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14: Virtuelles Lernen: Chancen(Un)Gleichheit im Bildungsbereich?

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Hauptschule
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Der Arbeitskreis widmet sich der Frage, inwieweit durch den Einsatz neuer Technologien und virtueller Lernarrangements soziale, geschlechtsspezifische und kognitive Ungleichheitsfaktoren im Unterricht verringert werden können und wie groß die Gefahr ist, dass es durch einen verstärkten Technologieeinsatz zu neuen Ungleichheiten im Unterricht kommt. Innovative Formen technologiebasierten Lehrens und Lernens sollen vor dem Hintergrund ihrer motivationalen, kognitiven und didaktischen Implikationen sowohl aus theoretischer als auch praktischer Perspektive beleuchtet und auf ihre „UnGleichheits“-Wirksamkeit hin diskutiert werden.

Vortragende

Dancer, Performer, Choreographer and Theatre Maker, Vienna Art
Teacher, GTVS Dopschstraße, Vienna Abstract
KreaITiv, was bedeutet das? Es ist der pädagogische Anspruch durch den Einsatz von IT Kinder in einen kreativen Prozess zu bringen. Das bedeutet, dass ein Programm, eine „App“ oder ein Hardwaretool so im Unterricht verwendet wird, dass die Schüler und Schülerinnen vom Anwender zum „Produzenten“ werden. Grundsätzlich hat sich der IKT-Einsatz in den letzten Jahren verändert und es gibt immer mehr reine „IKT-Konsumenten“. Kinder werden zunehmend zu „Spaßusern“. Volksschülerinnen und -schüler nutzen die Apps ihrer Smartphones hauptsächlich zum Spielen und Lehrerinnen und Lehrer verwenden in der Schule meist auch nicht mehr als „Lernspiele“, die zu den Schulbüchern passen. Der gestalterische und produktive Einsatz neuer Technologien wird immer mehr vernachlässigt. Dabei bietet gerade der IKT-Einsatz die Chance das kreative Potential der Schülerinnen und Schüler zu aktivieren. Genau darauf zielt „KreaITiv“ ab! Im Unterricht sollen durch den Einsatz der neuen Technologien Möglichkeiten geschaffen werden einen kreativen Prozess anzuregen. IKT wird damit zum Werkzeug kreativen Gestaltens. Diese Form Umgangs mit neuen Technologien im Unterricht überwindet aber auch UnGleichheit und lässt Kinder, die als reine „Anwender“ von IKT Schwierigkeiten oder Hemmungen haben, diese quasi „kreaITiv“ zu überwinden.
Im Schulalltag müssen für diese Aktivitäten der „kreaITiven“ Art zuerst zeitliche Ressourcen geschaffen werden. Dann wählt man als Lehrerin oder Lehrer ein IKT-Werkzeug aus. Welches Tool zum Einsatz kommt bleibt ganz der Lehrerin oder dem Lehrer überlassen und hängt nicht unmittelbar von ihrer oder seiner digitalen Kompetenz ab. Es kann mit einem einfachen Textverarbeitungsprogramm genauso „kreaITiv“ umgegangen werden wie mit einem aufwendigen Grafikprogramm. In einer ersten Phase stellt die Lehrperson genutzten die Funktionen des verwendeten IKT-Werkzeuges vor und entlässt die Schülerinnen und Schüler dann in eine Explorationsphase, in der sie das Tool ausprobieren können. Dabei werden meist schon die ersten kreativen Potentiale geweckt. Sind die Kinder im Umgang mit dem IKT-Werkzeug vertraut, können sie dann auch zu einem konkreten Thema „kreaITiv“ tätig werden. Es empfiehlt sich die Schülerinnen und Schüler in Teams arbeiten zu lassen, in denen dann jeder seine Stärken am besten nutzen kann und somit UnGleichheit ebenfalls keine Rolle spielt.
