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08: Lernen durch innovative Bildungsnetzwerke

-
Hauptschule
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Netzwerke sind soziale Konstrukte, die auf der Basis von Erfahrung und Austausch dazu beitragen, dass ihre Mitglieder Lösungen und Handlungsimpulse für die eigenen Herausforderungen entwickeln. Im Bildungssystem leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Öffnung für ein neues Denken, das die SchülerInnen und ihre Zukunft in den Mittelpunkt stellt. Damit werden Netzwerke zu Geburtsstätten zukünftiger Möglichkeiten des Lernens. Wie bringen sie Systemveränderung in den schulischen Alltag? Im Arbeitskreis werden Bildungsnetzwerke hinsichtlich ihrer Relevanz im Umfeld einer Schule im Wandel diskutiert.

Vortragende

Leiter, Sektion I - "Allgemein bildendes Schulwesen, Qualitätsentwicklung und -sicherung; BIFIE, Pädagogische Hochschulen", Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien Introduction
Researcherin, Didaktik und Methodik des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien, Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems Abstract
Virtuelle Netzwerke, die sich nicht den simplen Informationstransfer als Ziel setzen, sondern vor allem Interaktion und Kooperation aller Beteiligten in den Vordergrund stellen, gelten immer noch als Herausforderung für Bildungsinstitutionen. Im Vergleich dazu scheint dieses Vorhaben vielen Online-Games bereits gelungen.
Massively Multiplayer Online Games (MMOG) wie World of Warcraft, The Sims Online oder Toontown Online ziehen Tausende von Spielerinnen und Spieler mit komplexen, virtuellen Welten in ihren Bann. Wissenstransfer findet hierbei auf multiplen Ebenen statt: Die Kommunikation und Interaktion unter den Spielenden fördert den Austausch von explizitem und implizitem Wissen - eine Voraussetzung dafür, dass man sich in diesen virtuellen Welten bewegen kann. Aufgaben - oder Quests - werden häufig so gestellt, dass sie alleine nicht zu bewältigen sind. Die Spielenden in diesen weltweit agierenden Netzwerken sind gefordert, sich in Gruppen / Clans zu organisieren. Sie verstehen sich dabei als Teil dieser Gruppe, die gleiche Ziele verfolgt. Jedes Individuum des Teams bringt spezielles Wissen und Fähigkeiten ein, die häufig auch von den Eigenschaften der Spielfigur / des Avatars abhängen und im Rahmen des Spiels weiter entwickelt werden. Dazu müssen nicht nur Aufgaben gelöst und Ressourcen gesammelt, sondern auch soziale Aktivitäten gesetzt werden. Diese Spielgemeinschaften können somit als funktionierende Communities of Practice gesehen werden, in denen situiertes Lernen und komplexe Lernprozesse stattfinden.
Wie können die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den kommerziellen Online-Spielnetzwerken für den schulischen Bereich genutzt werden? Kollaboration und Kommunikation werden als wesentliche Skills für das 21. Jahrhundert gesehen. Häufig wird kritisiert, dass in Schulen die Fertigkeiten, anderen zu helfen, sich gegenseitig zu ermutigen und Feedback zu geben, zu wenig trainiert werden. Gerade dies kann mit Hilfe von digitalen Online-Spielen erreicht werden, wie auch Prensky (2004) anhand des MMOG ToonTown gezeigt hat. Anstatt Erfahrungspunkte für den eigenen Avatar zu sammeln, schlagen Ducheneaut/Moore (2005) vor, MMOGs mit Lehrplaninhalten zu entwickeln, in denen die Prinzipien der kommerziellen Online-Games für Bildungszwecke adaptiert werden.
Ein erster Schritt in diese Richtung wurde mit der Entwicklung des auf den österreichischen Lehrplan basierenden Physiklernspiels Ludwig (http://playludwig.com) umgesetzt. Diese explorative Spielwelt verhilft Schülerinnen und Schüler physikalische Prinzipien zum Thema erneuerbare Energien zu verstehen und anzuwenden. Die Besonderheit von Ludwig besteht auch darin, dass es unter Beteiligung von SchülerInnen und LehrerInnen auf Basis eines iterativen didaktischen Designs entwickelt wurde. Auf diese Weise konnte sicher gestellt werden, dass Ludwig nicht nur den Lernerfolg optimal unterstützt, sondern darüber hinaus von den SpielerInnen auch als "echtes" Videospiel mit entsprechendem Unterhaltungswert verstanden wird.
Ducheneaut, Nicolas, Robert J. Moore (2005). More than just "XP": learning social skills in massively multiplayer online games. Online abrufbar unter: http://www2.parc.com/csl/members/nicolas/documents/ITSE.pdf (Abruf vom 19. 6. 2012)
Prensky, Marc (2004). A Lesson for Parents: How Kids Learn to Cooperate in Video Games. Online abrufbar unter: http://www.marcprensky.com/writing/prensky-how_kids_learn_to_cooperate_in_videogames.pdf (Abruf vom 19. 6. 2012)
Founder and Director, FASresearch, Vienna Abstract
Lernen kann im weitesten Sinne als fortlaufender Prozess beschrieben werden, in dem etablier-te Grundsätze, Ideen und Praktiken durch neue abgelöst werden bis diese selber wiederum von neuen Ideen "herausgefordert" werden. Was auch immer diese Veränderungsleistung verur-sacht (innere Motivation und Neugierde oder Anpassungsdruck an äußere technologische, öko-nomische, soziale Veränderung etc.) - soziale Systeme und Netzwerke gleich welcher Art durch-laufen analog zu Innovationsprozessen kontinuierlich Zyklen der "schöpferischen De-konstruktion": Neues in Form von neuen Ideen, Praktiken, Artefakten, Technologien etc. wird von gesellschaftlichen Akteuren hervorgebracht , diffundiert und integriert; bisher Etabliertes und Dominierendes wird zurückgedrängt oder vergessen.
Die Fähigkeit zu lernen und zu ver-lernen sind damit zwei Seiten derselben Medaille und deter-minieren in hohem Maße die ökonomischen Chancen eines Akteurs in einer Welt immer rasche-rer Veränderungen und zunehmender Unvorhersehbarkeiten. Die Frage warum manche Akteure lernfähiger und damit entwicklungs- und anpassungsfähiger sind als andere beschäftigen aktuell zentrale Teile der netzwerkorientierten Resilienzforschung (vgl. dazu KATZMAIR 2012). Die we-sentliche Erkenntnis dieser Arbeiten ist, dass die Lernfähigkeit eines Individuums von der Art seiner internen und äußeren Vernetzung abhängt und seine Lernleistung weitgehend von der Einbettung in eine spezifische Lernökologie bestimmt. Wie viele unterschiedliche Quellen "näh-ren" diese Ökologie? Wie ist lokales und globales, vergangenes und künftiges, orthodoxes und heterodoxes Wissen miteinander verknüpft? Auf wie viele unterschiedliche Arten von Wissen gibt es in einem Netzwerk Zugriff?
Als auch unter schwierigen Bedingungen lernfähig (Resilienz) erweisen sich dabei solche Indivi-duen und Netzwerke, denen es gelingt im Sinne eines Portfolioansatzes sehr unterschiedliche Formen des Wissens zu integrieren ("Das Leben aus mehreren Quellen nähren"). Menschen hingegen, die in Netzwerken gefangen sind, in denen sie aufgrund hoher innerer Homogenität wenig Neues lernen können (MigrantInnennetzwerke, SpezialistInnennetzwerke, etc.) oder in denen sie aufgrund hoher innerer Fluktuation keine Identität aufbauen können (kurzfristige pro-jektbezogene Netzwerke) sind indes in ihrer nachhaltigen Lernfähigkeit stark beeinträchtigt.
Was für Netzwerke der sozialen Welt gilt, gilt umso mehr für den Aufbau spezifischer Schul- o-der Universitätsnetzwerke, die das Thema Lernen zum Gegenstand haben. Wie sollte das De-sign für so ein Netzwerk aussehen? Welche funktionalen Rollen und thematischen Bereiche soll-ten vertreten sein, damit das Lernnetzwerk selber lernfähig bleibt? Welche Ressourcenquellen könnten so ein Netzwerk "treiben", wie kann ein solches Netzwerk fortbestehen? Der Vortrag wird versuchen auf diese Fragen aus dem Blickwinkel der aktuellen Netzwerk- und Resilienzfor-schung möglichst konkrete Antworten zu liefern.

