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04: Excellent research through excellent management. The importance of leadership and management in cooperative research

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Hauptschule
Breakout / Working Group
german language

So far, leadership and management have scarcely been actively considered in cooperative research. The special challenge is to link many different aspects: excellent scientific content in inter- and/or transdisciplinary teams, supervision and development of colleagues, management of finances and structures or communication with partners and so on.
Thus, are leadership and management key success factors for cooperative research? In order to answer this question we will discuss practical experiences from research, especially considering selection and evaluation procedures, and elaborate implications for future requirements.

Speakers

Geschäftsführer, K1-Zentrum BIOENERGY 2020+ GmbH, Graz Abstract
Strategisches Ziel des COMET-Kompetenzzentrums-Programms:
 & langfristig ausgerichtete Zusammenarbeit in der methodischen Suche nach neuen Erkenntnissen, in der systematischen Dokumentation und Veröffentlichung in Form von Arbeiten, die der Erweiterung des Wissens und dessen Weitergabe durch Lehre dienen, zwischen einerseits Institutionen, die der Erweiterung vorgenannten Wissens dienen und andererseits Institutionen, die als Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Deckung des menschliche Bedarfs auf höchsten Niveau dienen, sowie der Aufbau und die Sicherung der Fähigkeiten von Unternehmen, die die größte Stärke in der Lehre oder Wissenschaft von Methoden, die eingesetzt werden, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen, haben und zwar innerhalb eines bestimmten Marktes oder Marktsegmentes
So lautet das strategische Ziel des COMET Programmes, wenn man die Definition des Programmplanungsdokumentes verfeinert ( Die strategischen Zielsetzungen & sind der Aufbau neuer Kompetenzen durch die Initiierung und Unterstützung einer langfristig ausgerichteten Forschungszusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auf höchstem Niveau sowie der Aufbau und die Sicherung der Technologieführerschaft von Unternehmen )

Gelebte Realität:
De facto sind es 6 Faktoren, die das Zusammenspiel Wissenschaft und Wirtschaft in kooperativen Forschungsaktivitäten erfolgreich gestalten:

1. Gegenseitiges Verstehen und Akzeptieren der unterschiedlichen Erwartungen an Risiko und Erfolg eines gemeinsamen F&E Vorhabens (z.B. Publikation versus Patentanmeldung)
2. Gemeinsames Formulieren der Ziele und bewusster Einbau von Haltepunkten für Ergebnisevaluierung
3. Nutzung der neutralen Plattform des Kompetenzzentrums, das die Ausgewogenheit der Interessen zu gewährleisten hat
4. Aufbau und Halten von diesbezüglichem Vertrauen der Partner durch das Kompetenzzentrum
5. Aufbau der erforderlichen kompetenten Humanressourcen und Gewährleistung der Kontinuität
6. Gewährleistung der absoluten Aufmerksamkeit dem Zentrumseigenen Personal gegenüber

Das Management eines Kompetenzzentrums stellt sich also neben den unter-nehmensrechtlichen, finanztechnischen, programmspezifischen und sozialen Aufgaben der Herausforderung, o.a. Faktoren weitestgehend zu realisieren und auf sehr hohem Niveau zu halten.
Director of Engineering, Google Switzerland GmbH, Zurich Abstract
Prinzipien des Innovationsmanagements bei Google, exemplarische Darstellung konkreter Instrumente und Maßnahmen.
Bereich Strategie, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG), Wien Abstract

Kooperative Projekte an der Schnittstelle Wissenschaft/Wirtschaft nehmen einen zentralen Platz im Projektportfolio der FFG ein. Das bis in den späten 90iger Jahren postulierte Kooperationsdefizit im Innovationssystem scheint ausgeräumt. Ein wichtiger Treiber dabei war sicher die FTI-Politik, die mit einer Reihe neuer Programmansätze zusätzliche Kooperationsanreize gesetzt hat. Kooperation ist für Unternehmen und Forschungseinrichtungen mittlerweile in vielen Programmen eine Voraussetzung um überhaupt Zugang zu öffentlichen Fördermitteln zu kommen.