Es werden im Vortrag Beispiele aus der Praxis und viele Arbeiten von Schülerinnen und Schülern als Ergebnisse dieses „kreaITven“ Einsatzes von IKT im Unterricht präsentiert. Damit wird auch gezeigt, dass diese Form des Umgangs mit neuen Technologien UnGleichheiten überwinden kann.
Vice Principal; Head of School-Development Team; Math-Teacher, Gymnasium Zell am See Abstract
„Chancengerechtigkeit, eine hohe kompensatorische Wirkung und der Ausgleich sozioökonomischer Nachteile sind - neben dem Erreichen eines möglichst hohen Kompetenzniveaus - wesentliche Ziele des Schulsystems.“ (https://www.bifie.at/buch/815/6, 19.7.2105)
Wie entstehen und verfestigen sich Bildungsungleichheiten? Darauf hat die Bildungsforschung keine eindeutige Antwort. Auch ich kann daher nicht von großartigen neuen, wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen berichten.
Was ich jedoch kann, ist aus der Praxis an der Basis erzählen und dabei aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen. Seit dem Jahr 2000 wird im Gymnasium Zell am See technologieunterstützter Unterricht angeboten. Wir kennen die Entwicklung von den ersten euphorischen Versuchen, eLearning und Notebookklassen als die große Revolution im Schulsystem zu betrachten - Klassen wurden mit Computern ausgestattet, die Pädagogik dabei nicht wirklich überdacht, die Leistungen der Schüler/innen blieben bestenfalls konstant - bis hin zur völligen Umstrukturierung der Schulorganisation, sodass der Mehrwert, den Tablets und Notebooks bringen können, auch tatsächlich erkennbar wird.
Als Gründe für die Existenz ungleicher Bildungschancen werden in verschiedenen Quellen einerseits die Familie und der sozioökonomische Hintergrund, andererseits die Schule bzw. das gesamte Schulsystem angeführt. Im Bereich der Naturwissenschaften und der Mathematik werden aber vor allem auch geschlechtsspezifische Unterschiede festgestellt. Zu den oft erwähnten Hypothesen, wie derartige Benachteiligungen ausgeglichen werden können (spätere Selektion, frühere institutionelle Sozialisation, mehr Stunden der Schüler/innen im Kontakt mit den Lehrkräften, mehr Unterstützungsangebote) möchte ich eine weitere hinzufügen: Durch den Einsatz von Tablets, Netbooks, PCs und eBooks in Verbindung mit alternativen pädagogischen Ansätzen, können nicht nur migrationsspezifisch und familiär benachteiligte Schüler/innen gefördert werden, sondern kann vor allem auch das mathematisch, naturwissenschaftliche Interesse von Mädchen wesentlich erhöht werden. Denn vor allem für Mädchen machen Wissen und Können in Mathematik nur dann Sinn, wenn der Kontext so gestaltet ist, dass eine unmittelbare Verbindung zu ihrem eigenen Leben erkennbar ist. In offenen Lernphasen und fächerübergreifendem Projektunterricht - beides immer unter Einsatz von Tablets und Laptops - lässt sich genau das verwirklichen.
Technologie bietet die Chance, losgelöst vom einzelnen Schulbuch, alternativ zu den Erklärungen des Lehrers in den Frontalunterrichtsphasen, unabhängig vom eigenen Lerntempo und den sprachlichen Fähigkeiten, das individuelle Potential der Schüler/innen voll auszuschöpfen.
