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09: Simple – Functional – Trendy? Technological Solutions for Old and Young

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Hauptschule
Breakout / Working Group
German and English language

“A new way of thinking will be necessary if humanity is to survive”, Albert Einstein once said. In 2050, more than twice as many people as today will be over 65 worldwide. At the same time, the number of “digital natives” is increasing. This requires us to develop new ways of looking at things and it is a potential economic factor that research has to open up to.
What will be the use of “ambient assisted living”? What makes the ticket machine accessible? What is the understanding behind user-friendly design? Using such examples, representatives of industry and research will show how old and young can profit from future-oriented technologies.

Speakers

Member of the Provincial Government of Lower Austria for Economic Affairs, Tourism, Technology and Sports, St. Pölten Introduction
Head, Business Unit Biomedical Systems, Health & Environment Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Wr. Neustadt Abstract
Das AIT Austrian Institute of Technology forscht gemeinsam mit vielen Partnern aus der Wirtschaft und Wissenschaft an Ambient Assisted Living Lösungen, um das Leben für Menschen im Alter zu erleichtern und sicherer zu machen. In diesem Vortrag werden drei Forschungsschwerpunkte des AIT Health & Environment Departments näher vorgestellt und im Kontext zum Titel des Arbeitskreises beschrieben.

Ein Ziel der Forschungsschwerpunkte ist die Entwicklung einer möglichst universell einsetzbaren und offenen Plattform (HOMER)  - quasi ein Betriebssystem für Smart Homes und AAL Anwendungen  - mit dem Ziel, eine standardisierte Plattform zu schaffen, an der möglichst viele Anbieter von AAL-Einzellösungen andocken können. Damit soll den AAL-Technologien der Durchbruch in der Praxis erleichtert werden und eine rasche Verbreitung dieser Technologien sichergestellt werden.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt befasst sich mit der Entwicklung validierter Verhaltensmusteralgorithmen für die Erfassung des Verhaltens speziell allein lebender Menschen. Aus dem Verhaltensmuster sind wiederum ungewöhnliche Verhaltensweisen erkennbar und es kann dann eine Alarmierungskaskade gestartet werden, um zum Beispiel Angehörige, Nachbarn, mobilen Pflegedienst oder die Rettung zu verständigen. Die notwendigen Sensorsignale für die Generierung der Verhaltensmuster kommen von intelligenten Bewegungsmeldern und nicht von Kamerasystemen. Dies hat einerseits den Vorteil, dass sich die BewohnerIn nicht beobachtet fühlen (Wahrung der Privatsphäre) und andererseits diese Systeme auch leicht nachrüstbar sind, da es die Sensorik in einer kabellosen und Batterie betriebenen Version gibt. Ein positiver Nebeneffekt dieser Verhaltensmuster ist, dass man damit auch in der Lage ist, die Energieeffizienz eines Hauses gezielt zu verbessern. Dies ist wiederum für jüngere Personen (Käufer von zum Beispiel Fertighäusern) von Interesse. Im Alter kann das System ganz leicht mit einem Soft- und Hardware-Update nachgerüstet werden, um AAL Szenarien verwirklichen zu können.
Ein weiteres Thema befasst sich mit intelligenten Benutzer-Schnittstellen, um speziell älteren Menschen die Kommunikation mit AAL Lösungen zu erleichtern und diese intuitiver zu gestalten. Als Beispiele werden im Vortrag sogenannte fotorealistische Avatare und NFC-Lösungen vorgestellt, um zu demonstrieren, dass die Möglichkeiten der Benutzer-Interaktion bei weitem noch nicht ausgereizt sind.

Die Realisierung von Teilen der obigen Forschungsschwerpunkte erfolgte bereits in einem Musterhaus der Fa. Elk (NovaHome  - www.novahome.at) im Fertighauspark Blaue Lagune bei Wien. Dort wurden in einem Musterhaus 160 Sensoren (Bewegungsmelder, Tür- und Fensterkontakte, Temperatursensoren, Energiemesssensoren, Luftgütesensoren, & ) und die HOMER-Plattform sowie ein passives Verhaltensmusterszenario installiert. Das System läuft seit Ende August 2010 ohne Probleme und wird laufend ausgebaut und verbessert. In einem nächsten Schritt werden sich die AAL-Spezialisten des AIT Health & Environment Departments mit den Technologien der Realität einen Schritt annähern und 2 Appartments in einem neu gestalteten Pflegehotel in Loipersdorf mit Teilen der obigen Komponenten ausstatten. Dies ermöglicht ihnen die Erfassung von realen Verhaltensmustern unterschiedlicher Personen im Laufe des Jahres. Als nächster Schritt ist die Ausstattung von Wohneinheiten für betreutes Wohnen geplant, wo schlussendlich die Validierung von AAL- Komponenten geplant ist.

