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Wechsel an der Spitze des Forums

Andreas Treichl soll Franz Fischler nachfolgen

Der Kandidat für die Nachfolge Franz Fischlers als Präsident des Europäischen Forums Alpbach steht fest. Bei der Generalversammlung am 14. Mai wurde Andreas Treichl für die Position vorgeschlagen und bereits zum Vizepräsidenten gewählt.

Er tritt im Frühjahr 2021 mit einem neuen Vorstandsteam zur Wahl für die Präsidentschaft des EFA an. Mit Treichl gewinnt das Forum einen international anerkannten Manager mit besten Kontakten in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Treichl hat als visionärer Manager und Denker in seiner Zeit als Vorstand die Erste Group über 20 Jahre zu einer der erfolgreichsten Banken in CEE gemacht. Treichl denkt und handelt europäisch. Er ist seit Jahren Mitglied und Unterstützer des EFA-Vereins und kennt Alpbach seit Jahrzehnten als Teilnehmer und Sprecher. Seine Entscheidung, die Präsidentschaft des Forums zu übernehmen, zeigt auch, die Wichtigkeit von Plattformen des wissenschaftlichen Diskurses und des internationalen Austausches, wie das Forum Alpbach eine ist.

Bis zur Übergabe an seinen Nachfolger nächstes Jahr bleibt für Präsident Franz Fischler allerdings noch genug zu tun. In seinem 75. Entstehungsjahr muss das Forum sich aufgrund der Corona-Situation gewissermaßen neu erfinden. So wird das Forum heuer in sehr reduzierter Form und bei strenger Einhaltung aller behördlichen Vorgaben in Alpbach stattfinden und gleichzeitig zu einer Online-Konferenz einladen. Tickets dazu sind ab Anfang Juli erhältlich. Eine Teilnahme in Alpbach ist dieses ­Jahr nur für Mitwirkende und Forumsakteure möglich. Alle anderen können dieses Jahr digital an der Konferenz teilnehmen, egal wo auf der Welt sie gerade sind.

Unter der Präsidentschaft von Franz Fischler wurde in den letzten Jahren die Bedeutung des Europäischen Forums Alpbach als überparteiliche, unabhängige Plattform, verankert. Heute ist das Europäische Forum Alpbach die relevanteste Vernetzungsplattform Österreichs im Dienste von Demokratie, Wissenschaft und nachhaltigem Wirtschaften und wird weit über die Grenzen Österreichs hinaus wahrgenommen.

Zu Fischlers größten Erfolgen während seiner Amtszeit gehören dabei die Verdoppelung der Einnahmen des EFA (Sponsoring/Teilnahmen) & massive Steigerung der Zahl (+30%) und Internationalität der Teilnehmerschaft (aus mittlerweile über 90 Staaten der Welt) von 2012 bis heute. Unter Fischler kam es zudem zum Aufbau von zahlreichen Programmen im Bereich der Demokratieinnovation (wie Alpbach in Motion und Make_Shift) und zur erfolgreichen Gründung der gemeinnützigen Alpbach Stiftung. Deutliche Akzente setzte er auch bei der noch stärkeren Positionierung des Forums als Ort des wissenschaftlichen Diskurses und der Kunst und Kultur.

Wechsel auch beim Generalsekretär

Eine Neuerung gibt es auch im Management des Europäischen Forums Alpbach. Philippe Narval, Generalsekretär und Geschäftsführer des EFA, der die erfolgreiche Entwicklung des EFA jahrelang maßgeblich mitgeprägt hat, wechselt im Herbst ins International Advisory Board des Forums. Er tritt gleichzeitig ein einjähriges Sabbatical an, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. In Fortführung seiner bisherigen Schwerpunkte in Bereichen Innovation, Demokratie und Nachhaltigkeit wird er sich mit gangbaren Wegen im Bereich der ländlichen Entwicklung beschäftigen.

Auf Narval wird im Herbst 2020 der erfolgreiche Unternehmer und Investor Werner Wutscher im Ausmaß von 30 Wochenstunden als Generalsekretär nachfolgen, der bereits seit vielen Jahren beim Europäischen Forum Alpbach engagiert und seit zwei Jahren Mitglied des EFA-Vorstands ist. Wutscher leitet aktuell auch den Lenkungsausschuss für Digitalisierung des EFA und spielt daher auch schon beim diesjährigen Forum eine wichtige Rolle. Durch seine internationale Ausbildung (Harvard) und sein Netzwerk (WEF/Davos) ist Wutscher prädestiniert dafür, die nächsten Schritte bei der weiteren Internationalisierung des Forums zu setzen.

14.05.2020


Franz Fischler und Andreas Treichl, 14.05.2020, Credit: Luiza Puiu

Philippe Narval, Werner Wutscher, Franz Fischler und Andreas Treichl, 14.05.2020, Credit: Luiza Puiu


Pressekontakt:
Teresa Reiter | presse@alpbach.org | T: +43 (1) 718 17 11 -25