von Holzprodukten und Substitutionseffekten sollen eine Entscheidungshilfe für Lenkungsmaßnahmen darstellen.
Damit kann eine Basis für eine abgestimmte Strategie inkl. Forschungs- und Anreizförderungen und unterstützende Maßnahmen (z.B. im Bereich der öffentlichen Gebäude oder der Wohnbauförderung) gebildet werden. Diese Strategie sollte in klaren Zielvorstellungen für die stoffliche und energetische Nutzung münden.
Das Umweltbundesamt stellt Expertise zu den genannten Kernbereichen zur Verfügung, leitet wichtige Intra-Institutionelle Forschungsprojekte zum Thema und ist in zahlreichen Entscheidungsprozessen durch die Bereitstellung von Sachinformationen aktiv involviert.
Member of the Executive Board, EVN AG, Maria Enzersdorf Abstract
1.Einführung
Die (deutsche) Energiewende ist erwachsen geworden. Vor über 20 Jahren begonnen, zieht sich der rote Faden der Energiewende von den ersten Gesetzen und Verordnungen wie dem Stromeinspeisegesetz (1991)und der 3. Wärmeschutzverordnung (1995) über alle Regierungen ohne erkennbare Brüche durch. So steht in Deutschland mittlerweile eine Generation im Berufsleben, die keine Zeit "davor" kennt. In immer mehr Ländern und auch der EU insgesamt findet die Energiewende in den drei Bereichen Mobilität, Wärme und Strom Beachtung und Verbreitung. So ist in Europa die "Energiewende" im Mainstream angekommen. Diskutiert wird über Details, Kosten und Zeitpläne, die Wende an sich ist längst zum Selbstverständnis eines ganzen Kontinents geworden.

2.Politischer Rahmen in Niederösterreich
Auch in Niederösterreich ist die Energiewende fixer Bestandteil von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Vorgaben wie die OIB-Richtlinien, NÖ-Bauordnung, das Klima- und Energieprogramm 2020 oder der NÖ-Energiefahrplan 2030 weisen der Wende die Richtung und versuchen die vielen Einzelströmungen einzufangen und daraus einen konsistenten Plan zu formen. Das Land setzt dabei auf die drei Säulen Ressourcensparender Lebensstil, Effizienzsteigerungen und Umstieg auf Erneuerbare Energien; wobei neben dem vergleichsweise kleinen Bereich "Strom" auch die großen Bereiche "Wärme" und "Mobilität" thematisiert werden.

3.Unser Dreisprung zur Energiewende
Entsprechend den Säulen des Landes setzt die EVN auf die drei Elemente Energievermeidung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien, wobei die Reihenfolge wesentlich ist. Für ein Gelingen müssen alle Bereiche gemeinsam betrachtet werden und dabei das Energiedreieck aus Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Preisgünstigkeit beachtet werden. Darüber hinaus ist der EVN der Erhalt des Komforts der Kunden besonders wichtig. Für Biomasse sehen wir in allen Bereichen substanzielle Beiträge.

3.a. Energievermeidung
Energievermeidung bedeutet, unnötigen Energiebedarf abzustellen, im Bereich Strom z.B. eine angepasste Kühlschrankgröße zu verwenden oder das Licht beim Verlassen von Räumen auszuschalten. Im Wärmebereich z.B. nur genutzte Räume zu beheizen oder Räume multifunktional zu nutzen (Arbeit, Freizeit, Wohnen) und damit Gebäudefläche zu sparen. Im Bereich Mobilität kann z.B. Homeoffice oder eine Raumplanung der kurzen Wege zur Vermeidung beitragen. EVN bietet z.B. eine Smart Home-Lösung zur intelligenten Heizungssteuerung an.