Förderagenturen stehen in der Umsetzung kooperativer Programme vor mehreren Herausforderungen:
Eine ist, Spielregeln für Kooperationsvorhaben festzulegen, die unterschiedliche Zugänge zulassen ohne beliebig zu sein. Zum einen will man keine reinen  Beutegemeinschaften fördern, in denen Partner allein deshalb kooperieren, um Zugang zu Förderung zu bekommen. Zum anderen ist anzuerkennen, dass es best practice im Sinne eines allgemein besten Kooperationsmodells selten gibt.
Insbesondere was die Organisation von Kooperationen und Managementstrukturen anbelangt stehen Fördergeber auf dünnem Eis.
Unter welchen Bedingungen gelingt Kooperation? Welche Anforderungen sind an das Management von kooperativen Forschungsprojekten bzw. -plattformen zu stellen? Wie können diese Anforderungen in Bewertungskriterien abgebildet werden? Das sind Fragen bei denen sich Fördergeber bisher sichtlich zurückhalten haben klare Kriterien vorzugeben bzw. explizit Managementkonzepte einzufordern. Dahinter steht zum einen ein legitimes Rollenverständnis: Förderung hat sich primär an Outputs zu orientieren und es den Durchführenden überlassen, wie sie ihre Projekte organisieren und managen. Zum anderen ist die Dimension  Management als Bewertungskriterium objektiv schwierig zu fassen.

Vor diesem Hintergrund wurde das Thema Management von Kooperationen in den meisten kooperativen Programmen entweder ignoriert oder bestenfalls auf Projektmanagement-Standards reduziert. Erst COMET ging einen Schritt weiter und hat insbesondere in Bezug auf die Governance von Kompetenzzentren explizit Vorgaben gemacht und damit den Rahmen für das Management von Kooperation relativ klar abgesteckt.
Im Zuge der Diskussion um das Thema Humanressourcen und den offensichtlichen Defiziten in der Förderung vorhandener Potentiale von Männern und insbesondere von Frauen ist der Frage des Managements und die Frage der Karriereförderung mehr Raum gewidmet worden. Das Impulsprogramm  Laura Bassi Centres of Expertise ist ein erstes Beispiel dafür, wie die FTI-Politik gemeinsam mit der Förderagentur das Thema Management und Humanressourcen-Entwicklung expliziter in den Bewertungs- und Selektionsprozessen abbilden kann.

Inwieweit hier Erfahrungen übertragbar sind und inwieweit Spielregeln eine  neue Forschungskultur befördern oder behindern können kann nur im intensiven und offenen Austausch zwischen Fördergebern geklärt werden.
Professor für organische Chemie und Leiter, Christian Doppler Labor für Mikrowellenchemie (CDLMC), Institut für Chemie, Karl-Franzens-Universität Graz Abstract
Christian Doppler (CD) Laboratorien sind konzipiert einen Brückenschlag zwischen Grundlagenforschung und industrieller Anwendung zu ermöglichen. Diese Forschungsstätten werden von hochqualifizierten Wissenschafter/innen an Universitäten in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft für eine Dauer von bis zu 7 Jahren eingerichtet, wobei die von den Unternehmen bereitgestellten Mittel im Rahmen von "Matching Funds" generell verdoppelt werden. Von der engen Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in einem CD-Labor profitieren beide Seiten: Unternehmen können neues Wissen für industrielle Anwendungen nutzen und damit ihre Innovationskraft und ihre Wettbewerbsfähigkeit ausbauen. Die Grundlagenforschung erhält wertvolle neue Impulse aus der Praxis und kann längerfristig finanziell abgesichert an einem Thema arbeiten. Das CDLMC in Graz hat derzeit vier Unternehmenspartner (national und international) und ein Laborbudget von ~400.000 ¬ pro Jahr.
Die Realisierung anwendungsorientierter Grundlagenforschung auf international kompetitivem Niveau unter diesen Rahmenbedingungen ist ein komplexer Prozess der vor allem auf Diplomatie und dem Aufbau von Vertrauen zwischen Unternehmenspartnern und der Laborleitung beruht. Herausforderungen das Personalmanagement betreffend, und die Führung und Entwicklung von Mitarbeiter/innen sind weitere zentrale Erfolgsfaktoren. Der Ausgleich von Interessenskonflikten zwischen der Universität einerseits und den Unternehmenspartnern und Fördergebern anderseits, sind weitere Aspekte die im Spannungsfeld der kooperativen Forschung berücksichtigt werden müssen.
Nobel Laureate in Chemistry; Professor, Collège de France, Paris; Director, Laboratoire de Chimie Supramoléculaire at ISIS, Strasbourg Abstract
Achieving excellence in scientific research is a main goal for both individuals and institutions all around the world. In addition to the main factor, finding the best brains, enabling parameters include institutional structure, internal organization and management rules. Such features will be illustrated by the build-up and operation of the Institute ISIS at the University of Strasbourg, complemented by comments on some other cases.
President, European Platform of Women Scientists, Brussels Abstract
Zu den Prioritäten der neuen Strategie Europa 2020 gehört auch die Entwicklung einer auf Wissen und Innovation gestützten Wirtschaft durch intelligentes Wachstum; dazu wird es einer breiten Palette von Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene bedürfen. Eine der Leitinitiativen heißt Innovationsunion, damit innovative Ideen in wachstums- und beschäftigungswirksame Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden können. Um das zu erreichen ist unter anderem eine weitere Steigerung unserer Forschungsleistungen erforderlich, die nur unter Ausschöpfung des gesamten verfügbaren Potenzials an Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen in Europa möglich sein wird. Alle Mitgliedsstaaten sind aufgefordert, die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Forschung und Unternehmen zu stärken und die nationalen Förderverfahren entsprechend anzupassen. Eine Vorbedingung für die Bildung eines starken und global kompetitiven Europäischen Forschungsraum stellt eine an einem hohen Qualitätsstandard orientierte Wissenschaftskultur dar, die eine übergreifende Chancengleichheitspolitik in Wissenschaft und Forschung zu einem ihrer wesentlichen Bestandteile macht.

