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#MeTwo: Wenn MigrantInnen den Mund aufmachen

Da macht man alles richtig – gute Ausbildung, perfektes Deutsch, die Leistung im Job stimmt – und dann kommentiert etwa der Schaffner im Zug den türkischen Namen auf dem Ticket abfällig. Während die einen keine Kopftücher sehen wollen, weil sie um hart erkämpfte, essenzielle Rechte der Frauen fürchten, bekommen die anderen immer wieder zu spüren, dass sie doch nicht richtig dazu gehören.

So erzählten innerhalb von Tagen tausende Menschen auf Twitter unter dem Hashtag #MeTwo darüber, wie sie im Alltag diskriminiert werden. Wie kann ein Dialog aussehen, der hilft, Vorurteile abzubauen? Welche Leitlinien brauchen wir als Gesellschaft, um allen – unabhängig von Geschlecht, Migrationshintergrund oder Einkommen – ein Gefühl von Zugehörigkeit zu vermitteln? Welchen Beitrag kann jede und jeder Einzelne leisten, um Austausch und Verständnis zu stärken? Darum geht es im nächsten Alpbach-Dialog, zu dem wir Sie gemeinsam mit dem Wiener Konzerthaus herzlich einladen:   #MeTwo – Wenn MigrantInnen den Mund aufmachen mit   Ali Can (Gründer der „Hotline für besorgte Bürger”, Initiator #MeTwo) Melisa Erkurt (ORF Report, „dasBiber“) Moderiert von Cornelia Vospernik (Ö1 Journale und ORF Weltjournal, Wien) Mittwoch, 19. Dezember 2018 | 19 Uhr Wiener Konzerthaus, Berio-Saal, Lothringerstraße 20, 1030 Wien Kostenlose Tickets erhalten Sie hier   Melisa Erkurt hat etwa darüber berichtet, wie junge muslimische Männer der „Generation Haram“ in Österreich Mädchen kontrollieren, indem sie zum Beispiel den V-Ausschnitt als verboten klassifizieren. Ali Can ist der Sohn türkischer Aleviten und lebt seit dem Alter von zwei Jahren in Deutschland. Er richtete die „Hotline für besorgte Bürger“ ein, um Deutschen ihre Angst vor MigrantInnen zu nehmen und kreierte den Twitter-Hashtag #MeTwo. Melisa Erkurt und Ali Can werden zu möglichen Strategien gegen Rassismus und Radikalisierung viel zu sagen haben! Wir freuen uns auf Ihr Kommen!