Mit dem Eigentümer der Blauen Lagune ist die Errichtung einer AAL-Welt, analog zur bestehenden Energie- und Sicherheitswelt, angedacht, um damit eine Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung zu diesem wichtigen Thema bei den Besuchern der Blauen Lagune herbeizuführen. AIT wurde als wissenschaftlicher Berater und Partner eingeladen, um die Betreiber bei der optimalen und trendigen Gestaltung der AAL-Welt zu unterstützen.
Durch die modulare Gestaltung der Komponenten ist eine Lizenzierung von Einzelkomponenten für diverse AAL Szenarien geplant.
Director, Mobile & Pervasive Computing Laboratory, and Gator Tech Smart House, Department of Computer and Information Science and Engineering, University of Florida, Gainesville Abstract
An imminent crisis in healthcare and elder care threatens our economies and quality of life. The first cohorts of  baby boomers are now 65 years or older, presaging a massive wave of aging  boomers that could degrade health care and elder care over the next quarter-century. Cost-effective, high impact technologies for personal health and independent living are urgently needed. In this talk, I will present our experience and lessons learned in building  assistive environments for older adults (the Gator Tech Smart House, or GTSH project). Numerous projects similar to ours are either underway or have been recently conducted. In most of these projects, the goals have been clear and convincing, and the technology proved to be mostly available, promising and exciting. But project prototyping is one thing; commercial proliferation and creating a vibrant industry are another. In this talk I will discuss the impediments that could slow down or hinder the emergence of  assistive environment products and solutions. I will also address R&D opportunities for enablers of the same. Specifically, I will present a new ecology for smart space technology based on the participation of several new roles in a collaborative role model. The new ecology addresses distribution of roles, safety oriented programming, scalability, and a full life cycle of the smart spaces. Hopefully, such an ecology will provide better conditions for an accelerated proliferation of next generation smart homes and assistive environments.
Leiter, Department für Bauen und Umwelt, Fakultät für Kunst, Kultur und Bau, Donau-Universität Krems Abstract
Aus der gestiegenen Lebenserwartung, aus dem Wandel der Familienstrukturen und aus absehbaren wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen ergeben sich neue Anforderungen an unsere Gebäude:

Mehr (Tages)Licht
Mit zunehmendem Alter und zunehmend eingeschränkter Mobilität steigt die Aufenthaltsdauer von Menschen in geschlossenen Räumen. Diese Räume müssen daher ein neues Maß an Gesundheit und Wohlbefinden erhaltenden und Funktionen erfüllen, die ansonsten vom Aufenthalt im Außenraum abgedeckt werden: Etwa die wichtige Sichtverbindung mit dem Außenraum, etwa die Information über Tageszeit, Jahreszeit und Wetter oder, von eklatanter Wichtigkeit, die ausreichende Tageslichtversorgung.
Die Architektur ist gefordert. Gebraucht werden lichtdurchflutete Räume, die dennoch Rückzugsmöglichkeiten und Intimität bieten; keine Glashäuser also, sondern bewusst gesetzte Fenster. Gebraucht werden barrierefrei zugängliche Außenräume, Terrassen, Balkone. Gebraucht werden auch großflächig öffenbare, möglicherweise motorisch gesteuerte Glasflächen. Denn nur direktes Tageslicht, kann z.B. die Synthese körpereigenen Vitamins D3 anregen. Hinter herkömmlichem Glas kommt dieser Prozess zum Erliegen.
Technologische Entwicklungen zielen auf eine lichtgelenkte Entwurfsgestaltung sowie auch auf die Entwicklung UV-transparenter transparenter Hüllbauteile.

Tageslichtforschung ist ein Schwerpunkt des Departments für Bauen und Umwelt.

Der Energiearmut vorbeugen
Im Alter sinken meist die verfügbaren Einkommen. Gleichzeitig steigen die Preise der Energieträger überproportional an. Eine Preisschere geht auf. Eine neue Energiearmut droht. In Wien etwa hat sich innerhalb weniger Jahre die Zahl der EmpfängerInnen von Heizkostenzuschuss vervielfacht.
Abhilfe schaffen energieeffiziente Gebäude, mit Heizkosten eines Haushalts von wenigen hundert Euro. Niedrigstenergie oder Passivhäuser, besser noch Plusenergiehäuser, sind ein Garant für hohen Komfort bei gleichzeitig weitgehender Abkopplung von den Teuerungsraten der Energieträger.
Energieeffizientes Bauen ist aktive Altersvorsorge. Niederösterreich ist in mehrerlei Hinsicht Innovationsmotor im energieeffizienten Bauen.