Eigene Unterrichtserfahrungen bestätigen seit mehreren Jahren, dass vor allem auch die Mädchen in Mathematik hoch motiviert, ja vielleicht sogar begeistert sind. Und Begeisterung ist ja bekanntlich Doping fürs Gehirn.
Affiliate Researcher, MIT Game Lab, MIT - Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, MA; Founder and Managing Director, Playful Solutions, Vienna Abstract
Spiele liegen im Trend und ziehen Jung und Alt in ihren Bann. Dabei dienen Spiele nicht rein unserer Unterhaltung, sondern sie werden zunehmend auch als Lernarrangements und für pädagogische Zwecke eingesetzt. Schlagwörter wie Serious Games, Game-Based Learning und Gamification wecken die Hoffnung, dass Spiele neue Formen der Bildung in Bewegung bringt. Spiele machen Spaß und eröffnen dabei ein enormes Lernpotenzial - gerade darin liegt die Chance, Spiele sinnvoll zu nutzen. Und tatsächlich ergeben sich aktuell neue Möglichkeiten für den Einsatz von Spielen in Praxisbereichen, die neuartig auf der Landkarte des Spiels erscheinen. Aber sind virtuelle Spiele Tools um UnGleichheiten zu überwinden? Dabei stellt sich die Frage nach den Transfermöglichkeiten und den Grenzen des Lernens aus Spielen. Im Rahmen seines Vortrags führt MIT-Spiele-Experte und Pädagoge Dr. Konstantin Mitgutsch in die Potenziale und Grenzen digitaler Spiele im Kontext der UnGleicheit ein.
CEO gtn gmbh, IT-teacher BHAK Steyr, instructor PH OÖ, eCOOL-coordinator Austria, eLC-coordinator Upper Austria Abstract
Scoring, begriffen als Quantifizierungs- und Objektivierungsmöglichkeit des Kompetenzerwerbs stellt Pädagog/innen vor neue Herausforderungen. Die Dokumentation von Bildungsprozessen an sich ist eine zeitintensive Begleitung des Unterrichts, ermöglicht aber auch eine Nachvollziehbarkeit individueller Lernschritte. Unterrichtsbegleitend bedeutet dies, dass Lehrer/innen-Teams mittels Lernschrittsdokumentation eine Gesamtsicht zum einzelnen Lernenden entwickeln und somit Lernprozesse positiv begleiten können. Dieses Setting bietet Schüler/innen insofern Unterstützung, als dass durch das gezielte Anbieten individualisierter Materialien, Reflexion und Steuerung der Wochenplanung und der Visualisierungen der Kompetenzentwicklung, Selbststeuerungsmöglichkeiten aktiviert werden.
Ein Ansatz kognitive und geschlechtsspezifische Ungleichheiten in einer Klassensituation zu entschärfen ist es, neben egalisierenden infrastrukturellen Maßnahmen auch didaktische Rahmenbedingungen zu schaffen. Dabei können kooperative Unterrichtselemente in Kombination mit der Nutzung von digitalen Medien und in unterschiedlichen Sozialphasen zur besseren Handhabung beitragen. Inwiefern der modularisierte Unterricht eine Verschärfung der geschlechtsspezifischen Unterschiede fördert, sollte noch einer näheren Überprüfung unterzogen werden.
Bringt man die Begleitung durch eLearning ins Spiel, ergeben sich völlig neue Perspektiven. eLearning muss dabei in der Ausformung von Blenden Learning mit einer permanenten Unterrichtsbegleitung begriffen werden und auch stattfinden. Durch die Zusammenstellung von Lernmaterialien durch Schüler/innen ist ein reflexiver Ansatz des Bildungsprozesses möglich und eine Steuerungsfunktion von Lehrer/innen im Unterricht gegeben.
