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06: The Cost of the City of the Future – Socio-Economic Aspects of Smart Cities

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Hauptschule
Breakout / Working Group
german language

Megatrends like urbanisation and climate change will determine the future of cities, where – as predicted by the OECD – six billion people will live by 2050. The vision of a smart city stands for intelligent and sustainable solutions – a city of the future, in which individual quality of life and development opportunities, participation and inclusion will be guaranteed as well as the economic quality of location. Booz & Company assess the requirement of investment in urban infrastructure to be about 350 billion US-dollars within the next 30 years, which is five times the global national product.

Speakers

Participant, URBEM Doctoral Candidate Programme, Vienna University of Technology, Vienna Abstract
Der Begriff "Smart City" gewinnt in der öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte um die Zukunft nachhaltiger, ressourceneffizienter, leistbarer und lebenswerter Städte seit einigen Jahren an Bedeutung. Dies spiegelt sich nicht nur in einer Vielzahl von Smart City-Rankings und in der EU- Innovationspartnerschaft zum Thema "Intelligente Städte und Gemeinschaften" wider. Auch Städte wie Amsterdam, Helsinki, Köln und Wien verwenden den Begriff "Smart City" derzeit für eine Reihe unterschiedlichster stadtentwicklungsrelevanter Projekte und Ziele.

Das Verständnis des Begriffes ist hierbei sehr vielfältig und eine allgemeine Definition des Begriffes
"Smart City" existiert nicht. So finden sich unter dem Label der "intelligenten" Stadt Initiativen zu Wissen und Innovation, zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden, zum Ausbau erneuerbarer Energien, zur Mobilität, zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie zu Partizipation und Public Services. Bei einer Vielzahl von Smart-City Konzepten und Programmen sowie in den unterschiedlichen (wissenschaftlichen) Debatten, die zumeist ökonomisch und technologisch geprägt sind, stehen insbesondere Energie und Mobilität sowie die Nutzung moderner IKT für Umwelt- bzw. Klimaschutz im Mittelpunkt - soziale und insbesondere sozial differenzierte Aspekte werden häufig jedoch nur unzureichend berücksichtigt. Dabei sind es vor allem die Bürgerinnen und Bürger, die sich einerseits auf die Umsetzung der Smart-City Konzepte ergebenden Neuerungen einstellen sowie andererseits die damit verbundenen Ideen vor allem auch in ihrer Rolle als KonsumentInnen bzw. NutzerInnen annehmen müssen.

Innovative technische Lösungen können nicht allein Top-down verordnet werden, sondern sollten neben den Renditeansprüchen der Investoren auch die unterschiedlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen. Hierbei geht es einerseits um die Einbindung der Zivilgesellschaft in die Maßnahmen der Smart-City Konzepte und andererseits um die Bereitschaft und die Möglichkeiten der KonsumentInnen, aus den neuen Angeboten und Rahmenbedingungen ihren Nutzen zu ziehen. Denn letztlich steht und fällt die nachhaltige Umsetzung einer "intelligenten" Stadt mit der Einbettung der neuen Handlungsmöglichkeiten bzw. Handlungserwartungen in die Lebenswelt oder genauer die Verhaltensmuster ihrer BewohnerInnen. Mehr über die Lebensweisen und das Verhalten der Bürgerinnen und Bürger zu erfahren, sollte daher auch Ziel der Zukunftsstrategien von Städten und Teil der Kostendebatte um die Stadt von morgen sein.

Um diese Entwicklung zukünftiger Städte in vorausschauender Verantwortung wahrnehmen zu können, bedarf es integrierter Strategien aus technologischen Entwicklungen, unternehmerischer und planerischer Steuerung sowie einer differenzierten Kenntnis über bestehende und künftige Kundinnen und Kunden in ihrer kleinräumigen und siedlungsstrukturellen Verteilung. Welche Aufgaben, Chancen und Herausforderungen sich dabei für die Gesellschaft und die Wissenschaftspraxis ergeben, muss dabei thematisiert werden. Das interdisziplinär angelegte und von der Wiener Stadtwerke Holding AG und der Technischen Universität Wien eingerichtete Doktoratskolleg "Urbanes Energie- und Mobilitätssystem" (URBEM-DK) trägt dieser Notwendigkeit Rechnung. Zehn ForscherInnen aus den Bereichen Ökonomie, Mobilität, IKT, Gebäude, Visualisierung, Energienetze und Soziologie entwickeln hier bis 2016 mittels eines ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatzes den Weg zu einer Smart City Wien.

