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11: Wasserstoff und Brennstoffzelle: Kommt der Marktdurchbruch?

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Hauptschule
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Wasserstoff- und Brennstoffzellen haben großes Potenzial, sich zu einer Schlüsseltechnologie für nachhaltige Mobilität und Energieversorgung zu entwickeln. Deutschland fördert gezielt die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, stationäre Anwendungen sowie den Ausbau von Wasserstofftankstellen. Mit Unterstützung durch Junckers Investitionsprogramm soll der Infrastrukturausbau weiter intensiviert werden. Ist die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in Zukunft eine wettbewerbsfähige Lösung und in welchen Bereichen ist eine rasche Kommerzialisierung zu erwarten? Welche Chancen ergeben sich für Österreich?

Vortragende

Managing Director, NOW GmbH - National Organisation Hydrogen and Fuel Cell Technology, Berlin Abstract
Wasserstoff- und Brennstoffzelletechnologien sind Schlüsseltechnologien für die Energiewende; sie verknüpfen die Energiesektoren Strom, Wärme und Verkehr. Ohne diese Technologien werden die nationalen und europäischen klimapolitischen Ziele insbesondere im Verkehrsbereich nicht erreicht. Sie können einen entscheidenden Beitrag zum 2-Grad-Szenario der internationalen Gemeinschaft leisten. Mit dem Ziel der Marktvorbereitung hat die deutsche Bundesregierung gemeinsam mit Akteuren der Wissenschaft und der Industrie 2007 das auf zehn Jahre ausgerichtete Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) aufgelegt. Das Programm adressiert Anwendungen in den Bereichen „Verkehr und Infrastruktur“, „stationäre Brennstoffzellen, „Speziellen Märkte“ sowie „Wasserstoff-Produktion und -Bereitstellung“.
Die Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche steht heute am Übergang von der Marktvorbereitung zum Markthochlauf; dank technischer Entwicklung und u.a. dank der Arbeiten und der Erkenntnisse aus über 500 einzelnen Vorhaben, die im NIP miteinander vernetzt sind. Diese beinhalten auch Fragen zu Rahmenbedingungen, Normen und Standards und nicht zuletzt zur Akzeptanz in der Öffentlichkeit.

Im Leuchtturmprojekt „Clean Energy Partnership“ (CEP) wird die Alltagstauglichkeit von Wasserstoff als Kraftstoff nachgewiesen. Die Brennstoffzellen-PKW-Flotte besteht aus mehr als 100 Demonstrationsfahrzeugen. Hierfür gibt es Wasserstofftankstellen u.a. in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und München. Hinzu kommen Wasserstoffbusse, etwa in Hamburg, Stuttgart oder Karlsruhe. Im Bereich der Tankstelleninfrastruktur gehen die Aktivitäten inzwischen weit über die ursprünglichen Planungen hinaus: ging es anfangs darum, einzelne Tankstellen und ihre Technologien zu erproben, setzen die Akteure heute ein 50-Tankstellen-Programm um: 19 Wasserstoff-Tankstellen sind in Deutschland in Betrieb und für die verbleibenden sind die Standorte identifiziert und ihr Umsetzung hat begonnen. Einerseits erhöhen die Vorhaben die Zuverlässigkeit der Tankstellen und reduzieren ihre Kosten, andererseits wird damit die Basis gelegt, deutschlandweit mit Wasserstoff mobil zu sein. Für den weiteren Ausbau wurden im Rahmen der H2-Mobility Initiative in Deutschland Industrie-Strukturen geschaffen; ein Austausch mit europäischen Aktivitäten findet statt.
Im Bereich der „Wasserstoffproduktion und -Bereitstellung“ werden insbesondere Wind-Wasserstoffsysteme erprobt, die die Basis für strombasierte Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien darstellen. Das NIP leistet damit auch wertvolle Beiträge zur Umsetzung der Mobilitäts- und Kraftstoff-Strategie der Bundesregierung sowie zur Entwicklung des Nationalen Strategierahmens für Wasserstoff im Kontext der EU-Richtlinie zum Aufbau von Infrastrukturen für alternative Kraftstoffe.
Im Bereich der stationären Anwendungen von Brennstoffzellen liegt ein Schwerpunkt auf der Hausenergieversorgung. Insgesamt sind zeigt der Betrieb von mehr als 1.000 Brennstoffzellenheizgeräten in Deutschland, dass die Geräte effizient und zuverlässig sind - im Vergleich zur konventionellen Strom- und Wärmeversorgung werden bis zu 50% CO2-Emissionen vermieden. Seit kurzem sind erste kommerzielle Produkte verfügbar.
Weitere Anwendungsfelder beinhalten größere Brennstoffzellen-Anlagen für die industrielle Kraft-Wärme-Kopplung, die Anwendung auf Schiffen z.B. für die Bordstromversorgung oder die netzunabhängige Notstromversorgung mit Brennstoffzellen etwa im Bereich des Behördenfunks, der Telekommunikation oder in der Verkehrsleittechnik. Im NIP sind hierfür bereits an mehr als 250 Standorten sichere, netzferne Stromversorgungssysteme realisiert. Das Portfolio an Brennstoffzellen-Anwendungen wird ergänzt mit Brennstoffzellenantrieben in Schienenfahrzeugen für nicht-elektrifizierte Nebenstrecken und in Gabelstaplern im Logistik-Bereich. Schließlich bieten Flughäfen vielfältige Möglichkeiten für Brennstoffzellenanwendungen.

