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04: Forschungsförderung zwischen Risiko, Kreativität und Mainstream

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Hauptschule
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Österreichs Forschungsförderungssystem ist gut ausgebaut – ist es jedoch für die Zukunft richtig aufgestellt? Fördern wir noch das Richtige – und fördern wir richtig? In welchem Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichem Nutzen und Risikoakzeptanz befindet sich der Staat? Ist unser Förderungssystem so aufgestellt, auch die außergewöhnliche Innovation, das kreative, unternehmerische Neue, zu erfassen und entsprechend Risiko einzugehen, oder zwingen uns risikominimierende und durchgestylte Controllingabläufe, nur mehr den Mainstream zu fördern? Hart an der Grenze zum Mitnahmeeffekt?

Vortragende

Executive Director and Scientific Head, Nexus - Institute for Cooperation Management and Interdisciplinary Research, Berlin Abstract
Der Beitrag skizziert die Verschiebungen zwischen institutioneller Forschungsförderung und Projektförderung in Deutschland und Österreich an ausgewählten Beispielen, die gleichzeitige Verschiebung typischer Größenordnungen und Förderlaufzeiten von Forschungsvorhaben und versucht auch eine Abschätzung der Veränderung zeitlicher Aufwendungen von Forschungsakquise und -durchführung bei Antragsteller/innen von Forschungsprojekten.
Der analytische Blick ist dabei vor allem auf Effekte und Nebeneffekte von projektorientierter Forschungsförderung gerichtet. Besonderes Augenmerk erhalten Vermutungen und forschungsförderpolitische Thesen, dass es radikale, hochinnovative und/oder wissenschaftspolitisch unorthodoxe Projekte in peer-reviewing Verfahren besonders schwer haben, sich durchzusetzen und eine konsequente Projektförderung mit peer-review eher den Mainstream als die radikale Innovation fördere. Komplementär müssen aber gerade Programme die „offen für Außergewöhnliches“ sein möchten, in den Blick genommen werden.

Es bedarf zweitens die Konjunkturen in der Größenordnung von Projekten, insbesondere die Forderungen nach Förderung von Großprojekten mit halbinstitutionellem Charakter nachzuzeichnen.

Drittens soll das industrielle Interesse an den Ergebnissen der anwendungsorientierten (Grundlagen-) Forschung als förderungsentscheidendes Exzellenzkriterium, in der Regel durch finanzielle Eigenbeiträge an der Forschung ersichtlich, dargestellt werden. Beleuchtet wird die Konjunktur dieses forschungspolitischen Kriteriums und die in der Folge steigenden ausgewiesenen wirtschaftsseitigen Beiträge in den öffentlich geförderten Forschungsprojekten.