Komfort ist kein Luxus
Mit dem Alter sinkt die Bewegungsausmaß, steigt das Wärmebedürfnis im Winter, steigt gleichzeitig die Hitzeempfindlichkeit im Sommer und sinkt darüber hinaus die Fähigkeit zur gezielten, regelmäßigen Bedienung von Fenstern und Sonnenschutzeinrichtungen.
Hier können gebäudetechnische Komponenten Lösungen bieten: Komfortlüftungsanlagen sorgen für hygienische Innenraunluft, automatisierte Sonnenschutzeinrichtungen stellen sommerliche Behaglichkeit sicher, Hüllbauteile mit hohem Wärmeschutzstandard minimieren Wärmeverluste und bieten behaglich warme Innenoberflächen. Auch hier: Forschung und Entwicklung  Made in NÖ .
Director, Mondi Consumer Bags Research and Development Centre, Coatings & Consumer Packaging, Mondi Korneuburg GmbH Abstract
Die steigende Lebenserwartung der Bevölkerung sowie die daraus entstehenden veränderten Bedürfnisse und Anforderungen resultieren auch in einem neuen Konsumverhalten. Als internationales Papier- und Verpackungsunternehmen reagiert Mondi auf diese Marktanforderungen und entwickelt praktische, attraktive Verpackungslösungen. Mondi Consumer Bags ist Teil der Business Unit Coatings & Consumer Packaging und ein führender Anbieter von flexiblen Verpackungen, die überwiegend in der Nahrungsmittel- und Tiernahrungsmittelindustrie zum Einsatz kommen. Das unternehmenseigene R&D Centre in Korneuburg, Niederösterreich, hat bei Produktentwicklungen bereits verschiedene Aspekte altersgerechter Verpackungen berücksichtigt. So wurden bspw. Öffnungshilfen und Designelemente entwickelt, die besonders auf die Anforderungen der  Best Ager Generation¹ abgestimmt sind. Aktuell arbeitet Mondi in einem Kooperationsprojekt mit dem Österreichischen Forschungsinstitut (OFI) an der Entwicklung generationengerechter Verpackungen, in das die Erfahrungen des Mondi Entwicklungsteams einfließen. Im Rahmen des Kooperationsprojektes werden im Detail Faktoren identifiziert, die für altersgerechte Verpackungen wichtig sind. Bisher wurden insbesondere folgende Aspekte in verschiedenen Projekten genauer berücksichtigt: verständliche Gebrauchsanweisungen, möglichst geringer Kraftaufwand und kontrolliertes Öffnen. In dem Vortrag werden insbesondere Lösungsansätze vorgestellt, die sich auf diese Anforderungen fokussieren: der Einsatz von Lasertechnologie, um Schwierigkeiten beim Öffnen von Verpackungen zu verhindern, sowie die Verwendung von Heißfolienprägung und HD Flexodruck zur besseren Erkennbarkeit und Verständlichkeit von Schriften, Bildern sowie erklärender Symbolik.
Unter dem Titel  Easy Opening wurde in mehreren Teilprojekten ein selektives Schwächen der Verpackung durch Laserstrahlen erreicht, ohne andere Funktionen zu beeinträchtigen. Mechanische Ritz- oder Prägeverfahren sind zwar schnell und verhältnismäßig einfach, jedoch kann bei diesen Technologien nicht zwischen den einzelnen Schichten unterschieden werden. Infolgedessen wird oftmals die mechanisch tragende Schicht nicht vollständig getrennt oder aber die licht- oder feuchtigkeitsdichtende Schicht wird verletzt. Laserstrukturierung mit Kohlendioxidlasern (CO2-Lasern) bietet hier eine innovative Lösung, um klar sichtbare und einfach zu benutzende Aufreißhilfen anzubringen, ohne negative Auswirkungen auf die Funktionalität der Verpackung mit sich zu bringen

Generationengerechte Verpackungen sollen auch im äußeren Erscheinungsbild die Erwartungen der Konsumenten erfüllen und manchmal auch haptische Orientierungspunkte bieten. Dank innovativer Heißfolienprägung werden Schriftzüge, Logos, Bildelemente oder ganze Bilder hervorgehoben und bieten fühlbare Konturen, die Benutzungshinweise, Öffnungsanweisungen, Piktogramme, etc. auf Verpackungen wesentlich leichter erkennbar machen. Neben unterschiedlichsten Strukturen oder auch holografischen Mustern können matte Effekte geprägt werden, die Glanz vermeiden und die Lesbarkeit von Produktinformationen für ältere Menschen deutlich verbessern. Um den steigenden Anforderungen der Zielgruppen gerecht zu werden und ansprechende Designs für jede Altersgruppe zu gestalten, kommen modernste Drucktechnologien wie der High Definition Flexodruck zur Anwendung. Hochauflösende Druckbilder und klare Schriften mit scharfen Konturen fördern damit die Lesbarkeit von Informationen auf der Verpackung.