Weitere Informationen zum Doktoratskolleg "Urbanes Energie- und Mobilitätssystem" (URBEM-DK):
http://urbem.tuwien.ac.at
Spokesman of the Executive Board, Wiener Stadtwerke Holding AG, Vienna Abstract
Weltweit werden unter dem Begriff Smart City zukunftsträchtige Lösungen zur Bewältigung urbaner wie auch globaler Herausforderungen (Stichworte Klimawandel und Bevölkerungswachstum) gesucht. Wien sucht mit, und baut dabei auf eine mehr als 100jährige Vorgeschichte auf: Die Versorgung mit einem breiten Spektrum öffentlicher Infrastruktur - Wasser, Energie, Nahverkehr, Wohnbau, Bildung, Sozial- und Gesundheitswesen - war getragen vom Gedanken der sozialen Inklusion, der Leistbarkeit und Zugänglichkeit für alle Menschen der Millionenmetropole. Das sogenannte  Rote Wien wurde zum internationalen Inbegriff für das Gesellschaftsmodell einer menschengerechten Großstadt des 20. Jahrhunderts. Diese Leistungen bilden nach wie vor das Fundament für die Lebensqualität und Prosperität der Gegenwart und gelten daher auch als Vermächtnis für die Zukunft.
In diesem Sinn startete die Stadt Wien 2011 gemeinsam mit den Wiener Stadtwerken die langfristig angelegte Initiative  Smart City Wien . Eine wesentliche Etappe wurde Ende Juni mit dem Gemeinderatsbeschluss zur  Smart City Wien Rahmenstrategie abgeschlossen, dem ein mehrjähriger strukturierter Diskussionsprozess unter Einbeziehung aller relevanten Stakeholdergruppen vorangegangen war. Wien will damit auch international richtungsweisende Akzente setzen und eine Vorreiterrolle als jene Stadt der Zukunft spielen, die technologischen Fortschritt, umweltschonenden Umgang mit Ressourcen und soziales Handeln unter einem Dach vereint.
Die Wiener Stadtwerke nehmen daher mit ihren Kernkompetenzen Mobilität und Energie eine Schlüsselposition in diesen Transformationsprozessen und den damit verbundenen Herausforderungen ein. Um auf die Fragestellungen einer zukunftsfähigen und klimafreundlichen Stadt nachhaltige Antworten zu erhalten, bedarf es neuer Zugänge und Partnerschaften vor allem im Sektor Forschung, Technologie und Innovation, die zu  smarten Modellen und Lösungen führen. Unter dem Motto  Wir denken Wiener Zukunft haben die Wiener Stadtwerke eine Reihe aufeinander abgestimmter Aktivitäten gestartet, die diesen Zielsetzungen dienen.
Dazu zählen das zehn Projekte umfassende Doktoratskolleg URBEM von Wiener Stadtwerken und Technischer Universität Wien zur Erforschung von Energie- und Mobilitätsstrategien für eine Smart City Wien; das Forschungsprojekt SMILE zur Schaffung einer integrierten Mobilitätsplattform gemeinsam mit den ÖBB; die Aspern Smart City Research gemeinsam mit der Siemens AG Österreich gleichsam als Living Lab für intelligente Netze im Zusammenspiel mit den NutzerInnen; sowie das Forschungsprojekt  e-mobility on demand in der Modellregion Wien der Wiener Stadtwerke-Tochter NeuMo (Neue Urbane Mobilität Wien GmbH) mit rund 20 Konsortialpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Darüber hinaus setzen sich die Wiener Stadtwerke über Studienaufträge, die vom interdisziplinär zusammengesetzten Expertengremium des Nachhaltigkeitsbeirats vorgeschlagen werden, mit Grundsatzfragen ihrer Kompetenzbereiche auseinander. Die bisherig behandelten Themen reichen vom  Optionen für die Gestaltung des Wiener Energiesystems der Zukunft über  Energieeffiziente neue Mobilität in Wien bis zur sozialen Frage  Herausforderung Energiearmut .