Literatur: KATZMAIR H.: "Soziales Kapital und Resilienz. Adaptive Netzwerke in einer Welt der schöpferischen Zerstörungen." In: Wirtschaftspolitische Blätter 1/2012 "Das Kapital", Wien 2012
Vizerektorin für Forschung und Entwicklung, Pädagogische Hochschule Kärnten, Klagenfurt Abstract
Im ersten Teil des Referats wird auf den Ansatz und die netzwerkbezogenen Aktivitäten des Projekts IMST eingegangen, wie z.B. die Regionalen Netzwerke in allen Bundesländern und die AECCs und RECCs als österreichische und regionale Fachdidaktikzentren (vgl. Krainer, 2008). Anhand des Analyserasters "Content-Community-Context" (vgl. Krainer, 2011) werden die gewonnenen Erfahrungen (Erfolge und Misserfolge) dargestellt und daraus Perspektiven für die Initiierung und Förderung von fachbezogenen Bildungsnetzwerken abgeleitet.

Im zweiten Teil des Referats wird exemplarisch auf das Regionale Netzwerk für Naturwissenschaften und Mathematik Kärnten von IMST (vgl. Rauch & Kreis, 2009; Holub, 2012) eingegangen. Auch hier werden unter Bezugnahme auf den Analyseraster die gewonnenen Erfahrungen und daraus ableitbaren Perspektiven erläutert.