Für Mondi steht fest: Die Tendenz zu einer  Gesellschaft des langen Lebens ² bringt neben Herausforderungen auch viele Chancen mit sich. Im Bereich der flexiblen Verpackungen führt Mondi zahlreiche Aktivitäten durch, um generationengerechte Produkte zu entwickeln und auf Bedürfnisse neuer Verbrauchertypen zu reagieren. Die Entwicklung von innovativen Öffnungsmechanismen für kundenfreundliche Verpackungslösungen und altersgerechten Designs ist hier erst der Anfang.
Managing Director, emporia Telecom Produktions- und Vertriebs GesmbH & CoKG, Linz Abstract
In der heutigen Gesellschaft spielt sich ein großer Teil der Kommunikation mobil ab, in Österreich haben aber nur 57 Prozent der über 75-Jährigen ein Handy. Als Grund dafür wird vor allem die komplizierte Bedienung genannt, viele Menschen haben große Berührungsängste mit dem Gerät, viele Funktionen schrecken ab oder werden kaum genützt. Daher ist es wichtig Mobiltelefone zu entwickeln, die möglichst einfach und barrierefrei zu nutzen sind. Dinge einfach zu machen ist jedoch schwieriger, als man denkt. Es müssen technische Lösungen zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Endverbraucher, egal ob alt oder jung, entwickelt werden.

Emporia Telecom entwickelt Mobiltelefone, die auf die Bedürfnisse und Lebenswelten der Endverbraucher zugeschnitten sind  in Kooperation mit Universitäten wie der Universität Cambridge, aber auch zusammen mit den Konsumenten durch Umfragen und Fokusgruppen. Dabei werden neue Featuresets getestet und bestehende Geräte evaluiert. Die Universität Cambridge, führend im Bereich Inclusive Design, liefert hier Ansätze wie Dinge wirklich einfach gestaltet werden können ohne dass sie stigmatisierend sind.
So hat die Universität Cambridge für das Einfühlen in diese Kundengruppe ein empathic tool kit entwickelt. Damit können sich Forscher und Entwickler am eigenen Körper erleben, was Altern bedeutet. Durch Brille und Handschuh können zum Beispiel das Sehvermögen und die Beweglichkeit der Finger eingeschränkt werden. Denn im Alter verändern sich diese Sinne, so nimmt zum Beispiel die Sehschärfe ab 50 ab und die Lichtaufnahmefähigkeit der Retina nimmt ab 55 um ein Viertel ab. Jeder Zweite über 45 hat bereits Hörprobleme, ein 70jähriger hört um die Hälfte schlechter, die Impulsmuskelkraft nimmt um 70 Prozent ab.

Bei der Gestaltung kommt es auf die richtige Mischung von Usability und Likeabilty an. Der Konsument muss ein Gerät nicht nur benutzen können, er muss es auch gerne benutzen. Dafür sind auch die Features und ihre Bedienung relevant. Diese müssen für den Nutzer Relevanz darstellen. Wir arbeiten zum Beispiel gerade daran eine Kamera in unsere Geräte zu integrieren und testen dafür ab, wie diese zu bedienen sein muss, aber auch wie die Endnutzer die Bilder dann nutzen werden. Dies hat dann wiederum Einfluss auf das Design und die Implementierung. Der Erfolg gibt emporia Recht. Die großen internationalen Mobilfunkanbieter wie T-Mobile und Vodafone haben den Trend erkannt und die emporia Produkte in ihr Sortiment aufgenommen. Zusätzlich entwickeln sie eigene Tarifmodelle und Services für die älteren Kunden.
Leiterin, Foschungsbereich KnowComm, Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement, Fakultät für Kommunikation und Globalisierung, Donau-Universität Krems Abstract
Was in der Architektur für die Errichtung und Gestaltung öffentlicher Plätze und Gebäude unter dem Aspekt der  Barrierefreiheit seit Langem ein wichtiges Kriterium ist, wird heute auch für den Zugang zu Informationstechnologien und deren Diensten zum Qualitätskriterium.

Selbstbediente elektronische Systeme, wie Automaten sind dafür ein gutes Beispiel: In den letzten Jahren wurden Anzahl und Öffnungszeiten von Verkaufsschaltern reduziert, im Gegenzug wird verstärkt auf selbst zu bedienende Automaten gesetzt. Technologisch bestehen heute bei der Entwicklung und Realisierung kaum Restriktionen, hinsichtlich der Adaption solcher Dienste gibt es bei NutzerInnen jedoch hohe Akzeptanzprobleme. Barrieren in der Nutzung resultieren oftmals aus mangelnder Kenntnis der Bedienung der Automaten und andererseits aus der Komplexität des Systems - dazu kommt vor allem bei älteren Personen die eigene Überzeugung, den Kauf am Automaten nicht ohne Hilfe bewältigen zu können (  Mir hat das keiner gezeigt und ich kenne mich nicht aus! Wenn ich weiß wie das funktioniert, dann versuche ich es auch. )[1].

