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Unter der Perspektive der Freiheit

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Schrödinger Saal
Plenary / Panel
German and English language

Günther Rautz:
Mit dem Beitritt zehn neuer Länder zur Europäischen Union sind die Grenzen zu unseren unmittelbaren Nachbarstaaten im Osten gefallen. Ein gemeinsamer europäischer
Meinungsbildungsprozess und ein freier Informationsaustausch werden allerdings auch künftig durch die bestehenden Sprachgrenzen behindert. Eine noch stärkere grenzübergreifende Medienkonzentration könnte einerseits den Informationstransfer erleichtern, andererseits stellt sie eine Gefahr für die Grundrechte auf Informations- und Meinungsfreiheit dar. Die Medienkonzentration in einigen europäischen Staaten, wie beispielsweise in Italien, erreicht ein Ausmaß, das die Informations- und Meinungsvielfalt gefährdet. Angesichts dessen stellt sich die Frage, inwieweit demokratische Grundwerte der Europäischen Staatengemeinschaft dadurch verletzt werden und wie die Medienvielfalt in Europa künftig besser geschützt werden könnte?

OSCE Representative on Freedom of the Media, Vienna
Coordinator, Institute for Minority Rights, European Academy of Bolzano-Bozen
Generaldirektor, SRG SSR - Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, Zürich

Miklos HARASZTI

OSCE Representative on Freedom of the Media, Vienna

Philosophy and Literature, M.A., Budapest Put under "Police surveillance", machine-operator in a Hungarian tractor factory Co-founder of the Hungarian Democratic Opposition Movement Editor of the samizdat periodical BeszélQ Participation in the "round table" negotiations on transition to free elections Member of the Hungarian Parliament Guest professor on human rights, censorship, democratization, freedom of the media Northwestern University's Honorary Doctor of Humane Letters
1964-1970
1970-1971
1976
1980
1989
1990-1994
since 1994
1998

Dr. Günther RAUTZ

Coordinator, Institute for Minority Rights, European Academy of Bolzano-Bozen

 Absolvent der juridischen Fakultät der Universität Graz und theologisch-philosophischen Fakultät der Universität Innsbruck
 Forschungsprojekte an der juridischen Fakultät der Universität Bari und "La Sapienza" Roma
 Absolvent des Medienkundlichen Lehrganges der Universität Graz
 Minderheitenexperte und Koordinator im Forschungsbereich "Minderheiten und Autonomien" der Europäischen Akademie Bozen (EURAC)

Roger DE WECK

Generaldirektor, SRG SSR - Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, Zürich

Abschluss, Wirtschaftsstudium, St. Gallen Chefredakteur des Zürcher "Tages-Anzeigers" und Mitglied der Tamedia-Unternehmensleitung Chefredakteur, Die Zeit, Hamburg Publizist in Zürich und Berlin Gastprofessor am Europa-Kolleg, Brügge und Warschau Moderator der TV-Sendung "Sternstunden" (SF1 und 3SAT) Chairman of the Board, Graduate Institute of International and Development Studies HEID, Genf
1976
1992-1997
1997-2000
seit 2000
seit 2001
seit 2002
seit 2004
 
 Mandate:
 Dozent, College of Europe, Brügge und Warschau/Natolin
 Stiftungsrat Internationaler Karlspreis Aachen
 Groupe de veille France-Allemagne, Institut Montaigne Paris
 Wissenschaftlicher Beirat der Zeitschrift "Critique internationale", Paris
 Herausgeber der außenpolitischen Buchreihe "Standpunkte" (Edition Körber-Stiftung Hamburg)
 Kuratorium Theodor-Heuss-Stiftung Stuttgart

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