Literatur

Holub, P. (2012). Regionales Netzwerk Kärnten. Endbericht 2011/12. Klagenfurt: Pädagogische Hochschule Kärnten - Viktor Frankl Hochschule.

Krainer, K. (2008). Genese, Ansatz und Wirkungen des Projekts IMST. In F. Hofmann, C. Schreiner & J. Thonhauser (Hrsg.), Qualitative und quantitative Aspekte. Zu ihrer Komplementarität in der erziehungswissenschaftlichen Forschung (S. 343-358). Münster: Waxmann.

Krainer, K. (2011). Teachers as stakeholders in mathematics education research. In B. Ubuz (Ed.), Proceedings of the 35th Conference of the International Group for the Psychology of Mathematics Education, Volume 1 (pp. 47 - 62). Ankara, Turkey: PME.

Rauch, F. & Kreis, I. (2009). Lernen an Schnittstellen. Regionale Netzwerke im österreichischen Projekt IMST (Innovations in Mathematics, Science and Technology Teaching). In N. Berkemeyer, H. Kuper, V. Manitius & K. Müthing (Hrsg.), Schulische Vernetzung. Eine Übersicht zu aktuellen Netzwerkprojekten (S. 79-92). Münster: Waxmann.
Professor und Leiter, Projekt IMST - Innovations in Mathematics, Science and Technology Teaching, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Abstract
Im ersten Teil des Referats wird auf den Ansatz und die netzwerkbezogenen Aktivitäten des Projekts IMST eingegangen, wie z.B. die Regionalen Netzwerke in allen Bundesländern und die AECCs und RECCs als österreichische und regionale Fachdidaktikzentren (vgl. Krainer, 2008). Anhand des Analyserasters "Content-Community-Context" (vgl. Krainer, 2011) werden die gewonnenen Erfahrungen (Erfolge und Misserfolge) dargestellt und daraus Perspektiven für die Initiierung und Förderung von fachbezogenen Bildungsnetzwerken abgeleitet.

Im zweiten Teil des Referats wird exemplarisch auf das Regionale Netzwerk für Naturwissenschaften und Mathematik Kärnten von IMST (vgl. Rauch & Kreis, 2009; Holub, 2012) eingegangen. Auch hier werden unter Bezugnahme auf den Analyseraster die gewonnenen Erfahrungen und daraus ableitbaren Perspektiven erläutert.

Literatur

Holub, P. (2012). Regionales Netzwerk Kärnten. Endbericht 2011/12. Klagenfurt: Pädagogische Hochschule Kärnten - Viktor Frankl Hochschule.

Krainer, K. (2008). Genese, Ansatz und Wirkungen des Projekts IMST. In F. Hofmann, C. Schreiner & J. Thonhauser (Hrsg.), Qualitative und quantitative Aspekte. Zu ihrer Komplementarität in der erziehungswissenschaftlichen Forschung (S. 343-358). Münster: Waxmann.

Krainer, K. (2011). Teachers as stakeholders in mathematics education research. In B. Ubuz (Ed.), Proceedings of the 35th Conference of the International Group for the Psychology of Mathematics Education, Volume 1 (pp. 47 - 62). Ankara, Turkey: PME.

Rauch, F. & Kreis, I. (2009). Lernen an Schnittstellen. Regionale Netzwerke im österreichischen Projekt IMST (Innovations in Mathematics, Science and Technology Teaching). In N. Berkemeyer, H. Kuper, V. Manitius & K. Müthing (Hrsg.), Schulische Vernetzung. Eine Übersicht zu aktuellen Netzwerkprojekten (S. 79-92). Münster: Waxmann.
Leiter, Zentrum Naturwissenschafts- und Technikdidaktik, Pädagogische Hochschule Fachhochschule Nordwestschweiz, Basel Abstract
Als Folge der zum Teil ernüchternden PISA-Resultate ließen die deutschsprachigen Länder in den letzten zehn Jahren Kompetenzmodelle und Bildungsstandards entwickeln, u.a. in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften. Die Bildungsstandards wurden inzwischen von den zuständigen Ministerien in Kraft gesetzt. Die Standards dienen in Österreich, Deutschland und der Schweiz als Rahmen für die Entwicklung von Lehrplänen und Lehrmitteln, für Unterrichts- und Schulentwicklung, für Tests und Bildungsmonitoring, d.h. sie haben das Potenzial bestehende Bildungssysteme, Unterrichts- und Schulkulturen langfristig markant zu verändern.