Konzepte wie „bring your own device“ fokussieren auf eine elektronische Unterrichtsbegleitung die entsprechend individueller Ressourcen genutzt werden können, Konzepte zur Unterstützung von sozial benachteiligen Schüler/innen (z.B. durch Entleih-Tablets) gibt es bereits ausgearbeitet.
Die Verwendung von Apps zur Individualisierung des Unterrichts, die komplexe Zusammenhänge in eine einfache Oberfläche mit guter Usability bringen, könnte ein Ansatz zur kognitiven Überbrückung von Ungleichheiten darstellen.
Als wiederkehrendes Thema verankert sich hier auch die ePortfolio-Arbeit: in Ergänzung zur lehrerbestimmten Steuerung im Unterricht wird dadurch ein Maß an Eigenständigkeit etabliert.
Besonders durch geeignete edidaktische Szenarien mit Elementen der Gruppenarbeit in unterschiedlichen Sozialphasen können Ungleichheiten im Unterricht ausgeglichen werden. Dies erfordert allerdings eine Adaptierung des Unterrichts um diesem Konzept gerecht zu werden.
Dem Arbeiten mit mobilen Lernbegleitern als motivationaler Aspekt der Unterrichtsunterstützung steht jedoch der Unterrichtsalltag entgegen, wo oftmals nur eine unzureichende technische Durchdringung des Schulalltags und mangelnde Akzeptanz im Kollegium vorliegt. Der hohe Anspruch digitaler Mediennutzung und Umstrukturierung des Unterrichts Richtung Steuerung von Lernprozessen und damit verbunden Ausgleichsmöglichkeit von Ungleichheiten bleibt die große Herausforderung und wird nur dann umgesetzt werden können, wenn Pädagog/innen in diesem Prozess als role models von Schüler/innen aufgefasst werden.
Professor of Informatics and Head, Working Group 'Digital Media in Education', University of Bremen Abstract
Seit Computer im Alltag präsent sind, ist auch der 'Digital Divide' Thema. Betraf dies zunächst Fragen der Hardware, das Haben oder Nicht-Haben von Geräten, so wird heute deutlich, dass Partizipation in einer digital geprägten Kultur weit mehr umfasst. Eine Kultur, in der digitale Technologien einerseits zum Medium umfassender Bildung werden und andererseits auch den Zugang zum Arbeitsmarkt und berufliches Fortkommen mit bedingen, braucht es Bildungsstätten, in denen alle befähigt werden, mit Digitalen Medien souverän zu interagieren und deren Möglichkeiten für die eigene Entwicklung, für das soziale Miteinander und für den Zugang zur Welt zu nutzen.
Studien zeigen, dass Hauptschüler und Hauptschülerinnen Digitale Medien eingeschränkter nutzen als Gymnasiastinnen und Gymnasiasten. Mädchen interessieren sich weniger als Jungen für die Technologien (für Hardware, Software und Programmieren), die hinter den Anwendungen wirksam sind. Für Schülerinnen und Schüler mit geringerem Interesse an abstrakten Einsichten werden die stofflich-praktischen Möglichkeiten der neuen Interfaces noch zu wenig genutzt.
In meinem Beitrag möchte ich auch auf Beispiele hinweisen, wie Gefahren einer neuen sozialen, geschlechtsspezifischen und kognitiven Spaltung kreativ überwunden werden und die Potenziale Digitaler Medien zur Überwindung des Divide genutzt werden können.
Head, Section Information Technology, Training Statistics, Gender, Austrian Federal Ministry of Education and Women's Affairs, Vienna
Head, Directorate of Technical, Vocational and Adult Education, Austrian Federal Ministry of Education, Vienna Chair
Department II/SLV - Lifelong Learning, Austrian Federal Ministry of Education and Women's Affairs, Vienna Coordination

