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05: Hormone im Wechselstreit der Öffentlichkeit

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Hauptschule
Seminar / Seminar
in deutscher Sprache

Übergewicht und Fettleibigkeit zeigen weltweit eine stark ansteigende Häufigkeit und werden von der WHO als Hauptgesundheitsprobleme eingestuft. In der Entstehung der Folgeerkrankungen von Übergewicht und Adipositas kommt der Rolle des Fettgewebes als hormonaktives Organ eine zentrale Bedeutung zu. So beeinflussen Fettgewebshormone Sättigungsmechanismen im Zentralnervensystem und den Energieumsatz, tragen zur Entwicklung eines Bluthochdrucks bei und erhöhen auch über eine verstärkte Gerinnungsneigung das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen. Hormonaktive Substanzen aus dem Fettgewebe beeinflussen weiters die Insulinwirkung und steigern so das Risiko für die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ 2. Vor allem bei einem maskulinen Fettverteilungsmuster mit Zunahme des Bauchumfangs nimmt das Risiko für Folgeerkrankungen deutlich zu.

1) Hormontherapie und Brustkrebs – selektive Wahrnehmungen in Öffentlichkeit und Fachwelt

2) Die Pille im 21. Jahrhundert: Vorteile, Nachteile, Krebsrisiko, Krebsprävention, neue Applikationsformen

LITERATURHINWEISE

Oral contraceptives use and the risk of myocardial infarction: a meta-analysis.

Khader YS, Rice J, John L, Abueita O.

Department of Biostatistics, Tulane University School of Public Health and Tropical Medicine, New Orleans, LA, USA. yousef.k@excite.com

Oral contraceptives and the risk of subarachnoid hemorrhage: a meta-analysis.

Johnston SC, Colford JM Jr, Gress DR.

Department of Neurology, University of California, San Francisco 94143-0114, USA.

Recreational physical activity and the risk of breast cancer in postmenopausal women: the Women’s Health Initiative Cohort Study.

McTiernan A, Kooperberg C, White E, Wilcox S, Coates R, Adams-Campbell LL, Woods N, Ockene J; Women’s Health Initiative Cohort Study.

Division of Public Health Sciences, Fred Hutchinson Cancer Research Center, Seattle, WA 98109, USA. amctiern@fhcrc.org

Risks and benefits of estrogen plus progestin in healthy postmenopausal women: principal results From the Women’s Health Initiative randomized controlled trial.

Rossouw JE, Anderson GL, Prentice RL, LaCroix AZ, Kooperberg C, Stefanick ML, Jackson RD, Beresford SA, Howard BV, Johnson KC, Kotchen JM, Ockene J; Writing Group for the Women’s Health Initiative Investigators.

Division of Women’s Health Initiative, National Heart, Lung, and Blood Institute, 6705 Rockledge Dr, One Rockledge Ctr, Suite 300, Bethesda, MD 20817, USA.rossouw@nih.gov

Oral contraceptives and reproductive system cancer.

Deligeoroglou E, Michailidis E, Creatsas G.

2nd Department of Obstetrics & Gynecology, Aretaieion Hospital, University of Athens Medical School, 48 Marathonos Street, 15235 Vrilissia-Athens, Greece. geocre@aretaieio.uoa.gr

SEMINARPROGRAMM

1) Endocrine Disruptors – Hormonelle Schadstoffe in der Umwelt Untertitel (UT): Schwimmen wir wegen der Pille in einem Ozean von Hormonen? Referent (R): Prof. Huber/Prof. Tempfer

2) The Brain, the Cardiovascular System, and Hormones
UT: Warum Frauen Männer überleben
R: Prof. Huber

3) Overnutrition and Hormones
UT: Überflussgesellschaft, Altern und Hormone: das metabolische Syndrom
R: Frau Prof. Lechleitner

4) Phytosteroids
UT: Die Hormone der Pflanzen
R: Prof. Huber

5) Gender-Specific Medicine
UT: Geschlechtsspezifische Medizin als Gebot der modernen Medizin
R: Prof. Huber

6) Aesthetic Endocrinology
UT: Schönheit durch Hormone – ein verbotener Wunsch?
R: Prof. Huber

7) Individualized Hormone Replacement Therapy
UT: Die individuelle Hormonersatztherapie – die Lösung des Hormondilemmas
R: Prof. Tempfer

8) Hormones – what they are and what they can do
UT: Hormone – was sie sind und was sie können
R: Prof. Huber