Es wird erwartet, dass der Umsatz der deutschen Brennstoffzellenindustrie von 100 Mio. Euro in 2013 auf bis zu zwei Mrd. Euro in 2020 wachsen wird. Hierzu sind auch weiterhin verlässliche Rahmenbedingungen für die Unterstützung des Markthochlaufs sowie Kontinuität bei Forschung, Entwicklung und Demonstration notwendig.
Head, Innovation Management, OMV AG, Vienna Abstract
Der Transportsektor der EU, insbesondere der Straßenverkehr, ist heute weitgehend von Kraftstoffen, die auf Rohöl basieren, abhängig. Durch den Klimawandel bedingt steigt in Zukunft der Druck auf kohlenstoffbasierte Kraftstoffe wie Benzin und Diesel. Die CO2 Strategie der EU sieht bis 2050 eine CO2 Reduktion um 80 % vor, für den Transportsektor um 60%. Innerhalb des Transportsektors sind es besonders die Personenkraftwagen, die mit 95% CO2 Reduktion besonders stark zur Erreichung des Klimazieles beitragen sollen.
Seitens der Kommission wurde bereits eine Direktive zur Absenkung der CO2 Emissionen der Personenkraftwagen für 2020 veröffentlicht, das Ziel ist die Absenkung von heute rund 130 gCO2/km auf 95 gCO2/km für die gewichtete Fahrzeugflotte der jeweiligen Hersteller. Zur Erreichung dieses Zieles stehen effizienzsteigende Maßnahmen und Reduzierung des Fahrzeuggewichtes im Focus, für schwerere Fahrzeuge kann auch eine eine Elektrifizierung wie ein Hybridsystem zur Anwendung kommen. Weitere dramatische CO2 Absenkungen sind nur über eine weitere Elektrifizierung, wie bei Plug-In-Hybridfahrzeugen bzw. mit reinen Elektrofahrzeugen, möglich. Elektrofahrzeuge unterscheidet man nach der Art der Energiespeicherung, entweder sind die Elektronen in Batterien oder im Wasserstoff gespeichert, die Umwandlung erfolgt dann im Fahrzeug mittels Brennstoffzelle.
Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge folgen dem „Technology Push“ Ansatz, d.h. es handelt sich um eine radikale Innovation und sie entstehen im Wesentlichen in den F&E Abteilungen der Fahrzeughersteller. Dabei ist das Marktrisiko hoch und der Zeithorizont langfristig. Eine frühzeitige Kundenintegration ist eher problematisch da die Produktionsvolumina zum Erreichen marktfähiger Preise noch nicht gegeben sind und auch die Infrastruktur schrittweise entwickelt und zeitgleich mit der Markteinführung der Fahrzeuge aufgebaut werden muss. Parallel muss in der nächsten Dekade der Focus auf den aus Forschung und Entwicklung resultierenden technischen Optimierungen liegen, um weitere Kostensenkungspotentiale zu heben.
Vor einer breiteren Markteinführung liegt der Focus auf der technischen Weiterentwicklung des Brennstoffzellen Fahrzeuges insgesamt - inklusive der Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Zulieferinfrastruktur, dem Aufbau der notwendigen Infrastruktur und der allgemeinen Akzeptanz der Kunden insbesondere in Bezug auf den Kraftstoff Wasserstoff.
Chairman of the Supervisory Board, Fronius International GmbH, Vienna Abstract
Die Fronius Vision „24h Sonne“ bedeutet Tag und Nacht, sommers wie winters Vollversorgung auf Basis erneuerbarer Energie für stationäre als auch mobile Anwendungen. Potentiell können erneuerbare Energieträger in der EU fossile Importe im Wert von rd. 400 Mrd. Euro jährlich - das entspricht einem Viertel aller Importe in die EU - ersetzen und entsprechende Wertschöpfung generieren.
Die große Herausforderung im Bereich der Stromnetze besteht dabei vor allem in der Aufrechterhaltung der bestehenden hohen Versorgungsqualität bei drastisch steigendem Anteil fluktuierender und dezentralisierter erneuerbarer Erzeugung. In der Mobilität geht es um die Sicherung der Treibstoffversorgung durch Diversifizierung bei gleichzeitiger Schadstoff- und Treibhausgasreduktion. Erneuerbare Energie gespeichert in Form von Wasserstoff und emissionsfrei umgewandelt mittels Brennstoffzellen ist ein vielversprechender Lösungsansatz der sowohl bei Power-to-Gas Anwendungen zur intelligenten Verknüpfung von Strom- und Gasinfrastruktur als auch in der Mobilität am Rande der Markteinführung steht.