Vor allem ältere Menschen, aber auch technikferne jüngere Personen sprechen sich in diesem Zusammenhang für leicht bedienbare Technologien aus:  Viele der derzeit am Markt vorhandenen Angebote an Informations- und Kommunikationsmitteln gehen sowohl bezogen auf die Bedienungsfreundlichkeit, als auch auf das Design an den Bedürfnissen ihrer Generation vorbei. Kleine Tasten, lange Menüführungen und unübersichtliche Displays erschweren den Umgang mit elektronischen Informations- und Kommunikationsmitteln. [vgl. 2] -  Universal Design würde bedeuten dass Produkte, Umgebungen, Programme oder Dienstleistungen so zu gestalten sind, dass sie niemanden von der Nutzung ausschließen. Die durchgeführten Studien zeigen jedoch, dass die derzeit in Europa eingesetzte Automatentechnologie großteils noch unzureichend Rücksicht auf unterschiedliche Zielgruppen und deren Bedürfnisse nimmt[vgl. 3 und 4].

Wie aber kann gelungenes Design für selbstbediente Systeme aussehen, was heißt barrierefrei in diesem Zusammenhang? Welche Prinzipien liefert das Universal Design für die Darstellung von komplexen Bedieneroberflächen? Wie können die unterschiedlichen Nutzungsgruppen von Anfang an in die Entwicklung miteinbezogen werden, welche Restriktionen und Widersprüche entstehen dabei?

Anhand des Fahrkartenkaufens werden Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen aufgezeigt, sowie Ansätze und Perspektiven für einen partizipativen Designprozess diskutiert.

Literatur:

[1] Schreder, G., Siebenhandl, K., Mayr, E., Smuc, M.: Hindernis Fahrkartenautomat? Höhere Mobilitätschancen durch zugängliche und benutzerfreundliche Fahrkartenautomaten. In: Hellberg, P., Kempter, G.: Technologienutzung ohne Barrieren (S. 105-114). Pabst Verlag, Lengerich, 2009
[2] ÉGALITÉ, Ein gleichberechtigter Alltag im Telematik gestützten Verkehrsgeschehen (2006). Endbericht Forschungsprojekt, Projektleitung: Univ. für Bodenkultur, Institut für Verkehrswesen, Wien. https://forschung.boku.ac.at/fis/suchen.projekt_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=300&id_in=5863 [07.07.11]
[3] Schreder, G., Siebenhandl, K., & Mayr, E. (2009). E-inclusion in public transport: The role of self-efficacy. In A. Holzinger & K. Miesenberger (Eds.), HCI and Usability for e-Inclusion (pp. 301-311). Berlin, Germany: Springer.
[4] Schreder, G., Siebenhandl, K., Mayr, E., & Smuc, M. (2009). The ticket machine challenge? Social inclusion by barrier-free ticket vending machines. In B. Sapio, L. Haddon, E. Mante-Meijer, L. Fortunati, T. Turk, & E. Loss (Eds.), The good, the bad and the challenging: The user and the future of information and communication technologies (pp. 780-790). Koper, Slovenia: ABS-Center.
Managing Partner Strategy, Spirit Design Consulting & Services GmbH, Wien Abstract
Die Generation der über 60jährigen ist in den Industrieländern die am stärksten wachsendeBevölkerungsgruppe. Wie müssen Innovationen und Design aussehen, um den Erwartungen und Bedürfnissendieser neuen Zielgruppen zu entsprechen? Der Vortrag zeigt eine Vorgangsweise auf, um diese Fragen zu beantworten.

Wer sind diese Alten in Zukunft?

Zunächst stellt sich die Frage, wer die Alten der Zukunft sein werden, welche neuen Lifestyles entstehen werden und wie Unternehmen darauf reagieren können.

Welche Technologien und Designtrends entwickeln sich?

Welche neuen Technologien und Materialien entwickeln sich, die diese Bedürfnisse besser decken können?

Wie regiert das Design auf die Bedürfnisse der neuen Zielgruppen?

Mit welchen Innovations- und Markenstrategien können Unternehmen reagieren?

Zunächst sind die bestehenden Businessmodelle zu hinterfragen und neue Produkt- und Serviceinnovationen
zu entwickeln. Auch die Markenpositionierung muss neu definiert werden.

Beispiele
Anhand von 2 Beispielen soll gezeigt werden, wie solche Innovationsstrategien für Ältere konkret im Design
umgesetzt wurden: ÖBB Railjet und Walker.