http://www.wienerstadtwerke.at
http://smile-einfachmobil.at
http://www.ascr.at
http://www.wienermodellregion.at
Senior Research Manager, Smarter Cities Technology Centre, IBM Research, Dublin Abstract
What makes a Smart City differ from others is its emphasis on creating connections and systems, not only between millions of smart devices, but also between businesses, public sector, knowledge institutions, and inhabitants of the city. While fundamental services-such as roadways, mass transit and utilities-make a city desirable and livable, the key to keeping them viable is readiness for constant change and integration across all city services.
It is well known that the management and operation of transport systems have an important influence on the economy of cities. Well managed, easily accessible public transportation attracts workers into cities, brings commuters to and from work, and moves goods from where they are produced to where they are consumed. Congestion negatively impacts the quality of life in a city by decreasing personal and business productivity, lowering air quality and creating noise pollution. The financial impact of inefficient transport systems is considerable and will increase if not addressed by cities.
One strategic approach to reducing congestion in a city is to encourage and apply collaborative consumption. Collaborative consumption is a socio-economic system built around the sharing of human and physical assets. This model is used in marketplaces such as eBay, Craigslist and Krrb, emerging sectors such as social lending, peer-to-peer accommodation, peer-to-peer travel experiences, peer-to-peer task assignments or travel advising, car sharing or commute-bus sharing.
This model is enabled by technology and makes connections between people, goods and services more efficient, resulting in new communities, organisations and business models for the public and private sector. Technologies such as mobile devices, social media, and the Internet of Things allow individuals and organisations to directly share existing resources rather than wait for third-party businesses or governments to deliver the desired goods and services.
At IBM Research in Ireland our scientists are examining collaborative consumption applications such as using 'Parked Cars as a Service Delivery Platform' within cities. As a service delivery system, parked cars in cities satisfy several requirements. First, they are close enough to make communication between cars possible (density). Second, they are easily accessible as potential service consumers i.e. pedestrians (accessibility). Third, each car participating in the service remains parked for a meaningful time (stability). In many locations though our cities, parked cars possess all of these properties in abundance.
Our scientists are studying the use of a network of parked vehicles to monitor a set of locations throughout a city. Whereby the vehicles audio sensors can be used to detect the presence of a nearby entity such as an Alzheimer s patient and trace their path using a network of parked cars.
This approach to sustainable design and collaborative consumption is supported too in other directions in a Smarter city by using the system of systems to their advantage to support the needs of its citizens social programs, healthcare and education needs.
Our research into Smarter Healthcare demonstrates that citizens with chronic diseases who are elderly or poor usually have the highest healthcare and social program costs. In general, about 20 percent of individuals consume 80 percent or more of all health resources. However, by enabling integrated and better-coordinated care, cities, communities and regions can reduce overall costs, improve the economic health of the community and increase the quality of life for these individuals.
Today, health and social organisations do not share data with others and, as a result, most case workers and care providers do not know which services a person might need or is already receiving. When authorised program providers are able to share information, they can more easily determine if additional care and services are needed and significantly improve the health and overall quality of life of individuals and families
A complete, secure view of citizen data can also help providers determine eligibility, detect fraud, predict and avoid potential problems and evaluate the effectiveness of programs and procedures. These improvements can produce better outcomes at the right cost and helping to ensure that eligible citizens receive the services they qualify for and that individuals with special needs or chronic diseases get better coordinated care and services.
As our global research studies and projects demonstrate cities, communities and regions around the world have already started to act to improve the quality of life of their citizens and are attracting and retaining the businesses, educational and research institutions, and talent needed for growth. They have adopted this thinking and are making such wise investments now to build a smarter city and they are positioning themselves to thrive. While those that continue to invest in traditional or separate infrastructure improvements designed for a mass population are very likely to struggle. IBM has the expertise and technology to help communities with their journey to being a Smart City.