Fronius hat Hochdruck-Wasserstoffelektrolyse und Niedertemperatur-Brennstoffzellen seit 2002 für stationäre und mobile industrielle Anwendungen bis zur Marktreife entwickelt. In den nationalen und europäischen Demonstrationsprojekten E-LOG-Biofleet, H2Intradrive und wind2hydrogen wird die Praxisreife bei Pilotkunden wie OMV, EVN, Energie AG, DB Schenker, BMW u. a. in Zusammenarbeit mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette wie Linde MH, Ladog, ElringKlinger, Miba, HyCentA, Joanneum, JKU, etc. überprüft und die anwendungsspezifischen Kriterien für ein nachhaltiges Geschäftsmodell in frühen Stückzahlmärkten ermittelt. Die Genehmigung von Referenzanlagen in Zusammenarbeit mit den Behörden, wie der ersten Indoor-Wasserstoffbetankung in Europa bei DB Schenker am Standort Hörsching oder der Installation der ersten H2 Einspeisung ins österreichische Erdgasnetz in Haid/Ansfelden, zeigt rechtliche Barrieren und Optimierungspotentiale auf.
Mit der Initiative „Regenerativer Wasserstoff als Ersatz für fossile Energieimporte“ versucht Fronius gemeinsam mit Stakeholdern aus den Bereichen öffentliche Verwaltung, Energieinfrastruktur, Forschung und unterstützt durch Politik und Wirtschaft eine europäische Modellregion für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in Österreich aufzubauen. Ziel auf europäischer Ebene ist es in einem ersten Schritt 10% der fossilen Energieimporte in die EU durch regenerativ erzeugte Eigenversorgung zu ersetzen und einen positiven Beitrag auf das BIP im Ausmaß von geschätzten 2,4% auszulösen.
University Reader & EPSRC Career Acceleration Fellow; Head, Christian Doppler Laboratory for Sustainable SynGas Chemistry, University of Cambridge Abstract
Die Arbeitsgruppe Reisner und das Christian Doppler Labor für Erneuerbare Synthesegas Chemie an der Universität Cambridge beschäftigt sich mit der Herstellung solarer Treibstoffe. Dabei werden innovative Ansätze im Bereich der Grundlagenwissenschaft verfolgt, um Sonnenlicht direkt in erneuerbare und speicherbare Energieträger umzuführen. Der Fokus liegt in der Erzeugung des Energieträgers Wasserstoff aus Wasser und die Produktion von Synthesegas aus Wasser und dem Treibhausgas Kohlendioxid. Synthesegas kann mit etablierten Technologien in flüssige Treibstoffe umgeführt werden und dieser Prozess kann daher als eine Methode zur Erzeugung „erneuerbaren Benzin’s“ in einem Kohlenstoff-neutralem Zyklus angesehen werden. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Aktivitäten des Christian Doppler Labors und die großen Herausforderungen um solare Brennstoffe mit diesem Ansatz zu realisieren.
Head of Innovation Services, Plansee SE, Reutte Abstract
Die sichere Versorgung mit preiswerter Energie ist eine zentrale Herausforderung dieses Jahrhunderts. Fossile Brennstoffe als aktuelles Rückgrat der weltweiten Energieversorgung verursachen wegen der CO2-Belastung der Erdatmosphäre langfristig unakzeptable Folge-schäden. Trotz hoher Investitionen in erneuerbare Energien, werden fossile Energieträger aber noch für Jahrzehnte einen wesentlichen Anteil am Energiemix ausmachen. Die Effi-zienzsteigerung bei der Nutzung kohlenstoffhältiger Energieträger und die damit einher-gehende Reduzierung des CO2-Fußabdrucks ist deshalb ein zentrales Element jeder zu-kunftsorientierten Energiepolitik.