Erfolgsfaktoren
Zuletzt soll zusammengefasst werden, wie Unternehmen unterschiedlicher Branchen das Thema Innovation
für ältere Zielgruppen strukturiert angehen können und welche Erfolgsfaktoren es für das Design von älteren
Personen gibt.
Geschäftsführer, WIMTEC Elektronische Steuerungs- und Meßgeräte GmbH, Ferschnitz Abstract
WimTec ist vor 20 Jahren aus einer Mission entstanden: Die Nachhaltigkeit in der Nutzung von Wasser und die Qualität von Trinkwasser auf breiter Grundlage zu verbessern. Wir entwickeln berührungslos bedienbare Sanitärtechnik, die:

- Verschwendung von Wasser und Energie im Sanitärbereich minimiert.
- Zu qualitativ hochwertigem Wasser beiträgt und hygienisch einwandfreies Wasser gewährleistet.
- Das  Lebensgut Wasser Menschen in allen Lebenslagen zugänglich macht.

Mit einem Jahresumsatz von über ¬ 6 Mio. 2010 erreichte WimTec durch kontinuierliches Wachstum die Marktführerschaft bei berührungslosen Armaturen in Österreich. Durch zahlreiche Veranstaltungen rund um Richtlinien, Normen und Perspektiven unter Beteiligung von Bauherren, Architekten, Planern, Interessenvertretungen, Politik sowie einschlägigen Exptertinnen und Experten hat sich WimTec in Österreich zum Vorreiter und Initiator für barrierefreies Planen und Bauen ( Design for All ) profiliert.
Der demographische Wandel in Europa führt zu einem rasanten Anwachsen der älteren Bevölkerungsgruppen. Laut Statistik Austria werden im Jahr 2050 36 % der österreichischen Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahre alt sein. Die OECD geht von einem Anstieg der Belastungsquote als Verhältnis der aktiven Gruppe (15-65 Jahre) zum Rest der Bevölkerung von ca. 45 % im Jahr 2010 auf über 60 % im Jahr 2050 aus. Schon gegenwärtig steigen die Kosten für Pflege und Betreuung von Menschen im Alter v.a. durch institutionelle Betreuung in Seniorenheimen rapide. Vor diesem Hintergrund und der zunehmenden Kaufkraft älterer Menschen sind daher Lösungen und intelligente Technologien gefragt, die diese Zielgruppe in ihrem Leben in den eigenen vier Wänden so lange wie möglich unterstützen. Gemäß einer Schätzung des Hilfswerk Österreich könnten bei häuslicher Pflege pro Person und Jahr ¬ 15.000 an Kosten gegenüber einem Platz in einem Senioren- oder Pflegeheim eingespart werden.

Der Wunsch, in den eigenen vier Wänden verbleiben zu können, geht einher mit dem Wunsch und auch der Notwendigkeit, die Aktivitäten des alltäglichen Lebens (ADL - Activities of Daily Living) möglichst lange ohne fremde Hilfe ausführen zu können. Besonderer Stellenwert kommt hier der Hygiene, die zu den menschlichen Grundbedürfnissen zählt, und den Aktivitäten in den Sanitärbereichen (Bad und WC) zu. Oftmals treten Probleme und Barrieren hier zuerst und früh zu Tage. Die Sanitärbereiche sind darüber hinaus leider oft auch der Ort, wo Stürze gehäuft auftreten.

WimTec widmet sich daher in der Produktentwicklung nachhaltig den Themen der Barrierefreiheit, Sicherheit und Hygiene unter dem Motto  Design for All . Die komfortable Bedien- und Benutzbarkeit (Accessibility & Usability) von Sanitäreinrichtungen unter gleichzeitiger Berücksichtigung von Design und Ästhetik stehen dabei im Vordergrund.

Aktuell gewährleisten die automatisch abschaltenden Armaturen, dass die Wasserhähne bei Nichtgebrauch geschlossen sind. Und nicht nur das: eine Studie im Auftrag der Niederösterreichischen Landesregierung belegte, dass mit solchen modernen berührungslosen Armaturen sogar die Betriebskosten in Krankenanstalten und Pflegeeinrichtungen um über ein Drittel gesenkt werden können.
Am Bereich der Sensorik ist es WimTec als erstem erfolgreich gelungen, Kapazitivsensorik im Sanitärbereich zuverlässig zu etablieren. Die beleuchteten Bedienelemente sind leicht zu erkennen, können ohne Kraftaufwand betätigt werden und sind so auch für Menschen mit Handicap keine Barriere mehr.

