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Special Lecture „La revanche de Dieu“? – Die Wiederkehr der Religion als Herausforderung an Europa

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Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
in deutscher Sprache

Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari, Graz-Seckau

Thema des Vortrags beim Europäischen Form Alpbach:
„La revanche de Dieu“? – Die Wiederkehr der Religion als Herausforderung an Europa

In den späten Sechziger-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde in Kreisen von Intellektuellen Europas weithin das Absterben der Religionen als Konsequenz einer einlinig verlaufenden Säkularisierung prognostiziert. Dieser These wurde von Religionssoziologen wie Peter Berger und anderen früh widersprochen. Indessen ist die Wiederkehr der Religion in Gestalt der monotheistischen Religionen, aber auch als sogenannte „Neue Religiosität“ ein unübersehbares Faktum und stellt z. B. in Gestalt des Islam der Zivilgesellschaft unabweisbare Fragen. Gilles Keppel hat darüber im Jahr 1991 ein Buch geschrieben, dessen Titel „La revanche de Dieu“ zum Schlagwort geworden ist. Der Vortrag von Bischof Kapellari setzt hinter den Titel dieses Buches ein Fragezeichen und ist als tour d horizon durch die gegenwärtige religiöse und politische Landschaft Europas angelegt.

Bischof der Diozöse Graz-Seckau, Graz

Dr. Egon KAPELLARI

Bischof der Diozöse Graz-Seckau, Graz

Studium der Rechtswissenschaften in Graz, Abschluss mit Promotion Theologiestudium an der Universität Salzburg und an der Universität in Graz Priesterweihe in Graz Kaplan in der Grazer Pfarre Kalvarienberg Hochschulseelsorger in Graz und Leiter des Afro-Asiatischen Instituts Ernennung zum Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt Übernahme der Leitung der Diözese Bischofsweihe im Dom zu Klagenfurt (Leitspruch: Omnia Vestra, Vos Autem Christi) Konsultor der Päpstlichen Kommission für den Kulturgüterschatz der Kirche Bischof von Graz-Seckau Referent für Jugendseelsorge ("Jugendbischof) Referent für Fragen von Liturgie und Kultur in der Österreichischen Bischofskonferenz
1953-1957
1957-1959
1959-1961
1961
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1964-1981
1981
1982
1982
seit 1997
 Zusätzliche Aufgaben in der Bischofskonferenz:
seit 2001
1982-1992
1992-2004

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