Viertens versucht der Beitrag eine Abschätzung des zeitlichen Verhältnisses von Forschungsmittelakquise und Forschung bei Antragsteller/innen im österreichisch-deutschen Vergleich über die letzten Jahrzehnte mit einem Blick nach vorn.
Head, Research Group Technology, Innovation and Policy Consulting, POLICIES - Institute for Economic and Innovation Research, JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Graz Abstract
Nach einem erfolgreichen Aufholprozess wurden in der politischen Diskussion der vergangenen Jahre Forderungen nach „neuen Zielen in Richtung eines intelligenten und nachhaltigen Wachstums“ deutlich. Als wesentliches Element hierzu wurde eine stärker langfristig orientierte und risikoreichere Forschung angesprochen. Die „anwendungsorientierte“ Grundlagenforschung sollte sich demnach stärker der Förderung risikoreicher Projekte widmen, technisch anspruchsvollere Programme lancieren und auch die Entwicklung der Risikokapitalfinanzierung in Österreich unterstützen. Gleichzeitig haben sich die Bedingungen, ein erhöhtes Risiko einzugehen, für die Unternehmen in den vergangenen Jahren nicht unbedingt verbessert.
Die Analyse widmet sich vor diesem Hintergrund der Wahrnehmung von Risiko im Rahmen von Forschungs- und Innovationsprozessen, den besonderen Herausforderungen im Zusammenhang mit Risiko, den Gründen für den Abbruch von Innovationsprozessen und auch Methoden im Umgang mit Risiko und basiert auf einer Literaturanalyse und Befragung von FFG-Fördernehmern.
Der Risikobegriff wird in der Literatur sehr unterschiedlich abgegrenzt. Die verfügbaren Quellen sind sich allerdings weitgehend darüber einig, dass Risiko über die Höhe des möglichen Schadens (Kosten/ Ertragseinbuße) und deren Eintrittswahrscheinlichkeit definiert ist. In Hinblick auf eine differenzierte Betrachtung des Innovationsrisikos ist der Innovationsprozess in seine wesentlichen Phasen zu untergliedern. Wie im Rahmen der durchgeführten Analyse gezeigt werden konnte, sinkt die Wahrscheinlichkeit (P) eines Abbruchs im Laufe des Innovationsprozesses und ist bei radikalen Innovationen höher als bei inkrementellen Innovationen. Der Einsatz von Risikomanagement-Tools erfolgt in der Regel nicht entsprechend einer Standardroutine, sondern bei offensichtlichem Bedarf.
Unterschiedliche Faktoren führen dazu, das geförderte F&E selten völlig neue Pfade beschreitet, nach Gesichtspunkten der Machbarkeit definiert wird und auch nicht immer zum sinnvollsten Zeitpunkt abgebrochen wird.
Aus den durchgeführten Betrachtungen leiten sich unterschiedliche Anregungen für die Weiterentwicklungen von Programmförderung ab, die einer Diskussion lohnen, bspw. die Etablierung von Routinen des Risikomanagements, Flexibilität beim Abbruch bzw. der adaptierten Fortführung von Projekten, die Abfederung der Restfinanzierung für wissenschaftliche Partner bei Kooperationen mit Kleinst- und Kleinunternehmen oder auch Förderungen, welche vorweg neue Perspektiven für die Weiterentwicklung einzelner Personen oder Aktivitätspfade/-bereiche in Organisationen anpeilen.
Member, Austrian Council for Research and Technology Development; Member of the Board, Swiss Federal Foundation for Promotion of the National Economy through Scientific Research; Member of the Advisory Board, Impact Hub Zurich Abstract
Die staatliche Forschungs- und Innovationsförderung fördert die wissenschaftliche Ausbildung, die Forschungsleistung und den Wissenszuwachs, und gewährleistet die Bereitstellung von Infrastruktur. Die öffentliche Hand setzt zusätzlich gezielt Anreize für Kooperationen, die den Wissens- und Technologietransfer und eine privatwirtschaftliche Nutzung der Forschungsergebnisse fördern. Über Spezialprogramme greift sie gesellschaftliche und globale Themen auf, die vielen zugutekommen. Der Staat weist bei seinen Investitionen in die Forschung eine hohe Risikobereitschaft auf und verfolgt langfristige Ziele, während der privatwirtschaftliche Investitionshorizont eher kurzfristig ist. Die Innovationszyklen werden kürzer, die privatwirtschaftlichen Forschungs- und Entwicklungszeiten konzentrierter. Die Grundlagenforschung - die den Wissensstock für zukünftige Innovationen speist - wird mehr und mehr dem Staat und seiner Förderung überlassen.

Es liegt in der Natur des Menschen Risikominimierung zu betreiben, um allfällige Verluste zu vermeiden oder zu reduzieren. Sowohl innovierende Unternehmen als auch Forschende tragen dieses Sicherheitsdenken in sich. Knappe Ressourcen und bestehende Strukturen bewirken, dass die vorhandenen Mittel gezielt eingesetzt werden müssen. Opportunitätskosten und ein Zielkonflikt zwischen höherer Erfolgswahrscheinlichkeit und größerem Potenzial tragen ihr Übriges dazu bei.

Ein zu starkes Sicherheitsdenken ist jedoch keine gute Voraussetzung für Innovationen. Mit welchen Förderansätzen werden Unternehmen und Forschende darin unterstützt Potenziale wahrzunehmen und die wahrgenommenen Risiken kalkulierbarer zu machen? Wie lässt sich die Risikobereitschaft erhöhen, um neben „Renovation“ resp. inkrementeller Innovation die außergewöhnliche Innovation zu fördern?