Die Produkte stellen hier einen ersten Schritt im Sinne des Komforts und der Sicherheit dar, der beim Smart Bathroom startet und beim integrierten und im vernetzten Smart Home der Zukunft, mit der hausweiten Systemintegration von Komfort, Sicherheit, Kommunikation, Energieeffizienz und HealthCare seine Vision findet. Die Zukunft kann dahin gehen, dass die Systeme miteinander vernetzt werden und diese so kritische Situationen selbst erkennen und im Vorfeld vermeiden. Und all das soll praktisch veranschaulicht werden anhand von Pilotprojekten und Installationsbeispielen, wie sie auch im werkseigenen Schulungszentrum Freiraum mit seinem barrierefreien Kompetenzzentrum zu sehen sind. Durch diese Sensibilisierung gestaltet WimTec schon jetzt strategisch die Herausforderungen der Zukunft.
Geschäftsführer, NÖ Landesakademie, St. Pölten Abstract Chair
Lang leben will jeder. Alt werden will niemand!
oder:
Niemand will jung sterben! Aber: keiner will "alt" werden!

Was soll damit gesagt werden?
Nicht mehr und nicht weniger, als dass das Thema DEMOGRAFIE Kernthema und Schlüssel für strategische Weichenstellungen und Entscheidungen ist. In jedem Bereich!
Und dabei geht es nicht nur um wirtschaftliche, technologische Fragen, sondern auch ganz wesentlich um die soziale Komponente.

Nützen wir die Chancen, anstatt im Selbstmitleid zu versinken.
Reden wir nicht permanent von "Überalterung , sondern machen wir das Thema Demografie zur Chefsache. Arbeiten wir den Zukunftsängsten entgegen und thematisieren wir die Chancen, die sich aus dem völlig neuen demografischen Bild ergeben.

Kein Bereich bleibt vom demografischen Wandel verschont.
Handel, Handwerk, Dienstleistungen, Medizinische Versorgung usw.
Daraus leiten sich auch komplett neue Ansprüche der KonsumentInnen ab:
Die Werbebranche hat die  Best Ager bereits seit langem entdeckt.

So ist es für uns an der NÖ Landesakademie auch wichtig bei unseren Projekten und Expertisen die Demografie als wichtige (Hintergrund)information mit einzubeziehen.
Und dies bei der Bearbeitung unserer großen Themenkomplexe  Soziales & Generationen und  Bildung & Forschung .

Gerade in der Wirtschaft ist es höchst an der Zeit den Wandel vom Arbeitsmarkt zum  Arbeitskräftemarkt endlich zu realisieren und auch entsprechend umzusetzen. Wir müssen uns etwa die Frage stellen, wie lange wir es uns noch leisten können, so viele  Aktiv Junge  in Österreich etwa im Schnitt mit 58 Jahren  in Pension zu schicken?

Die wesentlichen demografischen Entwicklungstrends signalisieren etwa einen deutlichen Rückgang der unter 15 Jährigen und eine Zunahme der über 65 Jährigen mit massiven Auswirkungen auf die Zahl der Erwerbstätigen.
Vor allem die Wirtschaft hat teilweise schon darauf reagiert und muss sich aber noch viel intensiver auf die NEUE DEMOGRAFIE einstellen:

Kunden sind 70.
Schauen aus wie 60.
Haben ein Kaufverhalten wie 50 Jährige.
Head of Department, Company and Technology, ecoplus. The Business Agency of Lower Austria, St. Pölten Coordination

Dr.in Petra BOHUSLAV

Member of the Provincial Government of Lower Austria for Economic Affairs, Tourism, Technology and Sports, St. Pölten

1991 Economic sciences (tourism, human resource management), WU (Vienna University of Economics and Business)
1991-1994 Marketing manager, Railtours Austria
1995 Head of Marketing and Sales Department, Rogner-Thermen Blumau, Stegersbach
1996-2001 Chief Executive Officer, Archäologiepark Carnuntum Ltd.
2001-2004 Chief Executive Officer, Congress Casino Baden
2004-2008 Minister for Labour, Social Affairs, Sports, Culture, Provincial Government of Lower Austria, St. Pölten
2008-2009 Minister for Youth, Education and Sports, Provincial Government of Lower Austria, St. Pölten
since 2009 Minister for Economic Affairs, Tourism, Technology and Sports, Provincial Government of Lower Austria, St. Pölten

Dipl.-Ing. MAS Manfred BAMMER

Head, Business Unit Biomedical Systems, Health & Environment Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Wr. Neustadt

1986-1991 Technical University of Vienna  Electrical Engineering
1999-2001 Danube University Krems - Communication and management development
1991-1993 Contract Research Assistant at the Technical University of Vienna
1993-1996 Group manager/Project leader/scientific staff member at ARC
1996-1998 Head of Business Unit Automation in Quality Control at ARC
1998-2001 Head of Business Division Production Engineering at ARC
2001-2008 Head and Set-up of Business Division Biomedical Engineering at ARC
since 2009 Head of Business Unit Biomedical Systems, Health & Environment Department, Austrian Institute of Technology