- Eine umfassende Wissenschaftskultur muss berücksichtigen, dass die Integration der Genderdimension in Wissenschaft und Forschung, auch in der Projektförderung, unverzichtbar ist, wenn Forschungsergebnisse nicht nur Teilbereiche reflektieren sollen.

- Eine umfassende Wissenschaftskultur sollte das zur Verfügung stehende Humanpotenzial prüfen, aber auch die strukturellen Bedingungen derer, die zu wissenschaftlichem Arbeiten motiviert werden sollen.

- Eine umfassende Wissenschaftskultur hat die große Bedeutung von Transparenz in Auswahl- und Rekrutierungsprozessen, bei der Bewilligung von Forschungsförderung sowie dem Gewähren wissenschaftlicher Freiheit zu berücksichtigen.

- Bei der Beurteilung und Bewertung der Qualität wissenschaftlicher Arbeit ist zu berücksichtigen, dass Leistungen immer nur in einem Kontext von sozialen, technischen und finanziellen Möglichkeiten erbracht werden können. Neben der Fokussierung auf bisher erbrachte Leistungen sollte der Blick stärker auf die Zukunftspotenziale gelenkt werden.

- Die Suche nach Innovation in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung ist immer dann erfolgreicher, wenn unterschiedliche Perspektiven einfließen können; in heterogenen Gruppen steckt ein höheres Potenzial als in homogenen. Diversity setzt kreative und innovative Kräfte frei.

- Wissenschaftliche Leistungen entstehen in sozialen Prozessen; zu denen auch Zuschreibung, Anerkennung und Akzeptanz von Leistungen gehören.