Die Key Note beleuchtet anhand der Forschungs- und Innovationsförderung der Schweiz und Österreichs die bis dato verfolgten Ansätze. Die F&E Förderung soll Firmen ermöglichen, größere Projekte durchzuführen, eine höhere Forschungstiefe zu erzielen und dabei ein höheres Risiko einzugehen. Andere Maßnahmen zielen auf die Beseitigung von Informationsasymmetrien ab, mittels Beratung, Datenbanken, und Workshops. Gefördert werden auch Design Thinking in interdisziplinären Teams, das Arbeiten im Verbund, Jungunternehmer und Jungunternehmerinnen, das soziale Unternehmertum sowie langfristigere Forschungs-und Entwicklungsprojekte. Kulturelle Aspekte, welche die Kreativität und Risikobereitschaft in einer Organisation fördern, werden ebenfalls kurz skizziert.
Former Member of the Board, ECB - European Central Bank, Luxembourg; Consultant, WIFO - Austrian Institute of Economic Research, Vienna Abstract
Österreich investiert 2015 erstmals über 10 Mrd. € in Forschung und Entwicklung. Der Trend zeigt nach oben und trotz der Wachstumsschwäche im Gefolge der Finanzkrise steigen die Forschungs-ausgaben von Jahr zu Jahr. Ist das ausreichend?
Liegt es am Angebot an Innovation oder am Angebot an Finanzierung?

Österreich möchte weiter aufholen bei den Forschungsausgaben, hat einiges erreicht, gehört aber noch nicht zu den Spitzenländern wie Schweden, Schweiz, Deutschland oder Südkorea - wo über dem Durchschnitt der anderen Länder liegende Investitionen in Forschung zu hohen Wachstumsraten der Wirtschaft beigetragen haben. Es gibt viele Analysen darüber, wie Innovation entsteht - zunächst auf der grünen Wiese und mit der Zeit wird daraus ein Cluster an Know How, wo sich auch gerne andere Firmen ansiedeln. Das Silicon Valley brauchte 60 Jahre, bis aus dem Stanford Industrial Park, einem Forschungs- und Industriegebiet neben der Stanford University das Zentrum für Hochtechnologie wurde und heute Firmensitz von Apple, Intel, Google, Yahoo, eBay, HP, Oracle, Cisco, Dell u.a. ist.

Viele dieser Firmen haben von öffentlichen Aufträgen profitiert, in den USA auch Militärausgaben, aber am Beginn steht meist Eigenkapital, ergänzt um firmenfremdes Risikokapital (auch institutioneller Anleger). Expansionen werden über die Börse finanziert, oder durch Verkauf von Anteilen an andere Firmen. Überhitzungserscheinungen wie Ende der 90er Jahre sind noch gut in Erinnerung.

5 Punkte für die Innovationsfinanzierung sollen für Österreich angeführt werden:

1) Exzellenz an den Universitäten
2) Förderung der Forschung an den Universitäten und sonstigen Einrichtungen durch Mittelvergabe im Wettbewerb
3) Incentives für Zusammenarbeit mit Firmen
4) Entwicklung des Risikokapitalmarkts, der nichts mit dem Staat und nicht allzu viel mit Banken zu tun hat. Kontinentaleuropa finanziert v.a. über Banken, hat zu wenig Kapitalmarktkanäle, was mit der Fragmentierung der nationalen Märkte zu tun hat. Die EU hat die Kapitalmärkteunion zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit für die nächsten Jahre gemacht.
5) Die privaten F&E -Ausgaben konzentrieren sich auf eine kleine Gruppe großer Unternehmen, die vom schwierigeren Zugang zu Krediten in der Regel nicht betroffen sind und über genügend Eigenkapital verfügen. Es ist daher wichtig, für diese Unternehmen durch entsprechende Standortbedingungen attraktiv zu sein.

F&E-Ausgaben finanzieren noch keine Innovationen. Erst bei Markteinführung steigt der Finanzierungsbedarf. Wie können Innovationen daher gestärkt werden?
Am Beginn steht meist eine staatliche Startfinanzierung. Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu. Wenn bekannt wird, wo innovative Start-Ups sitzen, kommen auch die Financiers. Auch neue Finanzierungsformen können eine Rolle spielen, wie z.B. die Crowd-Finanzierung, bei der es sich jedoch in der Regel um kleinere Volumina handelt. Konzentration der Förderung statt Gießkanne ist das Erfolgsgeheimnis.