Im ersten Teil des Vortrags steht die Entwicklungsphase der Kompetenzmodelle und Bildungsstandards im Vordergrund. Es werden der Innovationsgehalt der Standards und die Bedeutung von - traditionellen und innovativen Netzwerken während der Entstehungsgeschichte diskutiert. Der zweite Teil des Referats fokussiert auf die Implementation der Standards, insbesondere auf die Rolle von Netzwerken innerhalb und zwischen verschiedenen Communities, wie Bildungspolitik und -administration, Lehrpersonen und ihre Verbände, Universitäten und Pädagogische Hochschulen.

Der Referent war Ko-Leiter des Konsortiums, welches in der Schweiz für die Entwicklung der Bildungsstandards Naturwissenschaften verantwortlich zeichnete (2005-2009). Er leitet derzeit mehrere Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Implementation von Bildungsstandards. Im Vortrag dienen Beispiele aus den naturwissenschaftlichen Fächern bzw. aus den Naturwissenschaftsdidaktiken zur Illustration einiger allgemeiner Thesen zur Entwicklung und Implementation von Bildungsstandards sowie zur Bedeutung innovativer Netzwerke in diesem Bereich.

Literatur

Labudde, P. (Hrsg.; 2007): Bildungsstandards im Gymnasium: Korsett oder Katalysator? Bern: h.e.p. Verlag, 332 Seiten

Labudde, P. (2008): Developing and Implementing New National Standards in Science Education: The Role of Science Educators. In: B. Ralle & I. Eilks (eds.): Promoting successful science learning - The worth of science education research. Aachen: Shaker, 63-73

Labudde, P. (2010): Bildungsstandards und Tests Folgen für die Aufgaben-, Unterrichts- und Schulkultur. Schulleitung und Schulentwicklung. Raabe Verlag
Wissenschaftlicher Leiter, Leadership Academy, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur; Dekan, Fakultät für Bildungswissenschaften, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Abstract
Die Leadership Academy (LEA) des BMUKK wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, die Professionalisierung von Führungskräften im Bildungsbereich österreichweit horizontal und vertikal zu vernetzen. In einem darauf abgestimmten Großgruppendesign erfahren einerseits Schulleitungspersonen aus den unterschiedlichen Schultypen über die Bundesländergrenzen hinweg, andererseits Führungskräfte aus Schulverwaltung (Ministerium, Landesschulrat), Schulaufsicht und LehrerInnenbildung über ihren jeweiligen Funktionsbereich hinaus einen professionsbezogenen Entwicklungsprozess. Das Ziel dieses komplexen Netzwerks liegt in der Verknüpfung individueller Führungserfahrungen aus unterschiedlichen institutionellen Kontexten über Hierarchiegrenzen hinweg in einer lösungsorientierten Innovations¬orientierung über Leadership.

Die soziale Architektur der LEA sucht dem Vernetzungsanliegen in unterschiedlicher Weise gerecht zu werden. Sie besteht aus Generationen von jeweils ca. 250 TeilnehmerInnen, die ein Jahr lang österreichweit als (virtuelles) Netzwerk in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess an den Themen Leadership und Lernen (Leadership for Learning) arbeiten. Nach erfolgreicher Zertifizierung sind sie Mitglieder des generationsübergreifenden, österreichweiten Netzwerks der Leadership Academy (gegenwärtig läuft die neunte LEA-Generation).

Vier Foren (à drei Tage), die im alpinen Raum Alpbachs eine Art Campus-Atmosphäre bilden, formen den zeitlichen Rahmen für die gemeinsame Arbeit in der Gesamtgruppe. Sie schafft die Basis für eine Kultur der Vergemeinschaftung (“Yes we can!”) und lebt von der abwechslungsreichen Großgruppengestaltung: Dialogrunden an Tischgruppen von acht Personen, Zweiergespräche über die Tischecken, exemplarische Coachingdialoge auf der Bühne u.ä. tragen zu starker Identifikation bei. Erlebnisaktivierende Übungen, metaphorische Aufgaben, symbolische Kommunikationsformen, Bewegung und Rituale sichern Lebendigkeit und sorgen für Dynamik.

Dazwischen löst sich das große Forum in Kollegiale Team-Coaching Gruppen (KTC) auf, um jeder Person die Aufgabe und Chance zu geben, ein eigenes Entwicklungsprojekt einzubringen, es kollegial beraten zu lassen und nach intensiver (innerer) Auseinandersetzung mit konkreten Ideen zur Lösung des beruflichen Anliegens heim zu gehen. Durch die verschiedenen Perspektiven der Netzwerkmitglieder weitet das KTC den Blick auf das Ganze (System) und sorgt für kreative Interventionen. Gemeinsam mit einem Lernpartner oder einer Lernpartnerin werden strategische Überlegungen zur Umsetzung im jeweiligen Praxiskontext vorbereitet und – zurück am Arbeitsplatz – begleitet. Damit soll eine Verbindung zwischen dem persönlichen und organisationalen Lernen hergestellt werden.