A Frost and Sullivan report: Strategic Opportunity Analysis of the Global Smart City Market, named IBM as the leading company among smart city solution providers. The report notes that large integrators such as IBM with their expertise in big data analytics, cloud-based services, and mobile technologies will be best equipped to offer intelligent real-time solutions or services for smart cities.
Counselor and Head, Science and Technology Section, Austrian Embassy Beijing Abstract
Chinas Urbanisierungsprozess ist weltweit prezedenzlos. 1978 betrug der Urbanisierungsgrad noch 17.9%, 2013 bereits 53.7% und für 2020 sind 60% geplant, derzeit gibt es 16 Städte mit über 5 Mio. Einwohner. Angesichts der Folgen für Umwelt, das wirtschaftliche und das gesellschaftliche Gefüge ist schnell klar, dass die Situation im Reich der Mitte auch den Rest der Welt etwas angeht. Auch Chinas rasantes wirtschaftliches Wachstum wurde durch die Dynamik der Städte erst ermöglicht und ohne ebendiese wäre es wohl kaum möglich gewesen, eine Milliarde Menschen über die Armutsgrenze zu heben.
Diese Urbanisierung führt jedoch auch zu großen Herausforderungen und Problemen: Das Haushaltsregistrierungssystem und damit verbunden das Sozialsystem muss reformiert werden mit immensen Kosten für die verschuldeten Kommunen (pro zu integrierender Person ca. 9'500¬ bis 24'000¬ ). Die Kosten für Gesundheitschäden, die durch die Luftverschmutzung verursacht werden, belaufen sich ebenfalls auf 222 Milliarden ¬ pro Jahr. Die benötigten Investitionen in Infrastruktur sind massiv und erfordern Baumaterialien und Energie. 90% des urbanen Baulandes, das seit 2000 hinzugewonnen wurde, war vorher landwirtschaftlich genutzt. Um die Bevölkerung ernähren zu können, muss die Produktivität der Landwirtschaft nachhaltig gesteigert werden. Die Weltbank und chinesische Thinktanks schlagen auch eine Verdichtung der Städte vor. 740 Mio. ¬ an Infrastrukturkosten könnten so gespart werden.
Laut chinesischer Regierung werden für Chinas Urbanisierung in den nächsten Jahren Investitionen von bis zu 5 Billionen ¬ benötigt werden, deren Finanzierung noch nicht vollends geklärt ist.
Head, Local Government Policy Unit, Vienna Chamber of Labour, Vienna Abstract
Wenn der Kern von Smart City Nachhaltigkeitsbemühung unter verstärkter Einbeziehung von neuen (IKT) Technologien ist, warum soll dieser Ansatz gelingen, wo doch bisher alle techologiegestützten Nachhaltigkeitsansätze gescheitert sind? (oder ist der Treibstoffverbrauch wirklich mit besseren Motoren und intelligenter Verkehrssteuerung gesunken?)

Können technologiegestützte Effizienzansätze ausreichen, eine nachhaltige Stadt zu schaffen? Brauch es nicht eher Suffizienzansätze - wenn ja, stellt sich hier nicht die Kostenfrage, sondern ganz massiv die Verteilungsfrage - Welche Gruppe verzichtet auf was, bzw. wem ist Verzicht überhaupt zuzumuten?

Braucht eine nachhaltige Stadt überhaupt neue Technologien oder scheitert Nachhaltigkeit nicht eher an der Durchsetzung schon sehr lange bestehender Möglichkeiten und Technologien? (Ist die ausgereifte E-Mobilität nicht durch eine Oberleitung gekennzeichnet? Warum gibt es in manchen Wiener Bezirken Fernwärme praktisch nur in öffentlichen Gebäuden? & ) Halten viele dieser neuen Technologien überhaupt einer kritischen Nachhaltigkeitsbetrachtung stand?