Zusammenfassend: Wir brauchen einen holistischen Ansatz - die Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette, internationale Vernetzung und die Attraktivität für die besten Köpfe.
Vice President, and General Manager, BRP-Powertrain GmbH & Co KG, Gunskirchen Abstract
Die voraussichtlichen F&E Ausgaben 2015 in Österreich werden laut Statistik Austria auf 10,1 Milliarden Euro (entspricht in etwa 3 Prozent des österreichischen BIP) geschätzt. Fast die Hälfte finanzieren die heimischen Unternehmen selbst, 37 Prozent (entsprich einem Volumen von zirka 3,77 Milliarden Euro) werden durch Förderungen öffentlicher nationaler Stellen, sowie 15 Prozent (1,53 Milliarden Euro) durch ausländische Institutionen und Unternehmen zur Verfügung gestellt.
BRP-Rotax, mit einer F&E Quote von rund 8 Prozent des Umsatzes nutzt diese doch komplexe Förderlandschaft innerhalb Österreichs und der EU, um an einem kostenintensiven Standort Hochleistungs-Antriebsaggregate für den Powersport- und Flugbereich nicht nur zu entwickeln, sondern auch in Premiumqualität zu produzieren. Schwerpunkte unserer aktuellen unternehmensinternen Förderpolitik sind zum Einen zukünftige Projekte, welche als Kerngeschäft die Entwicklung und Industrialisierung von Antriebsaggregaten betreffen, Themen zur Industrie 4.0 (digitale Fabrik, Assistenzsysteme oder Cyber-Physikalische Systeme) und generell Programme zur Hochqualifizierung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, voranzutreiben.
Das Ziel und die Erwartung der Unternehmen, aber auch der Fördergeber, an Risikoförderungen ist primär die Nachhaltigkeit, sei es in ökologischen, ökonomischen oder auch sozialen Belangen. Es muss sich eine volkswirtschaftliche WIN-WIN Situation für Unternehmen, die Regionen und die gesamte Gesellschaft ergeben.
Durch Erhöhung der Fördersummen auf deutlich über 3 Prozent des BIP, also über dem eigentlichen Strategie Europa 2020 Ziel, sowie durch Abbau von Bürokratie und Verbesserung der Effizienz durch zielgerichtete Maßnahmen beim Zugang zu Förderungen, können europaweit mannigfaltige wirtschaftliche sowie politische Verbesserungen erzielt werden. Eine Erhöhung der Beschäftigungsquote, Steigerung der Anzahl an Hochschulabsolventen, Verbesserung der Infrastruktur und somit Erhöhung der Attraktivität für hochqualifizierte F&E Experten sowie die verbesserte ressortübergreifende Projektzusammenarbeit und der dadurch optimierte Wissenstransfer in der Forschung und Entwicklung sind nur einige wenige Beispiele, welche hier exemplarisch aufgezählt wurden.
Gelingt der Politik und der öffentlichen Hand gemeinsam mit dem privatwirtschaftlichen Sektor, das bereits gut etablierte Risikoförderungssystem national und EU-weit wie Eingangs beschrieben zu verbessern, so stärken wir den Wirtschaftsstandort Österreich in Europa und können auch international unsere Position weiter ausbauen.
Völlig unstrittig ist, dass ein Land beziehungsweise eine Region ohne signifikante Bodenschätze oder sonstige außerordentliche Einnahmequellen sowie einer Kostenstruktur, die sich im oberen Drittel aller Industrienationen befindet, sich nur über kreative und innovative Leistungen an der Weltspitze der Industrienationen behaupten kann. Insofern ist eine Förderpolitik, die effizient und zielgerichtet ist mit Sicherheit der entscheidende Faktor für die Zukunftsfähigkeit des Landes und ganz Europa.
Managing Director, FFG - The Austrian Research Promotion Agency, Vienna Chair
Deputy Director General for Innovation Policy, Austrian Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, Vienna Chair
Staff Member, Department III/I 2 - Promotion of Research and Technology, Austrian Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, Vienna Coordination

Dr. Hans-Liudger DIENEL

Executive Director and Scientific Head, Nexus - Institute for Cooperation Management and Interdisciplinary Research, Berlin