Zwischen den vier Foren wird – z.T. über die Generationen hinaus – bundesländerweise in regionalen Netzwerken gearbeitet, um die Einbettung in den jeweiligen Schul- und Bildungskontext der Bundesländer sicher zu stellen. Da professionelle Netzwerke in ihrer Entwicklung begleitet und unterstützt werden müssen, wurden zu deren Betreuung sogenannte NetzwerkkoordinatorInnen ausgebildet, die sich einerseits um die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen, aber auch um die Bedarfe der Region kümmern. Nach Möglichkeit jährlich finden Vernetzungstreffen der Mitglieder der Leadership Academy mit internationalen PartnerInnen (in Alpbach) statt, die alle Generationen über aktuelle Themen wieder gesamtösterreichisch zusammen bringen und damit die Innovationsdynamik in Gang halten sollen.
Rektor, Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems Abstract
Virtuelle Netzwerke, die sich nicht den simplen Informationstransfer als Ziel setzen, sondern vor allem Interaktion und Kooperation aller Beteiligten in den Vordergrund stellen, gelten immer noch als Herausforderung für Bildungsinstitutionen. Im Vergleich dazu scheint dieses Vorhaben vielen Online-Games bereits gelungen.
Massively Multiplayer Online Games (MMOG) wie World of Warcraft, The Sims Online oder Toontown Online ziehen Tausende von Spielerinnen und Spieler mit komplexen, virtuellen Welten in ihren Bann. Wissenstransfer findet hierbei auf multiplen Ebenen statt: Die Kommunikation und Interaktion unter den Spielenden fördert den Austausch von explizitem und implizitem Wissen - eine Voraussetzung dafür, dass man sich in diesen virtuellen Welten bewegen kann. Aufgaben - oder Quests - werden häufig so gestellt, dass sie alleine nicht zu bewältigen sind. Die Spielenden in diesen weltweit agierenden Netzwerken sind gefordert, sich in Gruppen / Clans zu organisieren. Sie verstehen sich dabei als Teil dieser Gruppe, die gleiche Ziele verfolgt. Jedes Individuum des Teams bringt spezielles Wissen und Fähigkeiten ein, die häufig auch von den Eigenschaften der Spielfigur / des Avatars abhängen und im Rahmen des Spiels weiter entwickelt werden. Dazu müssen nicht nur Aufgaben gelöst und Ressourcen gesammelt, sondern auch soziale Aktivitäten gesetzt werden. Diese Spielgemeinschaften können somit als funktionierende Communities of Practice gesehen werden, in denen situiertes Lernen und komplexe Lernprozesse stattfinden.
Wie können die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den kommerziellen Online-Spielnetzwerken für den schulischen Bereich genutzt werden? Kollaboration und Kommunikation werden als wesentliche Skills für das 21. Jahrhundert gesehen. Häufig wird kritisiert, dass in Schulen die Fertigkeiten, anderen zu helfen, sich gegenseitig zu ermutigen und Feedback zu geben, zu wenig trainiert werden. Gerade dies kann mit Hilfe von digitalen Online-Spielen erreicht werden, wie auch Prensky (2004) anhand des MMOG ToonTown gezeigt hat. Anstatt Erfahrungspunkte für den eigenen Avatar zu sammeln, schlagen Ducheneaut/Moore (2005) vor, MMOGs mit Lehrplaninhalten zu entwickeln, in denen die Prinzipien der kommerziellen Online-Games für Bildungszwecke adaptiert werden.
Ein erster Schritt in diese Richtung wurde mit der Entwicklung des auf den österreichischen Lehrplan basierenden Physiklernspiels Ludwig (http://playludwig.com) umgesetzt. Diese explorative Spielwelt verhilft Schülerinnen und Schüler physikalische Prinzipien zum Thema erneuerbare Energien zu verstehen und anzuwenden. Die Besonderheit von Ludwig besteht auch darin, dass es unter Beteiligung von SchülerInnen und LehrerInnen auf Basis eines iterativen didaktischen Designs entwickelt wurde. Auf diese Weise konnte sicher gestellt werden, dass Ludwig nicht nur den Lernerfolg optimal unterstützt, sondern darüber hinaus von den SpielerInnen auch als "echtes" Videospiel mit entsprechendem Unterhaltungswert verstanden wird.
Ducheneaut, Nicolas, Robert J. Moore (2005). More than just "XP": learning social skills in massively multiplayer online games. Online abrufbar unter: http://www2.parc.com/csl/members/nicolas/documents/ITSE.pdf (Abruf vom 19. 6. 2012)
Prensky, Marc (2004). A Lesson for Parents: How Kids Learn to Cooperate in Video Games. Online abrufbar unter: http://www.marcprensky.com/writing/prensky-how_kids_learn_to_cooperate_in_videogames.pdf (Abruf vom 19. 6. 2012)
Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin, Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung (ILS), Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Abstract
Die Professionelle Lerngemeinschaft (PLG) ist eine spezifische Strategie für die Personal- und Qualitätsentwicklung, welche sich insbesondere im Bildungsbereich etabliert hat (vgl. Dufour et al 2010). Der PLG-Arbeit liegen die Prinzipien Selbstbestimmung sowie Professionalität zugrunde. Klare Strukturen, Spielregeln und Ziele ermöglichen selbstorganisierte, bedarfsorientierte Fort- und Weiterbildung. Während schulinterne PLG-Arbeit weitgehend erforscht und entwickelt wurde, ist die Entwicklung von interschulischen bzw. interorganisationalen PLGen weiterhin relativ unerforscht (vgl. Stoll & Seashore Louis 2007). Im Rahmen der Entwicklungsbegleitung der Neuen Mittelschule ist eine bundesweite PLG für die neu eingeführte Rolle "Lerndesigner/in" entstanden, die durch digitale Vernetzung verstärkt wurde.