3.b. Energieeffizienz
Um bei obigen Beispielen zu bleiben bedeutet nun Energieeffizienz die Anschaffung eines A+++-Kühlschranks, oder LED-Beleuchtung; im Bereich Wärme ist vor allem die Dämmung relevant, aber auch KWK und Nutzung von Abwärme. Die unvermeidbaren Wege werden effizient idealerweise mit öffentlichem Verkehr oder E-Mobilität zurückgelegt. EVN sieht sich diesem Bereich besonders verpflichtet und hat hierzu ein umfassendes Produktspektrum, bietet aber auch große Lösungen an, wie die Kühlung mit Absorbertechnik.

3.c. Erneuerbare Energien
Aus Stromsicht bedeutet dies den Bezug von NaturStrom oder den Bau z.B. einer eigenen PV-Anlage. Die Deckung des Wärmebedarfs über Wärmepumpen, Bionah-, fernwärme oder Pellets ist ebenso ein wesentliches Element. Im Bereich der Mobilität kann z.B. Bioenergie genutzt werden (zu Fuß gehen, Rad fahren) oder NaturStrom für die Betankung des E-Mobils.

4.Schlussfolgerungen
EVN sieht es als ihre wesentliche Aufgabe die Energiewende und das Energiedreieck in Einklang zu bringen. Dabei zeigt es sich, dass sich die Elemente im Wesentlich gut decken. Energievermeidung ist preisgünstig, nachhaltig und versorgungssicher; Energieeffizienz ist nachhaltig und preisgünstig; Erneuerbare Energien sind nachhaltig und versorgungssicher.
Die EVN als Vollversorger der Energiewende bietet deshalb in allen Bereichen zukunftsweisende Lösungen für Niederösterreich nach dem Motto "Energie vernünftig nutzen" an.
Key Researcher, BIOENERGY 2020+ GmbH, Wieselburg Abstract Chair
Bereits 1987 hat es der Brundtland-Report der Vereinten Nationen auf den Punkt gebracht: "Sustainable development meets the needs of the present without compromising the ability of future generations". Unsere Energiewirtschaft lebt derzeit von Öl, Gas und Kohle, erneuerbare Energie trägt 13 % zur Primärenergieversorgung bei. Die Botschaften "Die Zukunft ist "Erneuerbar" und "nicht vom Kapital, sondern von den Zinsen leben" dringen jedoch mehr und mehr ins Bewusstsein der Menschen. Dabei geht nicht nur um Erfindungen, die die Welt verändern, es geht um den Wandel vom schrankenlosen Verbrauch fossiler Ressourcen zur Nutzung dessen, was uns die Sonne ständig liefert.
Die Energiefrage ist höchst komplex und betrifft alle Kreise der Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie und alle Dimensionen der Nachhaltigkeit. Welcher Weg der richtige ist, wie lange der Umstieg dauert und welche Hürden dabei zu überwinden sind liegt noch nicht klar auf dem Tisch. Änderungen dauern (Jahrzehnte!) und erfordern Visionen, langfristige und politisch verankerte Ziele, gute Pläne und starke Anstrengungen in Forschung und Entwicklung. Lösung brauchen kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen und müssen im globalen Kontext gesehen werden.
Bioenergie ist derzeit weltweit die Nummer bei den Erneuerbaren und trägt drei Mal so viel bei wie allen anderen Erneuerbaren zusammen. Bioenergie ist gespeicherte Sonnenenergie und ist bestens zur Erzeugung von Wärme, Strom und Treibstoff geeignet. Biomasse für Energie und Industrie kann Werte für die Menschen und in den Regionen schaffen. Allein die Biowärme erwirtschaftet in Österreich mit steigender Tendenz jährlich ca. 2,5 Mrd. ¬ und sichert fast 20 000 Arbeitsplätze.
Belastbare wissenschaftliche Studien zeigen, dass Biomasse einen wesentlichen Rolle in einer "Zero Carbon Society" und einer biobasierten Wirtschaft der Zukunft spielen kann. Im Jahr 2050 kann Bioenergie bis zu einem Drittel zur Energieversorgung beitragen. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist jedoch die Lösung des "Food - Feed - Fiber - Fuel" - Konflikts. In vielen Ländern der Welt kann Biomasse für Industrie und Energie Werte in der Region schöpfen und zur Bekämpfung der Armut beitragen. Gute land- und forstwirtschaftliche Praxis, aber auch die Entwicklung effizienter, sauberer und leistbarer Technologien sind die Grundlage dafür.
Bioenergie und die Biotreibstoffe stehen derzeit am Scheideweg. Die Nachhaltigkeitsdebatte in Europa und das wachsende Interesse an Schiefergas in den USA verunsichern Politik, Industrie, den Finanzsektor und last not least Kunden und Endverbraucher. Die letzten Jahre haben die Komplexität von "Biomasse für Industrie und Energie" sichtbar gemacht. Im Wettbewerb um Nahrung, Futter, Rohstoff und Energie sind Effizienz und Flächenproduktivität von zentraler Bedeutung. Konventionelle Rohstoffe der Land- und Forstwirtschaft nähern sich den natürlichen Grenzen, mutige und langfristige Ansätze sind gefragt.
Visionen, Strategien und Technologieroadmaps mit kurz-, mittel- und langfristigen Zielen, aber auch die Kenntnis der Chancen, Risiken und Grenzen, realistische Ansätze für Investitionen, vernetztes Denken, ein kritisches Hinterfragen von Entwicklungen und sorgfältige, wissensbasierte Entscheidungen sind für einen langfristigen Erfolg im globalem Wettbewerb unumgänglich. Ein forschungsförderndes Umfeld macht Innovationen möglich und öffnet den Weg in die Zukunft.
Head of Department, Company and Technology, ecoplus. The Business Agency of Lower Austria, St. Pölten Coordination