1988 MA
1989 Dipl.-Ing.
1992-1995 Wissenschaftlicher Assistent, Forschungsinstitut, Deutsches Museum, München
1993 Dr.phil.
1996-2013 Wissenschaflticher Geschäftsführer, Zentrum Technik und Gesellschaft, Technische Universität Berlin
1997 Gastprofessor, Technische Universität Wien
seit 1999 Geschäftsführer, Nexus Institut für Kooperationsmanagement GmbH
2013 W3-Professur Arbeit und Technik, Technische Universität Berlin

Mag. Michael PLODER

Head, Research Group Technology, Innovation and Policy Consulting, POLICIES - Institute for Economic and Innovation Research, JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Graz

2000-2001 Freelancer at JOANNEUM RESEARCH InTeReg
2001-2010 Research Fellow, Project Manager (Policy Analysis and Evaluation) at JOANNEUM RESEARCH InTeReg
2010-2013 Vice Head of the Research Group Technology, Foresight and Planning of JOANNEUM RESEARCH POLICIES
since 2013 Head of the Research Group Technology, Innovation and Policy Consulting, JOANNEUM RESEARCH POLICIES

Dr. sc.nat. Klara SEKANINA

Member, Austrian Council for Research and Technology Development; Member of the Board, Swiss Federal Foundation for Promotion of the National Economy through Scientific Research; Member of the Advisory Board, Impact Hub Zurich

1985-1994 Dipl. Chem. ETH/Dr. sc. nat. ETH, ETH Zürich - Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
1995-1997 Research, Columbia University, New York
1997-1997 Visiting Researcher, Knowledge & Technology Transfer, Stockholm University, Stockholm
1998-2000 Start-up Team Member; Head of Production, and Member, Management Board, Polyphor AG, Allschwil
2000-2004 Head Life Sciences, Business and Economic Development, Canton of Zurich
2002-2004 Founding Member and Official Representative of the Canton of Zurich, Non-Profit Organisation World Cities Alliance
2003-2004 Founding Member and President, biotop Life Science Incubator / Bio Technopark
2003-2005 EMBA - Executive MBA, University of Zurich / Stanford University
2004-2005 Strategic Advisor, Zurich Orient Foundation,
2006-2009 Head Strategic Planning and Member, Management Board, ETH Zürich - Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
2010-2015 Director of the Secretariat, appointed by the Federal Council, CTI - Commission for Technology and Innovation, Bern

Mag. Dr. Gertrude TUMPEL-GUGERELL

Former Member of the Board, ECB - European Central Bank, Luxembourg; Consultant, WIFO - Austrian Institute of Economic Research, Vienna

  OeNB - Oesterreichische Nationalbank, Vienna
1975 Master's Degree in Economics and Social Sciences, University of Vienna
1981 Ph.D., University of Vienna
1981-1984 Advisor in the Cabinet of the Minister of Finance
1985-2003 Various Leadership Positions, OeNB - Oesterreichische Nationalbank, Vienna
  Austria's Alternate Governor of the International Monetary Fund
  Member of the Economic and Finance Committee
1998-2003 Vice Governor, Economics and Financial Markets Department, OeNB - Oesterreichische Nationalbank, Vienna
2003-2011 Member of the Executive Board, European Central Bank, Frankfurt am Main

Thomas UHR

Vice President, and General Manager, BRP-Powertrain GmbH & Co KG, Gunskirchen

1994 Manager Process Development, Beam-Technology, Mercedes-Benz AG; Stuttgart Germany
1998 Manufacturing and Manager Process Development, Ballard Power, Burnaby, Canada
2000 Senior Manager Production Conrod, Crankshafts & High-Pressure Tubing, Daimler Chrysler AG, Plant Untertürkheim Germany
2001 General Manager and Head of Strategic Engine Project A9 (Mitsubishi/Daimler JV), MDC Power GmbH, Kölleda, Germany
2003 Director Production and Technology Forming and Casting, Daimler AG, Plant Untertürkheim, Germany
2007 Head of Plant, Daimler AG, Berlin Germany
2011 Director Prototyping and Testing R&D, Daimler AG, Stuttgart Germany
2014 Vice-President BRP-Powertrain and General Manager BRP-Powertrain GmbH & Co KG, Gunskirchen Austria