Die Phasen der Entwicklung dieser bundesweiten PLG stellen sich bisher wie folgt dar: Netzwerk als Informationsquelle, Netzwerk als Identität, Netzwerk als Entwicklungswerkstatt. Dabei sind Entfremdung der Technologie, Vertrauen in der Gruppe und Lernen als Selbstverständnis wichtige persönliche Entwicklungsphasen, damit Mitglieder zu aktiven TeilnehmerInnen werden.

Im Arbeitskreis werden wir das Potential von digital vernetzten Professionellen Lerngemeinschaften für Systementwicklung erkunden, mögliche Strukturen und Werkzeuge aus der Erfahrung der TeilnehmerInnen identifizieren sowie Strategien für die Einführung interorganisationaler PLGen im Rahmen von Systementwicklung ausarbeiten. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf Werte und Prinzipien gelegt, die die Praxis der digitalen Vernetzung begleiten können.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Österreichisches Kompetenzzentrum für Didaktik der Chemie, Universität Wien Chair
Leiterin, Stabsstelle berufsbegleitende Professionalisierung von Führungskräften im Bildungsbereich, Sektion I, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien Coordination
Referent, Abteilung I.4 - Qualitätsentwicklung, Bildungsforschung, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien Coordination

MA Kurt NEKULA

Leiter, Sektion I - "Allgemein bildendes Schulwesen, Qualitätsentwicklung und -sicherung; BIFIE, Pädagogische Hochschulen", Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien

 Ausbildung:
 - Lehramt für Hauptschulen und Polytechnische Schulen (Mathematik, Musik, Geometrisches Zeichnen)
 - Lehramt für Gitarre, Konzertfach Gitarre
 - Master of Arts Degree (Mathematics in Secondary Education), City University of New York
 
 Berufliche und ehrenamtliche Tätigkeiten:
 - Hauptschullehrer in Wien
 - Lehrer an der Pädagogischen Akademie des Bundes in Wien für Musikerziehung, Gitarre (HS-Lehrerausbildung)
 - Leiter der Regionalstelle Süd des Pädagogischen Instituts der Stadt Wien
 - Leiter der AG für den naturwissenschaftlich-technischen Bereich im Schulversuch Mittelschule
 - Pädagogischer Referent für das Pflichtschulwesen im Stadtschulrat für Wien
 - Leiter der Pädagogischen Landesstelle der Wiener Kinderfreunde
 - Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde
 - Vorsitzender des überparteilichen Dachverbandes der Elternvereine an öffentlichen Pflichtschulen
 - Geschäftsführer der Gesellschaft Österreichische Kinderdörfer
 - Fachreferent für Allgemeinbildung, Bildungsforschung, Bildungsplanung, Frühkindpädagogik und NMS im Büro der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur Dr. Claudia Schmied
 - Leiter der Sektion I im Bundesministerium für Unterricht, Kunst, und Kultur (seit 2010)

Mag. MA MA Sonja GABRIEL

Researcherin, Didaktik und Methodik des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien, Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems

2000 Studium Deutsche Philologie/ Anglistik und Amerikanistik, Lehramt, Universität Wien
2005 Masterlehrgang Educational Media, Universität Duisburg/Essen
2011 Masterlehrgang Game Studies, Donau-Universität Krems
seit 2005 Dissertation zum Thema "Wissensmanagement an BMHS", PH Weingarten
2000-2011 Lehrerin an BHAK/BHAS Laa/Thaya
seit 2011 Medienpädagogin an KPH Wien/Krems

Mag. Dr. Harald KATZMAIR

Founder and Director, FASresearch, Vienna

 Studies in Sociology and Philosophy, University of Vienna
1992-2000 Research Assistant, Institute for Economics, Vienna University for Economics and Business
1995-1997 Research Associate, Institute for Sociology, Faculty of Social- and Business Sciences, University of Vienna
1997-2002 Founder and Chief Executive Officer, FAS - Forschungsgesellschaft für angewandte Sozial- und Strukturanalyse OEG, Vienna
since 2002 Founder; Head of Science; Chief Executive Officer, FAS.research Sozialwissenschaftliche Forschungsgesellschaft mbH.,Vienna
since 2013 Vice-president, NEIN ZU KRANK UND ARM Foundation
since 2015 Member, Supervisory Board, FWF - Austrian Science Fund, Vienna