M.Sc. Harry AXMANN

Teacher, GTVS Dopschstraße, Vienna

1997 Teaching qualification with focus on IT in primary schools
since 1998 Primary teacher in Vienna
1999-2004 Assistant at Vienna's educational Server
2002-2005 Master's degree, Danube University Krems
2005 Master's degree for E-learning and E-teaching
2008-2011 Freelancer for the Ministry of Education with focus on IT in primary schools
since 2009 Member of the paedagogic advisory council for IT- affairs in Vienna

Gabriele JAUCK

Vice Principal; Head of School-Development Team; Math-Teacher, Gymnasium Zell am See

1982 Graduation from University of Salzburg - Magistra rer. nat.
1983-1993 Math Teacher at HTL Innsbruck and BORG Neumarkt
since 1993 Gymnasium Zell am See, Math Teacher, Vice-Principal, in charge of implementing eLearning

Dr. Konstantin MITGUTSCH

Affiliate Researcher, MIT Game Lab, MIT - Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, MA; Founder and Managing Director, Playful Solutions, Vienna

2004-2009 Scientific Assistant, Lecturer: Department of General Education & Media Education, University of Vienna
2009 Max Kade Postdoctoral Research Fellow: Massachusetts Institute of Technology, Education Arcade, USA
2010-2013 Postdoctoral Researcher: Massachusetts Institute of Technology, MIT GAME LAB and Singapore-MIT GAMBIT
2011 Visiting Professor: University of Vienna, Department of Education, Austria
since 2014 Lecturer at the Academy of Fine Arts Vienna
since 2014 Founder and Managing Director, Playful Solutions, Vienna

Andreas RIEPL

CEO gtn gmbh, IT-teacher BHAK Steyr, instructor PH OÖ, eCOOL-coordinator Austria, eLC-coordinator Upper Austria

1987-1997 Softwaredevelopment Systema GmbH, Master's studies of (business) informatics and Sociology Johannes-Kepler-Universiry, Linz
since 1997 CEP exabis
since 2001 Educator BHAK Steyr
since 2008 CEO gtn gmbh
since 2011 instructor PH OÖ

Dr. Heidi SCHELHOWE

Professor of Informatics and Head, Working Group 'Digital Media in Education', University of Bremen

1968-1973 Study of German and Theology at the Universities of Freiburg and Münster
1973-1981 Teacher in Bremen at the secondary level of a comprehensive school
1982-1989 Study of Computer Science at the University in Bremen
1989 Diploma in Computer Science at the University of Bremen
1989-1992 Research assistant at the University of Bremen
1992-1996 Research Assistant, Computer Science at the University of Hamburg
1996 P.h.D in Computer Science (The Medium out of the Machine)
1996-2001 Assistant professor at Humboldt University, Berlin: Didactics of Computer Science; Computers in Society

Mag. Heidrun STROHMEYER

Head, Section Information Technology, Training Statistics, Gender, Austrian Federal Ministry of Education and Women's Affairs, Vienna

1981-1990 Tätigkeit in der IT-Branche
1988 Lehramt Geschichte und Slawistik/Russisch, Universität Wien
1988-1990 Lehrberechtigung Informatik
1990-1995 Unterrichtstätigkeit an einer allgemeinbildenden höheren Schule (Informatik, Russisch)
1992-1999 Projektmanagerin und Referatsleiterin Neue Medien und Politische Bildung, Bundesministerium für Unterricht und Kunst
1993-2004 Tätigkeit in der Lehrerweiterbildung: IT-Einsatz im Unterricht
1999-2004 Abteilungsleiterin, Lehrerpersonal-Management, IT in der Bildungsverwaltung, Auslandsschulen, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
2003-2004 Stellvertretende Leiterin der Personalsektion, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Wien
2004-2009 Leiterin der Sektion für allgemeine pädagogische Angelegenheiten, Erwachsenenbildung, IT und Statistik, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
seit 2009 Leiterin des Bereichs Informationstechnologie, Bildungsstatistik und Gender, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

Dipl.-Ing. Mag. Dr. Christian DORNINGER

Head, Directorate of Technical, Vocational and Adult Education, Austrian Federal Ministry of Education, Vienna

1979 University degree in Technical Physics, TU-Vienna, and Teaching degree in Mathematics and Physics
1977-1981 Research visit in Nuclear Physics, SIN, Switzerland
1982-2005 Lecturer at the University of Hagen and Teacher for mathematics and physics
1985-1988 Educational Officer in Vienna Board of Education (Stadtschulrat)
1988-2000 Adviser at the Federal Ministry for Education, Arts and Sports
2000-2011 Head of Department for ICT and Computer Based Learning
2011-2013 Head of Department for Secondary Technical schools and Colleges for Higher Vocational Education
2011-2013 Deputy Head of Division for Vocational Education, Adult Education and School Sports

Mag. MBA Martin NETZER

Department II/SLV - Lifelong Learning, Austrian Federal Ministry of Education and Women's Affairs, Vienna