- Inter- und Transdisziplinarität, Forschungsleistung als Teamleistung, Forschungsmanagement, Karriereentwicklung sind weitere Begriffe, die eine neue Wissenschaftskultur prägen sollten.
Deputy Head, Department Research, Technology and Innovation Strategy and International Research and Technology Cooperations, Austrian Federal Ministry of Science, Research and Economy, Vienna Abstract
Das BMWFJ setzt bei seinen FTI-Programmen einen Schwerpunkt auf die Stimulierung und Forcierung der Zusammenarbeit von Unternehmen mit universitären bzw. außeruniversitären Forschungsinstituten. So sind in der Vergangenheit etliche Programme an der Schnittstelle von Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt worden (CD-Labors, K-ind/K-net, COMET, RSA, etc.) Gemeinsam ist ihnen, dass der Frauenanteil insbesondere in Leitungsfunktionen, aber auch bei den Beschäftigten gering ist.
Hier setzt das Programm Laura Bassi Centres of Expertise (LBC) an: Nachdem sich zunehmend die Erkenntnis durchsetzt, dass dieses Phänomen nicht allein durch Kinderbetreuungspflichten oder die relativ geringe Anzahl an Technikerinnen und Naturwissenschaftlerinnen erklärt werden kann, sondern dass die Ursachen dafür, warum Frauen entweder gar nicht in die Forschung gehen, dort nicht aufsteigen oder aber wieder aussteigen auch im aktuellen Wissenschaftsbetrieb begründet liegen, wurden potentielle Leiterinnen eines kooperativen Forschungsinstituts eingeladen, ein aus ihrer Sicht für Frauen attraktives FTI-Programm mitzugestalten .
Spannend dabei war, dass neben der wissenschaftlichen Kompetenz, die dann auch bei LBC als wesentliches Auswahlkriterium galt, noch andere Voraussetzungen ins Spiel gebracht wurden, um besser für die Forschung im Spannungsfeld von Wirtschaft und Wissenschaft gerüstet zu sein: so wurden u.a. Management- und Führungskompetenzen sowie die Kompetenz zur bewussten Ausgestaltung der Zusammenarbeit mit dem wirtschaftlichen Partner genannt. Darüber hinaus wurde statt wie bisher den Fokus bei der Projektauswahl auf Leistungen der Vergangenheit zu legen, vorgeschlagen, den Blick bei der Zentrenauswahl in die Zukunft zu richten.
Wie diese Vorstellungen dann letztlich umgesetzt wurden und welche erste Erfahrungen nunmehr nach erfolgter Durchführung der Ausschreibung von LBC vorliegen, wird im Vortrag gezeigt werden. In der anschließenden Diskussion ist es für das BMWFJ von Interesse zu erfahren, inwieweit das vorgestellte Auswahlverfahren eine mögliche Antwort auf die besonderen Herausforderungen, die in der kooperativen Forschung liegen, sein könnte und welche Implikationen sich daraus für Ministerien und in der Abwicklung für Forschungsfördergesellschaften ergeben könnten.
Director, POLICIES - Institute for Economic and Innovation Research, Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH, Vienna
Geschäftsführerin, convelop cooperative knowledge design GmbH, Graz Chair
Programmleiterin, Forschungskompetenzen für die Wirtschaft, sowie Expertin, Laura Bassi Centres of Expertise, Bereich Strukturprogramme, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG), Wien Coordination

Dr. Erich FERCHER

Geschäftsführer, K1-Zentrum BIOENERGY 2020+ GmbH, Graz

1980-2002 Diverse Managementfunktionen in der österreichischen Anlagenbauindustrie, immer in Verbindung mit F&E
1989 Ph.D. in Anorganischer Technologie, Technische Universität Wien
seit 2002 Selbständig
2003-2009 Geschäftsführer, Kplus-Zentrum, Austrian Bioenergy Centre
seit 2006 Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger
seit 2009 Geschäftsführer, K1-Zentrum, BIOENERGY 2020+ GmbH

Dr. Thomas HOFMANN

Director of Engineering, Google Switzerland GmbH, Zurich

 Received a Ph.D. in Computer Science from the University of Bonn in 1997 and subsequently held postdoctoral positions at MIT and at UC Berkeley and the International Computer Science Institute.
1999-2004 Assistant and then Associate Professor in the Computer Science Department at Brown University.
2004-2006 Held a position as a Professor of Computer Science at the Technical University of Darmstadt, while also serving as the Director of the Fraunhofer Institute for Integrated Publication and Information Systems. He is also co-founder and former Chief Scientist of Recommind Inc, a privately owned company focusing on enterprise search.
since 2006 Director of Engineering at Google and one of the site leads of Google's engineering center in Zurich, Switzerland. His scientific interests are in machine learning, information retrieval, and computer vision.

Mag. M.Sc. Leonhard JÖRG

Bereich Strategie, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG), Wien

 Volkswirtschaftsstudium in Wien und Bonn
 Masterprogramm für Technologie- und Innovationsmanagement am SPRU - Science Policy Research Unit, University of Sussex
  Arbeitsschwerpunkte: Evaluierung von Technologie- und Forschungsprogrammen, internationale Vergleichsstudien, Begleitung von Programmdesignprozessen
2000-2008 Senior Consultant, Wiener Büro, Technopolis
  Arbeitsschwerpunkte: Programmdesign, programmübergreifende Entwicklung von Bewertungs- und Selektionsstandards
seit 2008 Experte, Stabstelle Strategie, Österreichische Forschungs-Förderungsgesellschaft (FFG)