Dr. Klaus PSEINER

Managing Director, FFG - The Austrian Research Promotion Agency, Vienna

1976-1983 Studium der Biologie an der Universität Wien, Fachrichtung Ökologie
1981-1983 Universität für Bodenkultur Wien
1984 Dornier GmbH, Deutschland
1985-1989 ORS, Österreichische Raumfahrt- und Systemtechnik GmbH
1989-1998 ESA/ESTEC, Systems Technology Department
1998-2004 Geschäftsführer, Austrian Space Agency - Österreichische Gesellschaft für Weltraumfragen GmbH
seit 2004 Geschäftsführer, FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft

Mag. Ingolf SCHÄDLER

Deputy Director General for Innovation Policy, Austrian Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, Vienna

1978 Studienabschluss, Volkswirtschaft, Universität Wien
1978-1979 Studium, Internationalen Politik, Paul H. Nitze School of Advanced International Studies, Johns Hopkins Universität, Bologna
1979-1980 Forschungsassistent, Wiener Institut für Entwicklungsfragen
1981 Eintritt in den öffentlichen Dienst, Referent, Bundeskanzleramt, Wien
1993 Leiter, Abteilung für Technologiepolitik und -programme, Bundesministerium für öffentliche Wirtschaft und Verkehr
2003 Leiter, Bereich Innovation; stellvertretender Sektionsleiter, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie,
2010 Übernahme des Vorsitzes, EU-Joint Programming Initiative Urban Europe

Technologiegespräche

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27.08.2015

10:00 - 12:30TechnologiebrunchSocial
13:00 - 13:10Eröffnung der Alpbacher Technologiegespräche 2015Plenary
13:10 - 14:00FTI-TalkPlenary
14:00 - 15:30Zukünftiges Leben mit der MaschinePlenary
16:00 - 17:30Cyber Physikalische SystemePlenary
19:45 - 21:15Regional Debate Central Eastern EuropePlenary
21:15 - 23:30AbendempfangSocial
21:15 - 23:30KarriereloungeSocial

28.08.2015

09:00 - 10:30BioökonomiePlenary
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
10:50 - 12:15Complexity SciencePlenary
12:15 - 13:00Imbiss für die TeilnehmerInnen der Breakout SessionsSocial
13:00 - 18:00Breakout Session 01: 2015: Das Ende der EnergiewendeBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 02: Bio-Economy in Action: Nationale Bioökonomie-Strategien im VergleichBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 03: Human Enhancement Technologien: Verstärkung oder Reduktion von UngleichheitBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 04: Forschungsförderung zwischen Risiko, Kreativität und MainstreamBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 05: Marktumbrüche: Herausforderung und Chance für Innovation?Breakout
13:00 - 18:00Breakout Session 06: Entrepreneurship: Was kann das Wissenschaftssystem beitragen?Breakout
13:00 - 18:00Breakout Session 07: Spiele der UnGleichheitBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 08: Physisches Internet: Überragende Vision für Logistik und MobilitätBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 09: Dynamik durch Heterogenität: Wie Wirtschaft und Forschung von Unterschieden profitierenBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 10: Energiewende: Gleiches Ziel - ungleicher WegBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 11: Wasserstoff und Brennstoffzelle: Kommt der Marktdurchbruch?Breakout
13:00 - 18:00Breakout Session 12: Leuchtende Zukunft? Herausforderungen und Chancen der LED-BeleuchtungBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 13: Wahrheit und Wirklichkeit: Zur Bedeutung von Modellen in Ökonomie, Wissenschaft und PhilosophieBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 14: Virtuelles Lernen: Chancen(Un)Gleichheit im Bildungsbereich?Breakout
20:00 - 21:30Urban Innovators Challenge - Start Up Your CompanyPartner

29.08.2015

09:00 - 10:30Das Media Lab des MIT zu Gast bei den TechnologiegesprächenPlenary
10:30 - 11:30UnGleichheit: Die neue SeidenstraßePlenary
11:50 - 13:15Kunst, Design und Architektur als Labor der Digitalen ModernePlenary
13:15 - 13:30Abschluss-Statement der Alpbacher TechnologiegesprächePlenary
13:30 - 14:00Imbiss zum Abschluss der VeranstaltungSocial