Was sind die monetären wie sozialen (digitale Spaltung) Verteilungswirkungen von smarten Technologien - z.B. smart Meter für Strom oder der "Südtirol Pass" für den öffentlichen Verkehr, - wer profitiert außer den Betreibern. Wer verwaltet meine Daten - wer bestimmt darüber - werden sie eventuell gegen mich verwendet? Was sind die Kosten von smarten Technologien abseits monetärer Betrachtung - vielleicht die Privatsphäre oder gar die Freiheit

Ist soziale Inklusion und Beteiligung technologieabhängig oder nicht eher eine Frage der (Ordnungs)politik. Führen etwa Vernetzung von Bildungsangeboten oder eine flächendeckende integrierte Gesamtschule zu bessern Schulabschlüssen bildungferner Gruppen, senken Niedrigenergiehäuser mit ausgefeilter Steuerung oder forcierter sozialer Wohnbau die Wohnkosten, was hilft mir "Qando" wenn die Jahreskarte zu teuer ist?

Good Governance und Beteiligung sollen die Gestaltungsmöglichkeiten der BewohnerInnen sichern. China ist der treibende Motor bei internationalen Normungsbemühungen von Smart City Prozessen (z.b. ISO). Smart City: bald mit Bürgerbeteiligung nach Pekinger Vorbild?

Ist manchmal altmodisch und bürokratisch nicht das wirkliche smart ?
(z.B. Wien: Erhalt der Straßenbahn gegen alle Trends, extrem hoher Anteil an Wohnungen im Eigentum der Stadt mit hoher Sanierungsrate, ordnungspolitisch forcierte Fernwärme mit defacto Anschlusszwang bei Wohnbauförderung = sehr gute CO² Bilanz bei wenig Elektroautos und kaum Photovoltaik)


