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01: Vertrauensbildung in der Kommunikation – Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser!

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Hauptschule
Seminar / Seminar
in deutscher Sprache

Zu Beginn werden psychologische, soziologische und (vor allem) linguistische Annäherungen an den Begriff „Vertrauen“ in der Kommunikation präsentiert. Insbesondere werden Maximen der Kommunikation erörtert, wie sie in der Sprechakttheorie, der Konversationslogik und in der Kommunikationstheorie formuliert worden sind. Sodann werden Praxisbereiche der Alltagskommunikation näher betrachtet, vor allem mündliche Kommunikationssituationen, in denen Vertrauensbildung eine zentrale Rolle spielt. Faire und unfaire Strategien der Vertrauensbildung in Zweierbeziehungen, Verkaufsgesprächen, Verhandlungen, Wahlreden, Fernsehdiskussionen und Internetkommunikation werden anhand authentischer Fallbeispiele diskutiert. Dabei kommen unter anderem Ansätze der antiken und modernen Rhetorik, der Persuasionsforschung und der Höflichkeitsforschung zum Einsatz. Faire und unfaire Strategien der Vertrauensbildung in der Kommunikation werden dabei anhand der drei aristotelischen Faktoren überzeugender Kommunikation vorgestellt, nämlich Ethos (Vertrauenswürdigkeit von Sprecher/-in), Pathos (Emotionen der Hörer/-innen) und Logos (Plausibilität der Nachricht). Dabei geht es beispielsweise um kommunikative Phänomene wie positive Selbstdarstellung, emotionale Appelle (z.B. Appelle an Eitelkeit, Angst und Mitleid), direkte und indirekte Ausdrucksweisen (Anredeformen, Ironie, Über- und Untertreibungen), Wahl des sprachlichen Registers (Dialekt vs. Standardsprache, „männlicher“ vs. „weiblicher“ Gesprächsstil) sowie Wahl höflicher vs. unhöflicher Ausdrucksformen (Betonung von Gemeinsamkeit bzw. Verschiedenheit, Verwendung von Kraftausdrücken bzw. Euphemismen).

Professor und Leiter, Bereich Sprachwissenschaft, Institut für Sprachen und Literaturen, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Professor für Slavische Sprachwissenschaft, Slavisches Seminar, Universität Zürich

Dr. Manfred KIENPOINTNER

Professor und Leiter, Bereich Sprachwissenschaft, Institut für Sprachen und Literaturen, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Mag. phil, Studium der Klassischen Philologie, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Dr. phil., Sprachwissenschaft, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Habilitation in Allgemeiner Sprachwissenschaft, Latein und Griechischer Linguistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Forschungsjahr (Schrödinger-Stipendium), Universität Amsterdam Professur für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft, Institut für Sprachwissenschaft, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Mitbegründung des "Innsbrucker Sprachtelefons", einer Beratungseinrichtung zur Beantwortung von Anfragen aus der Bevölkerung und den Standesämtern zu Themen wie Herkunft von Namen, Orthographie, Grammatik, Stilistik (Stand 2015: ca. 2800 beantwortete Anfragen, die in einer Datenbank gespeichert sind). Visiting Scholar an der University of Arizona, Tucson Gastprofessor am Institut für Sprachwissenschaft, Universität Wien
1979
1982
1990
1990-1991
seit 1996
seit 1999
2001-2001
2005-2007

Dr. Daniel WEISS

Professor für Slavische Sprachwissenschaft, Slavisches Seminar, Universität Zürich

Assistant, Slavic Philology, University of Zurich Research fellowship of the Swiss National Foundation, Bern Full professor, Slavic Linguistics, University of Hamburg Full professor, Slavic and Balkan Linguistics, University of Munich Visiting professor at the University of Innsbruck, Slavic Department
1974-1980
1980-1982
1982-1988
1988-1993
1990

Seminarwoche

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kategorie: Alle Plenary Seminar
Genre : Alle Panel Seminar

20.08.2009

15:00 - 15:30 Eröffnung des Europäischen Forums Alpbach 2009 Plenary
15:30 - 17:00 Eröffnungsreferate Plenary
17:00 - 18:30 Vorstellung der Seminarinhalte Plenary

20.08.-26.08.2009

Seminar 09: The future of the internet Seminar
Seminar 05: Vertrauen im Recht Seminar
Seminar 08: The United Nations: International trust and global governance Seminar
Seminar 07: Trust in America: Understanding the cultures and society of the United States Seminar
Seminar 04: Confidence-building in the context of security and ethnic conflicts Seminar
Seminar 11: Trust in science Seminar
Seminar 03: Global contracts, economic crisis and rebuilding trust Seminar
Seminar 01: Vertrauensbildung in der Kommunikation – Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser! Seminar
Seminar 13: Trust and confidence in medicine Seminar
Seminar 14: Kunstmarkt und Vertrauen Seminar
Seminar 10: Historical aspects of trust and confidence in societies Seminar
Seminar 06: Political trust and the role of religion Seminar
Seminar 12: Building trust: Development cooperation Seminar
Seminar 02: The biological foundations of trust and social decision-making Seminar

21.08.2009

15:30 - 17:30 Plenarveranstaltung „1989-2009: Von der Revolution zur Normalität. Herausforderungen der Stadtpolitik in Mitteleuropa“ Plenary

22.08.2009

15:30 - 17:30 Plenarveranstaltung: „Integrated risk policies for global systems at risk“ Plenary

24.08.2009

17:00 - 19:00 Plenarveranstaltung „Öffentliche Medien im digitalen Zeitalter – Wem vertrauen?“ Plenary

25.08.2009

15:30 - 17:00 Plenarveranstaltung „Ethik und Wissenschaft“ Plenary