Dr. C. Oliver KAPPE

Professor für organische Chemie und Leiter, Christian Doppler Labor für Mikrowellenchemie (CDLMC), Institut für Chemie, Karl-Franzens-Universität Graz

1989 Diploma degree (Doctorate 1992) in organic chemistry from the University of Graz where he worked with Prof. Gert Kollenz on cycloaddition and rearrangement reactions of acylketenes
1993-1994 Worked with Prof. Curt Wentrup at the University of Queensland in Brisbane, Australia and
1994-1996 with Prof. Albert Padwa at Emory University in Atlanta, USA
1996 Started his independent academic career, University of Graz
1998 "Habilitation" in organic chemistry
since 1999 Tenured position, Associate Professor of Chemistry, University of Graz
2003 Sabbatical, Scripps Research Institute (La Jolla, USA) in the group of Prof. K. Barry Sharpless
2008 Visiting professor, Tokyo Institute of Technology, Japan
2010 Sabbatical time, Burnham Institute for Medical Research, USA

Dr. Jean-Marie LEHN

Nobel Laureate in Chemistry; Professor, Collège de France, Paris; Director, Laboratoire de Chimie Supramoléculaire at ISIS, Strasbourg

 Studied physical, chemical and natural sciences at the University of Strasbourg
1960 Junior Member, Centre National de la Recherche Scientifique, Guy Ourisson's laboratory
1960-1966 Researcher, Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS)
1963 Thèse de doctorat d'Etat sur la résonance magnétique nucléaire de triterpènes
1964 Laboratory of Robert Burns Woodward at Harvard University
1966-1969 Assistant Professor, Chemistry Department of the University of Strasbourg
1970 Promoted Associate Professor and then Full Professor, Université Louis Pasteur (ULP) of Strasbourg
1970-1979 Professor, Université Louis Pasteur (ULP) of Strasbourg
1972/1974 Visiting professor, Harvard University
1979 Elected to the chair of "Chimie des Interactions Moléculaires", Collège de France, Paris
1979 Professor, Collège de France, Paris
2002-2004 Director, Institut de Science et d'Ingénierie Supramoléculaires (ISIS) at ULP, Strasbourg

Dr. Brigitte MÜHLENBRUCH

President, European Platform of Women Scientists, Brussels

1957-1961 Studium der Pharmazie an der Universität Würzburg
1969 Promotion im Fach Pharmazeutische Chemie an der Universität Bonn
1969-1988 Akademische Direktorin am Pharmazeutischen Institut der Universität Bonn
1988-2000 Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Universität Bonn
1992-1999 Sprecherin der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen in Deutschland
2000-2005 Direktorin des Center of Excellence Women and Science CEWS, Universität Bonn
2005-2009 Vizepräsidentin der European Platform of Women Scientists EPWS, Brüssel
seit 2009 Präsidentin der European Platform of Women Scientists EPWS, Brüssel

Mag. Sabine POHORYLES-DREXEL

Deputy Head, Department Research, Technology and Innovation Strategy and International Research and Technology Cooperations, Austrian Federal Ministry of Science, Research and Economy, Vienna

1987-1994 Geschäftsführerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin, Interdisziplinäres Forschungszentrum Sozialwissenschaften (www.iccr-international.com)
1988-1994 Redaktion der Zeitschrift "Innovation"
bis 1994 Gründungs- und Vorstandsmitglied, Forum Sozialforschung (FSF)
seit 1994 Mitarbeiterin, Bereich Forschung und Technologie, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
1996-2002 Verantwortlich für den Bereich IKT/Informationsgesellschaft, in diesem Rahmen Vertretung Österreichs in div. Gremien, so bei UN/CEFACT, PROMISE, in der EU-Ratsgruppe Informationsgesellschaft, etc., Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
 seit Mai 2015 stellvertretende Leiterin der Abteilung FTI-Strategie und Internationale Forschungs- und Technologiekooperationen
seit 2003 Stellvertretende Abteilungsleiterin, zuständig für allgemeine forschungs- und technologiepolitische Fragestellungen unter besonderer Berücksichtigung von "Frauen in Forschung und Technologie"; Entwicklung und Monitoring des Programms w-fFORTE (www.w-fFORTE.at), Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend

Mag. Wolfgang POLT

Director, POLICIES - Institute for Economic and Innovation Research, Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH, Vienna