Mag. Dr. Gabriele KHAN

Vizerektorin für Forschung und Entwicklung, Pädagogische Hochschule Kärnten, Klagenfurt

1984 Doktorat, Studium der Erziehungswissenschaft und Soziologie, Universität Wien
2004 Habilitation für empirische Pädagogik, Schulpädagogik und Interkulturelle Pädagogik, Universität Wien
2008 Magisterium, Zweitstudium Ethnologie, Universität Wien
1989-2006 Ludwig-Boltzmann-Institut für Schulentwicklung und international-vergleichende Schulforschung (Mitarbeiterin, zuletzt Leiterin)
  Lektorin an den Universitäten Wien und Klagenfurt und an der Donau-Universität Krems
  Vortragende in Universitären Hochschullehrgängen, Pädagogischen Hochschulen, Fachhochschulen für Gesundheitsberufe und in der Weiterbildung von Kindergartenpädagog(inn)en
seit 2007 Gründungs-Vizerektorin für Forschung und Entwicklung an der Pädagogischen Hochschule Kärnten

Mag. Dr. Konrad KRAINER

Professor und Leiter, Projekt IMST - Innovations in Mathematics, Science and Technology Teaching, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

1977-1982 Studium des Lehramts für Mathematik und Geographie- und Wirtschaftskunde
1982-1987 Präsenzdienst; Mathematiklehrer (BHS) und wissenschaftlicher Mitarbeiter
1987-2001 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistenzprofessor, Ao. Universitätsprofessor
1989 Doktorat
1995 Habilitation im Bereich der Mathematikdidaktik
1994-1996 Ausbildung als Akademischer Organisationsberater im Bildungsbereich
 WS 99/00 Gastprofessor, Universität Duisburg
 WS 08/09 Gastprofessor, Monash University, Melbourne
1996 Gastprofessor, University of Georgia und Distinguished Faculty Scholar, University of Iowa
seit 1999 Leitung des Projekts IMST - Innovations in Mathematics, Science and Technology Teaching
seit 2001 Universitätsprofessor für Weiterbildung unter besonderer Berücksichtigung von Schulentwicklung
seit 2012 Designierter Direktor der School of Education an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Dr. habil. Peter LABUDDE

Leiter, Zentrum Naturwissenschafts- und Technikdidaktik, Pädagogische Hochschule Fachhochschule Nordwestschweiz, Basel

1959-1963 Primarschule Bielefeld
1963-1971 Max-Planck-Gymnasium Bielefeld, Abitur mathematisch- naturwissenschaftlicher Richtung
1971-1974 Grundstudium Physik, Mathematik, Chemie, Universität Würzburg
1974-1977 Hauptstudium der Physik, Universität Bern
1977-1980 Dissertation unter Anleitung von Prof. Dr. H.P. Weber: "Kontinuierliche Fiber-Raman-Laser", Diplom für das Höhere Lehramt in Physik, Mathematik, Chemie
1999 Habilitation an der Phil.-Hist. Fakultät der Universität Bern
1977-1980 Forschungsassistent, Institut für angewandte Physik der Universität Bern
1981-1985 Gymnasial- und Seminarlehrer für Physik, Chemie und Mathematik, Evangelische Mittelschule Samedan
1985-1986 Stipendiat des Schweizer Nationalfonds an der University of California, Berkeley (USA): Forschung und Weiterbildung in Naturwissenschafts- und Mathematikdidaktik sowie Pädagogischer Psychologie
1987-1990 Gymnasiallehrer für Mathematik, Physik und Chemie, Feusi-Schulzentrum, Bern
1988-2002 Vizedirektor des Höheren Lehramts, Universität Bern
1989-1993 Lehrauftrag für Physik- und Chemiedidaktik, Didaktikum Aarau
1997-2005 Fachleiter und Dozent im Nachdiplomstudium Fachdidaktik Naturwissenschaften, Universität Bern
2002-2008 Direktor der Abteilung für das Höhere Lehramt (AHL) der Universität Bern, mit dem Transfer der AHL in die PHBern
seit 2005 Leiter des Instituts Sekundarstufe II der PHBern
seit 2008 Forschungsprofessur und Leiter des Zentrums Naturwissenschafts- und Technikdidaktik (ZNTD) der Pädagogischen Hochschule an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Basel

Mag. Dr. MBA Michael WAGNER

Rektor, Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems

1997-2003 Professor of Computer Graphics, Arizona State University
2003-2005 Leiter des Zentrums für Bildung und Medien, Donau-Universität Krems
2005-2012 Professor für Technologieunterstütztes Lernen und Multimedia, Donau-Universität Krems
2010-2012 Rektor der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems

MA Tanja WESTFALL-GREITER

Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin, Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung (ILS), Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

seit 1991 In Tirol als amerikanische "Wahltirolerin".
1991 In 2 Gymnasien als Englisch-Lehrassistentin
1992 Lektorin, Universität Innsbruck sowohl Literatur, Kreatives Schreiben und Komposition am Anglistik/Amerikanistik als auch Wirtschaftsenglisch am SoWi Sprachenzentrum.
1998 Gründung von Fa. Creative Liaisons, Innsbruck.
2001-2010 Autorin von Lehrwerken für das Fach Englisch in den Sekundarstufen.
2008-2012 Entwicklungsbegleiterin für die Schulreform "Neue Mittelschule" und Projektmitarbeiterin, Universität Innsbrucks Zentrum für Lernforschung
seit 2011 Co-Leitung mit Christoph Hofbauer, Bundeszentrum für lernende Schulen NMS-Entwicklungsbegleitung, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.

DI Mag. Brigitte KOLIANDER

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Österreichisches Kompetenzzentrum für Didaktik der Chemie, Universität Wien

1978-1983 Studium der technischen Chemie an der TU Wien, Studienrichtung Biochemie und Lebensmittelchemie
1983-1989 Studium Chemie und Physik Lehramt an höheren Schulen
seit 1990 Lehrerin für Chemie und Physik an der HAK/HAS des bfi Wien
2002-2007 Mitarbeit in der österreichischen PISA-Experten-Gruppe des Ministeriums für die Naturwissenschaften
2004-2010 Koordinatorin für den Schwerpunkt 5 im IMST-Fonds (IUS, Universität Klagenfurt)
seit 2008 Mitarbeit am AECC Chemie (Universität Wien)
seit 2010 Koordinatorin des IMST-Themenprogramms "Kompetent durch praktische Arbeit" (IUS, Universität Klagenfurt)

Technologiegespräche

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23.08.2012

10:00 - 12:30Technologiebrunch gegeben von Standortagentur TirolSocial
13:00 - 13:10BegrüßungPlenary
13:10 - 13:30Eröffnung der Alpbacher Technologiegespräche 2012Plenary
13:30 - 14:15EröffnungsreferatePlenary
14:15 - 15:05Energie für morgenPlenary
15:25 - 16:55Global Earth Research - Forschung für die Zukunft der Erde in Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher ForschungszentrenPlenary
16:55 - 17:45Kampf gegen den Krebs - Durchbrüche und ErwartungenPlenary
20:00 - 21:30Produktion und Forschung im globalen Wettbewerb - wer bestimmt die Zukunft?Plenary
21:30 - 23:30Abendempfang gegeben von Forschung AustriaSocial
21:30 - 23:30Karrierelounge - Abendveranstaltung mit Buffet für StudentInnen, JungwissenschaftlerInnen und BerufseinsteigerInnen, gegeben von den Veranstaltern der Alpbacher Technologiegespräche und Siemens AG ÖsterreichSocial

24.08.2012

09:00 - 15:30Arbeitskreis 01: Schlüsseltechnologien - Zukunft für Europas JugendBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 02: Chancen und Grenzen von "Ambient Assisted Living"Breakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 03: Smart City - der Mensch im MittelpunktBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 04: Demographie und Humankapital als Chance für InnovationBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 05: Produktionsstandorte der Zukunft - Entscheidungsfaktoren, Chancen und RisikenBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 06: Klettersteig in die wissenschaftliche KarriereBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 07: Schlüsselelemente erfolgreicher InnovationskulturenBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 08: Lernen durch innovative BildungsnetzwerkeBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 09: Gesucht: jung, technisch begabt, wissbegierigBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 10: Smart Governance for smart SpecialisationBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 11: Medizintechnik: Herausforderungen und ChanceBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 12: Cyber-Sicherheit als kritischer StabilitätsfaktorBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 13: Moderne Technologien und ihre Rolle in DemokratieprozessenBreakout
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
09:45 - 15:00Sonderveranstaltung: FTI-Internationalisierung in Österreich und der EUBreakout
16:00 - 17:15Individualisierung als Basis für Bildung und InnovationPlenary
17:30 - 19:30Wege zum Nobelpreis - PreisträgerInnen im Gespräch mit österreichischen NachwuchswissenschaftlerInnen in Kooperation mit der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen BodenseePlenary

25.08.2012

09:00 - 10:30Neue Technologien, die unser Leben verändern - Ausgewählte EU "Flagship-Projekte"Plenary
10:45 - 12:00Zukunftsszenarien: in welchen Zeiträumen können wir planen?Plenary
12:00 - 13:05Die Physik des FußballsPlenary
13:05 - 13:15Abschluss-StatementPlenary
13:20 - 14:00Imbiss zum Abschluss der VeranstaltungSocial