Zeitschrift "AK Stadt" mit dem Schwerpunkt Smart Cities:
http://wien.arbeiterkammer.at/service/zeitschriften/akstadt/AK_Stadt_Nr_1_2014.html
Head, Municipal Department 18 - Urban Development and Planning, Vienna City Administration, Vienna Abstract
Die Smart City Wien Rahmenstrategie wurde am 25.6.2014 vom Wiener Gemeinderat beschlossen. Sie formuliert als Leitziel für 2050: Beste Lebensqualität für alle Wienerinnen und Wiener bei größtmöglicher Ressourcenschonung. Das gelingt mit umfassenden Innovationen.
Die Smart City Wien Rahmenstrategie sieht drei wesentliche Handlungsfelder: Ressourcen (Energie, Mobilität, Infrastruktur, Gebäude), Innovation (Bildung, Wirtschaft, FTI) und Lebensqualität (soziale Inklusion, Gesundheit, Umwelt). Zu den einzelnen Themenbereichen gibt es qualitative und quantitative Zielsetzungen. Die Smart City Wien Rahmenstrategie wird im Juli veröffentlicht.
Im internationalen Diskurs gibt es noch keine eindeutige Ausrichtung in Bezug die Begrifflichkeit einer Smart City. Verschiedene Konzepte stellen unterschiedliche Aspekte in den Vordergrund, häufig sind das rein technologische Ansätze. Eine ganzheitliche Betrachtung, wie sie die Smart City Wien Rahmenstrategie verfolgt, rückt jedoch immer stärker in den Vordergrund. Siehe dazu Boyd Cohens "The Smart City Wheel".
Head, Infrastructure & Cities CEE, Siemens AG Österreich, Vienna Abstract
Städte sind aufgrund ihrer steigenden ökonomischen Bedeutung die Wachstumsmotoren unserer Zeit und bieten damit Chancen für Innovationen, Beschäftigung und Wohlstand. Soweit die positive Zukunftsprognose. Gleichzeitig bedeutet das starke Wachstum der urbanen Regionen eine massive Steigerung des Bedarfs für Investitionen in städtische Infrastrukturen. Im Zuge der Urbanisierung gilt es für Städte teilweise konträre Ziele wie Erhöhung der Lebensqualität, Steigerung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit, Förderung des Umweltschutzes sowie Schonung von Ressourcen miteinander in Einklang zu bringen.
Großstädte sind daher auf voll funktionsfähige Verkehrssysteme, intelligente Logistik und effiziente Energieversorgung angewiesen. Insbesondere umweltverträgliche Gebäudetechnologien gewinnen immer mehr an Bedeutung und spielen einen wesentlichen Faktor im Bereich Urban Planning.
Wien ist die Nummer Eins beim  Livable Cities Index der UN sowie laut UN HABITAT Studie  State of the world s Cities 2012/13 Nummer Eins der Welt in den Bereichen Produktivität, Infrastruktur, Lebensqualität und Nachhaltigkeit. Zum fünften Mal in Folge rangiert Österreichs Hauptstadt auf Platz Eins der Mercer Studie  Quality of Living und kann sich somit weltweit als Stadt mit der höchsten Lebensqualität bezeichnen.
Die Zahl der Bewohner Wiens wächst jährlich um 20.000 Menschen und soll bis 2030 auf zwei Millionen ansteigen. Um für diese Herausforderung gewappnet zu sein, wurde 2014 der Stadtentwicklungsplan STEP 2025 beschlossen. Der STEP 2025 hat einen gibt die strategischen Rahmenbedingungen und die Richtung der Stadtentwicklung in den Bereichen Flächenwidmung, Wohnungs- und Arbeitsmarkt, Grün- und Freizeiträume, Verkehrsnetze sowie im Sozialbereich vor.
Aus Erfahrung mit dem Green City Index hat Siemens gelernt, dass Städte ein starkes Interesse an individuellen, tiefgehenden Analysen ihrer Infrastruktur-Performance und an deren Korrelation mit ökologischen und wirtschaftlichen Ergebnissen haben. Deshalb hat Siemens ein neues, umfassendes interaktives System entwickelt, mit dem die Auswirkungen urbaner Infrastrukturen auf ökologische und wirtschaftliche Key Performance Indikatoren wie NOx, PM10, CO2, CAPEX, OPEX und die Schaffung von Arbeitsplätzen berechnet werden können. Das City Performance Tool (CyPT) gibt Städten Auskunft darüber, inwieweit sie ihre Umweltziele erreichen und hilft ihnen, ihre Umweltstrategien zu verifizieren. Außerdem liefert es Informationen darüber, welche Auswirkungen einzelne Infrastrukturentscheidungen auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und auf das Wachstum des Infrastruktursektors haben.
In Kooperation mit der Stadt Wien bzw. den Wiener Stadtwerken und ihren Tochtergesellschaften beteiligt sich Siemens an einem europaweit einmaligen Smart City-Projekt in der  aspern Seestadt . Drei Gebäude in dem neuen Stadtteil werden als lebendes Labor konzipiert, in dem energiesparende Technologien für die intelligente Stadt von morgen entwickelt und getestet werden. Bis 2030 sollen in Aspern rund 8.500 Wohnungen, 20.000 Arbeitsplätze, ein Schulcampus, ein Gewerbegebiet und ein Forschungszentrum entstehen.
Im Zuge dieses Stadtentwicklungsprojekts sollen Technologien für das Energiemanagement in Gebäuden und dezentralisierten Stadtteilen erforscht und optimiert werden. Wesentliche Bestandteile dabei sind die Ausweitung der automatisierten Netzsteuerung auch auf die Niederspannungsebene sowie die Koppelung der Systeme der Gebäudeautomatisierung mit jenen der Energieversorgungsnetze. Durch Installation eines leistungsfähigen Energiemanagementsystems, das auch auf verschiedene Umgebungsinformationen (z.B. Wetterdaten) zugreift und in ein Prognose-Modell einfließen lässt, soll der Energieverbrauch minimiert und Kosteneinsparungen maximiert werden.
Das Projekt  aspern Seestadt soll wichtige Erkenntnisse bringen, die auch in anderen Ballungsräumen Anwendung finden können. Kommt den Städten in dem Kampf gegen den Klimawandel eine entscheidende Bedeutung zu.
Editor-in-Chief, Wiener Zeitung, Vienna Chair
Project Manager, TINA Vienna Urban Technologies & Strategies GmbH, Vienna Coordination