1977-1985 Study of Economics and Business Informatics, University of Vienna
1985-1992 Research Fellow, Institute for Research on Socio-Economic Development and Technology Assessment of the Austrian Academy of Sciences
1992-1999 Senior Research Fellow, Department of Technology Studies of the Austrian Research Centers Seibersdorf
1996-1998 Full time Consultant, OECD/Directorate Science, Technology and Industry/Division for Science and Technology Policy in Paris
since 2000 Head, Viennese Office, INTERREG - Institute of Technology and Regional Policy and of the Viennese office of JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
since 2006 Authorised representative, JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
since 2010 Head of POLICIES, Institute for Economic and Innovation Research of - JOANNEUM RESEARCH Ltd., Graz/Wien/Klagenfurt

DI Dr. Karin GRASENICK

Geschäftsführerin, convelop cooperative knowledge design GmbH, Graz

 Karin Grasenick ist Gründerin und Geschäftsführerin von convelop cooperative knowledge design GmbH, mit dem Schwerpunkt FTI-Politik, in Verbindung mit anderen Wissensfeldern (insbesondere Humanressourcen). Sie ist seit vielen Jahren als Moderatorin, Trainerin und Vortragende tätig; u.a. Lehrbeauftragte für "Diversity Management" an der Technischen Universität Graz. Persönliche Arbeitsschwerpunkte sind Strategieentwicklung, Unternehmenskultur und Innovation, Diversity und Change Management. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der JOANNEUM RESEARCH war sie mit Forschungsfragen an der Nahtstelle zwischen Innovation und Qualifizierung betraut; als Betriebsrätin hat sie maßgeblich an der Entwicklung des Ethikvertrages (Bestandteil des Forschungskollektivvertrages) mitgewirkt.

Technology Forum

show timetable

26.08.2010

10:00 - 12:30Technology brunch of Tiroler ZukunftsstiftungSocial
13:00 - 13:10Welcome statementPlenary
13:10 - 13:30Opening of the Alpbach Technology Forum 2010Plenary
13:30 - 14:30Opening speechesPlenary
14:30 - 15:20Engineering Biomolecules for Basic Science and Biotechnological ApplicationsPlenary
15:40 - 17:10New ways of innovationPlenary
17:10 - 18:00Energy independence and the availability of resourcesPlenary
20:00 - 21:30Robotics - new technologies for an ageing societyPlenary
21:30 - 23:30Career Lounge Evening event with a buffet dinner for students, graduate scientists and young professionals, hosted by the organisers of the Alpbach Technology ForumSocial
21:30 - 23:30Evening reception hosted by Forschung AustriaSocial

27.08.2010

09:00 - 18:00Junior Alpbach - Science and technology for young peopleBreakout
09:00 - 16:00Special Event: Opportunities and challenges - ERA-Nets as drivers of international cooperationBreakout
09:00 - 15:30Technology Workshop: Innovative Internet technologies for intelligent, sustainable and integrative growthBreakout
09:00 - 15:30Working Group 01: Electromobility - from vision to realityBreakout
09:00 - 15:30Working Group 02: Innovation for social changes - equal opportunities in a digital eraBreakout
09:00 - 15:30Working Group 03: Finally - intelligent, sustainable, sensual! Climate protection: an opportunity for man, communities and the economyBreakout
09:00 - 15:30Working Group 04: Excellent research through excellent management. The importance of leadership and management in cooperative researchBreakout
09:00 - 15:30Working Group 05: Mechatronics - the silent revolutionBreakout
09:00 - 15:30Working Group 06: Tribology - different aspects of friction and wear and tearBreakout
09:00 - 15:30Working Group 07: Digital vs. real worlds - limitations of computer models?Breakout
09:00 - 15:30Working Group 08: From idea to innovationBreakout
09:00 - 15:30Working Group 09: Why do we need an RTI-strategy and what is the output?Breakout
09:00 - 15:00Ö1 Children's University Alpbach - Science and technology for kidsBreakout
16:30 - 17:45Genomic research and the future of cancer medicinePlenary
18:15 - 19:30The digital generationPlenary

28.08.2010

09:30 - 10:50Concept and reality of the InternetPlenary
11:00 - 12:10Opportunities and risks of key technologiesPlenary
12:10 - 13:10James Bond and what physics has got to do with itPlenary
13:10 - 13:15Closing statementPlenary
13:15 - 14:00Snack receptionSocial