Unter den Technologien, die Antworten auf diese Herausforderung geben können, ist die oxidkeramische Festelektrolyt-Brennstoffzelle (Solid Oxide Fuel Cell SOFC) besonders att-raktiv, weil sie neben H2 auch Kohlenwasserstoffe verarbeiten kann. Wegen ihres hohen elektrischen Wirkungsgrades zeichnen sich SOFC-Systeme nicht nur durch einen geringen Ausstoß an CO2 und anderen Luftschadstoffen aus, sondern erzielen auch sehr niedrige Be-triebskosten. Allerdings sind sie auf Basis der aktuellen Kapitalkosten bisher nur in Ni-schenanwendungen wettbewerbsfähig. Die Senkung der Produktionskosten ist deshalb der Schlüsselfaktor für einen flächendeckenden Markteintritt der SOFC-Technologie.

Die kritischen Kostentreiber in einem SOFC-System sind Komponenten für den sogenann-ten Stack (elektrochemische Zelle, Interkonnektor). Am Beispiel der Serienfertigung von Interkonnektoren für ESC-SOFCs wird gezeigt, daß technisch zweckmäßige und wirtschaft-lich tragfähige Lösungen zur Fertigung von Stackkomponenten bereits entwickelt sind, und damit eine notwendige Voraussetzung für die flächendeckende Kommerzialisierung von SOFC-Systemen erfüllt ist. Offen ist aber nach wie vor der Aufbau einer durchgängigen in-dustriellen Fertigungskette (Stackkomponenten - Stack - Hotbox - System) zur Herstellung wettbewerbsfähiger SOFC-Systeme.
Deputy Head, Department G21 "Electromobility", Federal Ministry for Transport and Digital Infrastructure, Berlin Abstract
Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie bildet neben der batteriebetriebenen Elektromobilität nach wie vor einen wichtigen Baustein in einer allgemeinen Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie für Deutschland. Diese Technologieoptionen sind der Schlüssel, um erneuerbaren Energien für den Verkehr, aber auch für andere Einsatzbereiche nutzbar zu machen.

Denn auch der Verkehrssektor muss seinen Beitrag zur Umsetzung des Energiekonzepts der Bundesregierung leisten. Kernziel für den Verkehrssektor ist die Reduzierung des Endenergieverbrauchs bis 2020 um rund 10 % und bis 2050 um rund 40 % gegenüber 2005. Die Europäische Union hat sich dazu bekannt, den Primärenergieverbrauch bis 2030 um mindestens 27 Prozent zu reduzieren.

Die Bundesregierung unterstützt daher seit 2008 die Marktvorbereitung der Brennstoffzellentechnologie. Mit dem NIP und den das Programm tragenden Industriepartnern ist bislang ein bedeutender Technologiestand in Deutschland erreicht worden, der zeigt, dass die Brennstoffzellentechnologie in den verschiedenen Anwendungen funktioniert und in technologischer Hinsicht alltagstauglich ist.
Ab dem Jahr 2016 soll mit der Weiterentwicklung des NIP nun die Markteinführung planmäßig und aktiv gestaltet und unterstützt werden. Ziel ist es, sowohl die erreichte technologische Basis abzusichern, als auch den Markthochlauf zu unterstützen.

Die Maßnahmen im NIP leisten auch einen entscheidenden Beitrag im Kontext der Umsetzung der EU-Richtlinie „Saubere Energie für den Verkehr“ (2014/94/EU). Die Richtlinie sieht für den Kraftstoff Wasserstoff den Aufbau eines angemessenen Tankstellennetzes bis zum Jahr 2025 vor.