1979-1982 Lehre als Maler und Anstreicher im Betrieb des Vaters in Schruns
1982-1983 Facharbeiter als Maler und Anstreicher in Schruns
1983-1984 Präsenzdienst in Salzburg
1984-1985 Facharbeiter als Maler und Anstreicher in Schruns
1985-1987 Mitarbeiter von Mc Donalds, Wien 1, Johannesgasse
1987-1989 Absolvierung der Studienberechtigungsprüfung
1990-1998 Studium der Deutschen Philologie und Philosophie an der Universität Wien
1998 Abschluss des Studiums mit Auszeichnung
1998 Sponsion zum Mag.phil.
1994-1998 Kursleiter an der Volkshochschule Wien Margareten / "polycollege" Stöbergasse (Vorbereitungslehrgänge zur AHS-Externistenmatura, zur Beamtenaufstiegsprüfung und zur Studienberechtigungsprüfung)
1997-2001 Pädagogischer Assistent am "polycollege", Abteilung 2. Bildungsweg (Administration der Lehrgänge zur Berufsreifeprüfung, Betreuung von Kooperations- und Entwicklungsprojekten)
 Seit 2002 Büro Bundesministerin Elisabeth Gehrer mit Zuständigkeitsbereich Erwachsenenbildung, Berufsbildung und Informationstechnologie
2001-2002 Koordinationsbüro für lebenslanges Lernen im BMBWK
2003 Bestellung zum Fachexperten für Lebensbegleitendes Lernen des BMBWK

Technologiegespräche

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27.08.2015

10:00 - 12:30TechnologiebrunchSocial
13:00 - 13:10Eröffnung der Alpbacher Technologiegespräche 2015Plenary
13:10 - 14:00FTI-TalkPlenary
14:00 - 15:30Zukünftiges Leben mit der MaschinePlenary
16:00 - 17:30Cyber Physikalische SystemePlenary
19:45 - 21:15Regional Debate Central Eastern EuropePlenary
21:15 - 23:30AbendempfangSocial
21:15 - 23:30KarriereloungeSocial

28.08.2015

09:00 - 10:30BioökonomiePlenary
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
10:50 - 12:15Complexity SciencePlenary
12:15 - 13:00Imbiss für die TeilnehmerInnen der Breakout SessionsSocial
13:00 - 18:00Breakout Session 01: 2015: Das Ende der EnergiewendeBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 02: Bio-Economy in Action: Nationale Bioökonomie-Strategien im VergleichBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 03: Human Enhancement Technologien: Verstärkung oder Reduktion von UngleichheitBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 04: Forschungsförderung zwischen Risiko, Kreativität und MainstreamBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 05: Marktumbrüche: Herausforderung und Chance für Innovation?Breakout
13:00 - 18:00Breakout Session 06: Entrepreneurship: Was kann das Wissenschaftssystem beitragen?Breakout
13:00 - 18:00Breakout Session 07: Spiele der UnGleichheitBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 08: Physisches Internet: Überragende Vision für Logistik und MobilitätBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 09: Dynamik durch Heterogenität: Wie Wirtschaft und Forschung von Unterschieden profitierenBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 10: Energiewende: Gleiches Ziel - ungleicher WegBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 11: Wasserstoff und Brennstoffzelle: Kommt der Marktdurchbruch?Breakout
13:00 - 18:00Breakout Session 12: Leuchtende Zukunft? Herausforderungen und Chancen der LED-BeleuchtungBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 13: Wahrheit und Wirklichkeit: Zur Bedeutung von Modellen in Ökonomie, Wissenschaft und PhilosophieBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 14: Virtuelles Lernen: Chancen(Un)Gleichheit im Bildungsbereich?Breakout
20:00 - 21:30Urban Innovators Challenge - Start Up Your CompanyPartner

29.08.2015

09:00 - 10:30Das Media Lab des MIT zu Gast bei den TechnologiegesprächenPlenary
10:30 - 11:30UnGleichheit: Die neue SeidenstraßePlenary
11:50 - 13:15Kunst, Design und Architektur als Labor der Digitalen ModernePlenary
13:15 - 13:30Abschluss-Statement der Alpbacher TechnologiegesprächePlenary
13:30 - 14:00Imbiss zum Abschluss der VeranstaltungSocial