9) Hormones – Pregnancy – Metabolism
UT: Hormone, Schwangerschaft und Gewicht – warum haben Frauen mehr Gewichtsprobleme als Männer?
R: Prof. Huber/Prof. Tempfer

10) Endocrinology of Ageing
UT: Endokrinologische Probleme des Alterns
R: Prof. Lechleitner

11) Hormone Therapy and Breast Cancer
UT: Hormontherapie und Brustkrebs – selektive Wahrnehmungen in Öffentlichkeit und Fachwelt
R: Prof. Tempfer

12) The contraceptive pill in the 21st century
UT: Die Pille im 21. Jahrhundert: Vorteile, Nachteile, Krebsrisiko, Krebsprävention, neue Applikationsformen
R: Prof. Tempfer

Tagesablauf:
19.8. 12) und 8)
20.8. 3) ud 10)
21.8. Sonntag kein Programm
22.8. 7) und 4)
23.8. 11) und 2)
24.8. 1) und 5)
25. 8. 9) und 12)

Primaria, Internal Medicine and Acute Geriatrics, Hospital Hochzirl; President, Austrian Society for Adipositas; Vice-President, Austrian Society for Diabetes, Vienna
Fachärztin für Plastische und Wiederherstellungschirurgie,Wien
Leiter der Klinischen Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Sterilitätsbehandlung an der Universitäts-Frauenklinik Wien
Stellvertretender Abteilungsleiter und Erster Oberarzt an der Klinischen Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Sterilitätsbehandlung der Medizinischen Fakultät der Universität Wien

Dr. Monika LECHLEITNER

Primaria, Internal Medicine and Acute Geriatrics, Hospital Hochzirl; President, Austrian Society for Adipositas; Vice-President, Austrian Society for Diabetes, Vienna

Primaria, Innere Medizin und Akutgeriatrie am ö Landeskrankenhaus Hochzirl
 Medizinstudium, Universität Innsbruck
 Ausbildung, Fachärztin für Innere Medizin
 Additivfacharztausbildung, Diabetes- und Stoffwechselerkrankungen, Nephrologie, Intensivmedizin, Geriatrie
 Habilitation
seit 2005

Dr. Hildegunde PIZA

Fachärztin für Plastische und Wiederherstellungschirurgie,Wien

Promotion zum Doktor der Gesamten Heilkunde in Graz Fachärztin für Allgemein-Chirurgie Fachärztin für Plastische und Wiederherstellungschirurgie Lehrbefugnis für Plastische Chirurgie an der Universität Wien Gründung der Abteilung für Plastische und Wiederherstellungschirurgie im Krankenhaus Lainz, leitende Ärztin Ludwig-Boltzmann-Institut für Qualitätssicherung in der Plastischen Chirurgie
1965
1975
1979
1983
1992
1995

DDr. Johannes HUBER

Leiter der Klinischen Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Sterilitätsbehandlung an der Universitäts-Frauenklinik Wien

an der Univ. Frauenklinik Wien Habilitation: "Numerische und strukturelle Chromosomenaberration bei gynäkologischen Malignomen" Visiting Professor an der George Washington University, an der Johns Hopkins University und an der Georgetown University, USA Leiter der Klinik-Abteilung für Gyn. Endokrinologie und Sterilitätsbehandlung an der Univ.Klinik für Frauenheilkunde Interimistischer Vorstand der Univ. Klinik für Frauenheilkunde
 Studium der Medizin und der Theologie an der Universität Wien
seit 1979
1985
1987
seit 1992
 Experte im Deutschen Bundestag bezüglich der Risiken oraler Kontrazeptiva
1993

Dr. Clemens TEMPFER

Stellvertretender Abteilungsleiter und Erster Oberarzt an der Klinischen Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Sterilitätsbehandlung der Medizinischen Fakultät der Universität Wien

Medizinstudium an der Universität Wien Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universitätsfrauenklinik Wien, Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde Universitätsassistent an der Universitätsfrauenklinik Wien, Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe Fellow, Baylor College of Medicine, Department of Obstetrics and Gynecology, Division of Maternal-Fetal Medicine and Genetics, Houston, Texas Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe Geschäftsführender Oberarzt der Universitäts-Frauenklinik, Universitätsklinikum Freiburg, Deutschland Oberarzt an der Klinischen Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe der Medizinischen Fakultät derUniversität Wien Stellvertretender Abteilungsleiter und Erster Oberarzt an der Klinischen Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Sterilitätsbehandlung der Medizinischen Fakultät der Universität Wien
1988-1994
1993-1995
1994
1997-1998
1998-1999
2002
2003
2003
2005

Seminarwoche

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