Grenzüberschreitende gemeinsame Initiativen finanziert aus dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) können daher auch die Umsetzung der Richtlinie „Saubere Energie für den Verkehr befördern. Indem z.B. der Einsatz von Brennstoffzellenfahrzeugen in Flotten und die hierfür benötigte Kraftstoffversorgungsinfrastrukturen entsprechende Anreize erhalten, um somit die benötigte Infrastruktur vorzubereiten.
Head of Department, Sustainable Economic Development, Austrian Federal Ministry of Science, Research and Economy, Vienna Chair
Staff Member, Department Sustainable Economic Development, Austrian Federal Ministry of Science, Research and Economy, Vienna Coordination

Dr.-Ing. Klaus BONHOFF

Managing Director, NOW GmbH - National Organisation Hydrogen and Fuel Cell Technology, Berlin

1994 Master in Mechanical Engineering, RWTH Aachen and Research Center Jülich GmbH
1994-1998 PhD in Mechanical Engineering, RWTH Aachen and Research Center Jülich GmbH
1998-2000 Assistant to the Board of Directors, Research Center Jülich GmbH
2000-2001 Program Director, Research Center Jülich GmbH
2001-2003 Manager, Business Development Europe, Ballard Power Systems GmbH, Kirchheim unter Teck-Nabern
2003-2007 Manager, DaimlerChryslerAG, Stuttgart, Germany
2007-2008 Consultant, contracted by the German Government to coordinate the preparation of the German National Innovation Program Hydrogen and Fuel Cell Technologies
since 2008 Managing Director (Chair), NOW GmbH National Organisation Hydrogen and Fuel Cell Technology

Dipl.-Ing. Dr. M.Sc. MBA Walter BÖHME

Head, Innovation Management, OMV AG, Vienna

  Study of Mechanical Engineering, Vienna University of Technology
  Research and Development on engines, different automotive engine projects (e.g. the impact of fuels composition on emissions of HDV)
  Ph.D. thesis on diesel fuel and emissions of diesel engines, Institute of Internal Combustion, Vienna University of Technology
1985 Assistant, Technical University of Vienna
since 1991 Employee, OMV AG
1996 Technical Marketing Services Fuels and Technical Marketing Services Lubricants, OMV AG
1996-2002 Technical Product Manager Lubricants, responsible for Research and Development of Lubricants, OMV AG
2001-2002 Finance MBA, Danube-University Krems, University of British Columbia
since 2003 Head of Innovation, Innovation Management in Refining and Marketing, responsible for Research and Development - market introduction and new businesses, OMV AG
since 2011 Science and Innovation Manager across the OMV Group

Ing. Klaus FRONIUS

Chairman of the Supervisory Board, Fronius International GmbH, Vienna

1965-1970 Technologisches Gewerbemuseum, Wien
1973 Start bei Fronius International GmbH, Pettenbach
seit 1975 Geschäftsführer und Eigentümer, Fronius International GmbH
1994 Mitinitiator zur Gründung der Fachhochschule Wels

Dr. Erwin REISNER

University Reader & EPSRC Career Acceleration Fellow; Head, Christian Doppler Laboratory for Sustainable SynGas Chemistry, University of Cambridge

1998-2002 Diploma in Chemistry, University of Vienna, Austria
2002-2005 PhD in Chemistry, University of Vienna, Austria
2005-2007 Erwin Schrödinger postdoctoral Fellow, Massachusetts Institute of Technology, USA
  Postdoctoral Research Associate, University of Oxford, UK
2008-2009 College Lecturer in Inorganic Chemistry at St. John s College, University of Oxford, UK
2009-2015 Engineering and Physical Science Research Council Career Acceleration Fellow, University of Cambridge, UK
2010 Habilitation in Inorganic Chemistry, University of Vienna, Austria
2010-2015 University Lecturer in Materials, Energy & Sustainability, University of Cambridge, UK
since 2011 Fellow & College Lecturer in Organic Chemistry at St. John's College, University of Cambridge, UK
since 2012 Head of Christian Doppler Laboratory for Sustainable SynGas Chemistry, University of Cambridge, UK
since 2015 University Reader in Energy & Sustainability, University of Cambridge, UK

Dr. Lorenz SIGL

Head of Innovation Services, Plansee SE, Reutte

1984-1986 Forschungsassistent, Max-Planck-Institute für Metallforschung, Stuttgart
1986-1987 Forschungsassistent, University of California Santa Barbara
1988-2000 verschiedene Positionen in F&E und Produktion, Elektroschmelzwerk Kempten GmbH
2001-2007 Leiter F&E, Sinterstahl GmbH
seit 2008 Head of Innovation Services, Plansee SE
seit 2012 Honorarprofessor an der TU Dresden