Nadine HAUFE

Participant, URBEM Doctoral Candidate Programme, Vienna University of Technology, Vienna

2000-2007 Studium des Wirtschaftsingenieurwesens Studienrichtung Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Braunschweig
 Magisterarbeit zum Thema "Öffentlichkeitsarbeit deutscher Universitäten im Social Web: Eine empirische Untersuchung zum Einsatz und zur Nutzung von Social-Web-Anwendungen im Rahmen der Public Relations von Universitäten in Deutschland"
2012 Abschluss des Studiums der Soziologie, Politikwissenschaften und Neueren Geschichte an der Technischen Universität Braunschweig mit den Themenschwerpunkten: Stadt- und Raumforschung, Kommunikationssoziologie, Techniksoziologie, Empirische Sozialforschung, Politikvermittlung und Politik-PR, Technikgeschichte, Abschluss (Magistra Artium): sehr gut

Mag. Dr. Martin KRAJCSIR

Spokesman of the Executive Board, Wiener Stadtwerke Holding AG, Vienna

1983 Betriebswirtschaftliche Abteilung (Wiener Linien)
1992 Leitung der Stabsstelle Organisation und allgemeine wirtschaftliche Angelegenheiten (Wiener Linien)
1998 Doktorat der Rechtswissenschaften an der Universität Wien
1999 Leiter der kaufmännischen Hauptabteilung, Prokurist (Wiener Linien)
2001 Post-Graduate-Management Lehrgang an der WU-Wien
2004 Vorstandsmitglied der Wiener Stadtwerke Holding AG
2009 Generaldirektorin Stellvertreter der Wiener Stadtwerke Holding AG
seit 2014 Vorstandssprecher der Wiener Stadtwerke Holding AG
seit 2014 Generaldirektor der Wiener Stadtwerke Holding AG

Ph.D. Sean A. MCKENNA

Senior Research Manager, Smarter Cities Technology Centre, IBM Research, Dublin

 IBM Research, Smarter Cities Technology Centre, Dublin, Ireland
since 2012 Senior Research Manager
 
 Sandia National Laboratories, Albuquerque, New Mexico, USA
since 2014 Research Industry Specialist, Smarter Cities
2012 Senior Scientist
2005-2012 Distinguished Member of the Technical Staff
1999-2005 Principal Member of the Technical Staff
 
 Concurrent Faculty Positions:
1994-1999 Senior Member of the Technical Staff
2008-2009 National University of Singapore
2006 University of Texas, Austin
2001 New Mexico Tech
1998-2012 University of New Mexico

Mag.a. Birgit MURR

Counselor and Head, Science and Technology Section, Austrian Embassy Beijing

 since1988 Austrian Economic Chamber
1983-1988 Master of Law, University of Innsbruck
1989-1992 Austrian Embassy Beijing, Commercial Attaché
1992-1995 Austrian Embassy Athens, Commercial Attaché
1995-1998 Austrian Embassy Berlin, Commercial Attaché
1999-2001 Austrian Economic Chamber Vienna, Communication and Customer Coordination
2001-2008 Austrian Consulate General Shanghai, Commercial Counsellor
2009-2011 EXPO 2010 Shanghai, Vice Commissioner General,Project Manager for Austria
since 2012 Science and Technology Section of the Austrian Embassy Beijing, Counsellor and Head of Section

Mag. Thomas RITT

Head, Local Government Policy Unit, Vienna Chamber of Labour, Vienna

 Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften Universität Wien
1994-2011 Abteilung Umwelt und Verkehr der Bundesarbeitskammer - Schwerpunkt Umweltökomie
1995-2011 Chefredakteur und Herausgebervertreter der Zeitschrift "Wirtschaft und Umwelt"
1998-2001 Leitung des Forschungsprojektes "Environment and Employment: Sustainability Strategies and their Impact on Employment" im Auftag der Europäischen Kommission
since 2011 Leiter der Abteilung Kommunalpolitik der AK Wien,Chefredakteur der Zeitschrift "AK Stadt"

Dipl.-Ing. Andreas TRISKO

Head, Municipal Department 18 - Urban Development and Planning, Vienna City Administration, Vienna