Dr.in Petra BOHUSLAV

Member of the Provincial Government of Lower Austria for Economic Affairs, Tourism, Technology and Sports, St. Pölten

1991 Economic sciences (tourism, human resource management), WU (Vienna University of Economics and Business)
1991-1994 Marketing manager, Railtours Austria
1995 Head of Marketing and Sales Department, Rogner-Thermen Blumau, Stegersbach
1996-2001 Chief Executive Officer, Archäologiepark Carnuntum Ltd.
2001-2004 Chief Executive Officer, Congress Casino Baden
2004-2008 Minister for Labour, Social Affairs, Sports, Culture, Provincial Government of Lower Austria, St. Pölten
2008-2009 Minister for Youth, Education and Sports, Provincial Government of Lower Austria, St. Pölten
since 2009 Minister for Economic Affairs, Tourism, Technology and Sports, Provincial Government of Lower Austria, St. Pölten

Dipl.-Ing. Dr. Franz FISCHLER

President, European Forum Alpbach, Vienna

1973-1979 Research Assistant, Institute for Agricultural Management, University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna
1978 Doctorate, University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna
1979-1984 Executive Assistant, Provincial Chamber of Agriculture of Tyrol, Innsbruck
1985-1989 Director, Provincial Chamber of Agriculture of Tyrol, Innsbruck
1989-1994 Austrian Federal Minister of Agriculture and Forestry, Vienna
1995-2004 European Commissioner for Agriculture, Rural Development and Fisheries, Brussels
2005-2011 Chairman, Ecosocial Forum Europe, Vienna
2005-2015 Chairman, RISE-Foundation, Brussels
2014-2015 Chairman of the Steering Committee of the EU scientific programme for Expo Milano 2015
since 2012 President, European Forum Alpbach, Vienna
since 2016 President, Board of Trustees to the Austrian Institute of Advanced Studies (IHS), Vienna

Mag. Dr. Jürgen SCHNEIDER

Director of Sales and Authorized Signatory, Environmental Agency Austria, Vienna

1984-1990 Diplomstudium Chemie, Universität Wien
1990-1994 Doktoratsstudium in Biochemie, Universität Wien
1994 Universitätsassistent, Universität Wien
1994-2002 Abteilung für Lufthygiene, Umweltbundesamt GmbH, Wien
2002-2004 Projektmanager, WHO - Weltgesundheitsorganisation, Bonn
2004-2007 Umweltbundesamt GmbH, Wien
2007-2014 Leitung, Bereich Wirtschaft und Wirkung, Umweltbundesamt GmbH, Wien
seit 2011 Prokurist
seit 2014 Mitglied, Leitungsgremium, Umweltbundesamt GmbH, Wien