Dr. Anna-Luise STILLE

Deputy Head, Department G21 "Electromobility", Federal Ministry for Transport and Digital Infrastructure, Berlin

1999 First state examination in Law
2000 Research fellow at the University of Turin, Italy, Common European Principles of Europeian Private Law
2000-2002 Legal Traineeship
2002 Second State examination in Law
2003-2004 Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation and Nuclear Safety (Berlin), Policy Principles Directorate-General, international environmental cooperation; secretariat of the German Presidency of the Alpine Convention
 Sustainable Development of the Alps) at the Permanent Secretariat of the Alpine Convention
2005-2006 Federal Ministry of Agriculture, Forestry, Environment and Water Management (Austria), Directorate-General for International Environmental Affairs, office of the Austrian Presidency of the Alpine Convention (Convention on the Protection and
2010 PhD in Law, Humboldt University of Berlin
since 2007 Federal Ministry of Transport and Digital Infrastructure, Policy Principles Directorate-General, Division for Climate Change, Environmental Protection and Energy Policy

Mag. Jürgen STREITNER

Head of Department, Sustainable Economic Development, Austrian Federal Ministry of Science, Research and Economy, Vienna

2009 Master in Business Administration, University of Graz
2010-2011 Trainee, Federation of Austrian Industries, Vienna
2011-2012 Adviser, Federation of Austrian Industries, Brussels
2012-2014 Head of Climate Change Task Force, Federal Ministry of Science, Research and Economy
since 2013 Lecturer, University of Applied Sciences Burgenland
  Science, Research and Economy
since 2014 Head of Department, Sustainable Economic Development & Climate Change Policy, Federal Ministry of

Technologiegespräche

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27.08.2015

10:00 - 12:30TechnologiebrunchSocial
13:00 - 13:10Eröffnung der Alpbacher Technologiegespräche 2015Plenary
13:10 - 14:00FTI-TalkPlenary
14:00 - 15:30Zukünftiges Leben mit der MaschinePlenary
16:00 - 17:30Cyber Physikalische SystemePlenary
19:45 - 21:15Regional Debate Central Eastern EuropePlenary
21:15 - 23:30AbendempfangSocial
21:15 - 23:30KarriereloungeSocial

28.08.2015

09:00 - 10:30BioökonomiePlenary
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
10:50 - 12:15Complexity SciencePlenary
12:15 - 13:00Imbiss für die TeilnehmerInnen der Breakout SessionsSocial
13:00 - 18:00Breakout Session 01: 2015: Das Ende der EnergiewendeBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 02: Bio-Economy in Action: Nationale Bioökonomie-Strategien im VergleichBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 03: Human Enhancement Technologien: Verstärkung oder Reduktion von UngleichheitBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 04: Forschungsförderung zwischen Risiko, Kreativität und MainstreamBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 05: Marktumbrüche: Herausforderung und Chance für Innovation?Breakout
13:00 - 18:00Breakout Session 06: Entrepreneurship: Was kann das Wissenschaftssystem beitragen?Breakout
13:00 - 18:00Breakout Session 07: Spiele der UnGleichheitBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 08: Physisches Internet: Überragende Vision für Logistik und MobilitätBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 09: Dynamik durch Heterogenität: Wie Wirtschaft und Forschung von Unterschieden profitierenBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 10: Energiewende: Gleiches Ziel - ungleicher WegBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 11: Wasserstoff und Brennstoffzelle: Kommt der Marktdurchbruch?Breakout
13:00 - 18:00Breakout Session 12: Leuchtende Zukunft? Herausforderungen und Chancen der LED-BeleuchtungBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 13: Wahrheit und Wirklichkeit: Zur Bedeutung von Modellen in Ökonomie, Wissenschaft und PhilosophieBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 14: Virtuelles Lernen: Chancen(Un)Gleichheit im Bildungsbereich?Breakout
20:00 - 21:30Urban Innovators Challenge - Start Up Your CompanyPartner

29.08.2015

09:00 - 10:30Das Media Lab des MIT zu Gast bei den TechnologiegesprächenPlenary
10:30 - 11:30UnGleichheit: Die neue SeidenstraßePlenary
11:50 - 13:15Kunst, Design und Architektur als Labor der Digitalen ModernePlenary
13:15 - 13:30Abschluss-Statement der Alpbacher TechnologiegesprächePlenary
13:30 - 14:00Imbiss zum Abschluss der VeranstaltungSocial