 Studies of architecture, regional planning and development, Vienna University of Technology, Vienna
 Former position, Deputy head of MA 21
2001 City administration, most of his work to date has been in the departments responsible for district planning and land use
since 2013 Head of MA 18, the Municipal Department of Urban Development and Planning

Mag. Arnulf WOLFRAM

Head, Infrastructure & Cities CEE, Siemens AG Österreich, Vienna

1978-1980 Ausbildung Industriekaufmann, Siemens Deutschland
1980-1985 BWL-Studium an der WU Wien
1985-1995 diverse kaufmännische Funktionen, Siemens AG Österreich
1995-2007 Leiter des Rechnungs- und Berichtswesen, Siemens AG Österreich
1997-2000 kaufmännischer Bereichsleiter Elektronikwerk Wien
2001-2004 technischer Bereichsleiter Elektronikwerk Wien
2004-2009 Leitung Finanz- u. Rechnungswesen, Siemens AG Österreich bzw. des Clusters CEE
seit 2010 Division "Mobility" CEE

Dr. Reinhard GÖWEIL

Editor-in-Chief, Wiener Zeitung, Vienna

1984-1988 Wirtschaftsredakteur, "Oberösterreichische Nachrichten"
1989 Leiter, Öffentlichkeitsarbeit, Chemie Linz AG
1990-1994 Wirtschaftsredakteur, Standard, Wien
1994-2009 Leiter der Wirtschaftsredaktion des Kurier, Wien
 seit 2009 Chefredakteur der "Wiener Zeitung".
seit 2001 Herausgeber der Fachschrift Finanznachrichten

Technology Symposium

show timetable

21.08.2014

10:00 - 12:30Technology BrunchSocial
13:00 - 13:10Opening of the Alpbach Technology Symposium 2014Plenary
13:10 - 14:00RTI Policy at the CrossroadsPlenary
14:00 - 15:45Industry 4.0 - The Next Industrial Revolution?Plenary
16:15 - 17:45Stanford, this Year's Special Guest at the Technology Symposium: Innovation and the Culture of FailurePlenary
20:00 - 21:30Us and Our Brains - Neuroscience at the CrossroadsPlenary
21:45 - 23:00Career LoungeSocial
21:45 - 23:00Evening ReceptionSocial

22.08.2014

09:00 - 15:00Breakout Session 01: Technology - Global Market: Austrian Technologies for the Global MarketBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 02: Future Technology-Hotspots - Does Europe Stand a Chance?Breakout
09:00 - 15:00Breakout Session 03: The Challenge of Disruptive Innovation: Strategies for Successful CopingBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 04: Agile and Robust Supply Chains - How to Manage Volatility Across Your BusinessBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 05: Bioenergy - The Way to the Future or a Dead End?Breakout
09:00 - 15:00Breakout Session 06: The Cost of the City of the Future - Socio-Economic Aspects of Smart CitiesBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 07: Smart Energy: Challenges of an Interdisciplinary Energy TransitionBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 08: Science in Society - How to Overcome a DisjunctureBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 09: IP Strategies in Enterprises: Challenges for IP Management and Innovation PolicyBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 10: How to Finance Research - Publicly or Privately? New Models for a Globalised WorldBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 11: Innovations in Acoustics: Future Trends in Industry and Modern LifeBreakout
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Science and Technology for Young PeopleBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Children's University Alpbach - Science and Technology for KidsBreakout
16:00 - 16:45Digital UniversityPlenary
16:45 - 18:15Open Science - The Place of and for People in Our KnowledgePlenary
18:30 - 20:00Cities at the CrossroadsPlenary
20:00 - 22:00Urban Innovators Challenge - The Future of CitiesPartner

23.08.2014

09:00 - 10:30Complexity Science - IPlenary
10:30 - 11:15Complexity Science - IIPlenary
11:45 - 13:15Innovation at the Art Science InterfacePlenary
13:15 - 13:30Closing Statement of the Alpbach Technology SymposiumPlenary
13:30 - 14:00Snack ReceptionSocial