Dipl.-Ing. Claus ZEPPELZAUER

Head of Department, Company and Technology, ecoplus. The Business Agency of Lower Austria, St. Pölten

 Studium der Lebensmittel- und Biotechnologie, Universität für Bodenkultur Wien
1998-2000 Brauereileiter, Braumeister und stellvertretender Geschäftsführer, 1. Wiener Gasthofbrauerei
2000-2001 Senior Consultant, Czipin & Proudfoot, früher Czipin & Partner, Internationale Produktivitätsberatung
2001-2003 Leiter, Abteilung Research & Development, Melbrosin International GmbH & Co KG
2003-2004 Gründer und Inhaber, Life Science Project Management, Unternehmensberatung für externe Projektleitung von interdisziplinären F&E - Projekten
seit 2004 Technopolemanager, Tulln, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH
seit 2006 Geschäftsfeldleiter, Technopole, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH
  Verantwortlich für die Geschäftsfelder Cluster Niederösterreich, Internationalisierung und Technopole
seit 2007 Bereichsleiter, Unternehmen & Technologie, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur

Technologiegespräche

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21.08.2014

10:00 - 12:30TechnologiebrunchSocial
13:00 - 13:10Eröffnung der Alpbacher Technologiegespräche 2014Plenary
13:10 - 14:00FTI-Politik at the CrossroadsPlenary
14:00 - 15:45Industrie 4.0 - Die nächste industrielle Revolution?Plenary
16:15 - 17:45Stanford zu Gast bei den Technologiegesprächen: Innovation und die Kultur des ScheiternsPlenary
20:00 - 21:30Wir und unser Gehirn - Neurologische Forschung at the CrossroadsPlenary
21:45 - 23:00AbendempfangSocial
21:45 - 23:00KarriereloungeSocial

22.08.2014

09:00 - 15:00Breakout Session 01: Technology - Global Market: Österreichische Technologien für den globalen MarktBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 02: Technologie-Hotspots der Zukunft - Hat Europa eine Chance?Breakout
09:00 - 15:00Breakout Session 03: Herausforderung Disruptive Innovation: Strategien für eine erfolgreiche BewältigungBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 04: Agile und robuste Supply Chain - Volatilität im Wirtschaftsleben erfolgreich managenBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 05: Bioenergie - Ausweg oder Irrtum?Breakout
09:00 - 15:00Breakout Session 06: Was kostet die Zukunft der Stadt? Sozioökonomische Aspekte der Smart CityBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 07: Smart Energy: Herausforderungen an eine interdisziplinäre EnergiewendeBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 08: Wissenschaft in der Gesellschaft - Wie man Barrieren überwinden kannBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 09: IP-Strategien in Unternehmen: Herausforderungen für das IP-Management und die InnovationspolitikBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 10: Forschungsfinanzierung - Öffentlich oder privat? Neue Modelle in einer globalisierten WeltBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 11: Akustik-Innovationen: Trends in Industrie und AlltagBreakout
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
16:00 - 16:45Digital UniversityPlenary
16:45 - 18:15Open Science - Wissen von und für Menschen in der GesellschaftPlenary
18:30 - 20:00Städte at the CrossroadsPlenary
20:00 - 22:00Urban Innovators Challenge - Stadt und ZukunftPartner

23.08.2014

09:00 - 10:30Complexity Science - IPlenary
10:30 - 11:15Complexity Science - IIPlenary
11:45 - 13:15Innovation an der Schnittstelle von Kunst und WissenschaftPlenary
13:15 - 13:30Abschluss-Statement der Alpbacher TechnologiegesprächePlenary
13:30 - 14:00Imbiss zum Abschluss der VeranstaltungSocial