Ph.D. Sumi HELAL

Director, Mobile & Pervasive Computing Laboratory, and Gator Tech Smart House, Department of Computer and Information Science and Engineering, University of Florida, Gainesville

1982-1985 Lecturer, Department of Computer Science and Automatic Control, College of Engineering, Alexandria University, Alexandria, Egypt
1987-1987 Teaching Assistant, Department of Computer Sciences, Purdue University, West Lafayette, Indiana
1987-1989 Purdue University Research Fellowship, Department of Computer Sciences, Purdue University, West Lafayette, Indiana
1989-1991 David Ross Research Fellow, Department of Computer Sciences, Purdue University, West Lafayette, Indiana
1994-1994 Visiting Researcher, Hughes Research Laboratory, Malibu, California
1991-1995 Assistant Professor, Computer Science Engineering Department, University of Texas at Arlington, Arlington, Texas
1995-1996 Visiting Assistant Professor of Computer Science, Department of Computer Sciences, Purdue University, West Lafayette, Indiana
1996-1998 Member of the Technical Staff, MCC - Microelectronics and Computer Technology Corporation , Austin, Texas
2000-2000 Academic Visitor, IBM T.J. Watson Research Center, Hawthorne, NY
1998-2001 Associate Professor, Computer and Information Science and Engineering Department, University of Florida, Gainesville, Florida
2001-2004 Tenured Associate Professor, Computer and Information Science and Engineering Department, University of Florida, Gainesville, Florida
2001-2007 Director of Technology Development of the NIDRR funded RERC - Rehabilitation Engineering Research Center on Successful Aging, the University of Florida
2002-2007 Founder, Phoneomena, Inc., a mobile middleware company
since 2000 Director of the Pervasive and Mobile Computing and Networking Laboratory at the University of Florida
since 2005 Founder and Director of the Gator Tech Smart House at the University of Florida
since 2006 Founder, Pervasa, Inc., a wireless Sensor integration technology company (Winner of Best of Sensors Expo Silver Award 2007)
since 2004 Professor, Computer and Information Science and Engineering Department, University of Florida, Gainesville, Florida

DI Dr. techn. Peter HOLZER

Leiter, Department für Bauen und Umwelt, Fakultät für Kunst, Kultur und Bau, Donau-Universität Krems

1985-1994 Studium Maschinenbau, Technische Universität Wien
2006-2009 Doktorat an der Fakultät für Architektur, Technischen Universität Wien
1994 Forschung an Heizungsanlagen, Technischen Universität Wien
seit 1991 Diverse Planungsbüros für Haustechnik
seit 1996 Forschung und Lehre, Department für Bauen und Umwelt, Donau-Universität Krems
seit 2008 Leiter, Department für Bauen und Umwelt, Donau-Universität Krems
seit 1996 Zahlreiche Vortragstätigkeit, Mitwirkungen in Gremien der Normung und wissenschaftlichen Beiräten

Dipl.-Ing. Bernhard MUMELTER

Director, Mondi Consumer Bags Research and Development Centre, Coatings & Consumer Packaging, Mondi Korneuburg GmbH

1999 Abschluss des Studiums Kunststofftechnik, Montanuniversität Leoben
1999-2004 Anwendungstechnik Konsumgüter und medizinische Folien, Unterland Flexible Packaging GmbH
2004-2008 Leiter Entwicklung & Anwendungstechnik, Unterland Flexible Packaging GmbH
seit 2008 Director Research and Development, Mondi Coatings & Consumer Packaging

Mag. Eveline PUPETER-FELLNER

Managing Director, emporia Telecom Produktions- und Vertriebs GesmbH & CoKG, Linz

 Eveline Pupeter ist bei emporia Telecom für das operative Geschäft zuständig, vor allem die Bereiche Strategie und Sales. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre, Sozialwirtschaft und Wirtschaftspädagogik bekleidete sie mehrere Funktionen in der international agierenden Landesverlag Gruppe. Zuletzt war sie Geschäftsführerin der Landesverlag Holding. 2003 stieg sie bei emporia ein. Zusammen mit Albert Fellner hat sie emporia zum Markt- und Technologieführer im Bereich einfach zu bedienender Mobiltelefone gemacht. Listungen bei internationalen Netzbetreibern wie Vodafone und T-Mobile bestätigen, dass emporia mit seinem Ansatz auf dem richtigen Weg ist. Mittlerweile agiert emporia Telecom in 30 Märkten, die nächsten Ziele sind die Eroberung des US-Amerikanischen und Russischen Marktes.
 
 Berufliche Laufbahn:
1989-1992 HR-Manager Landesverlag-Gruppe
1998-1992 Geschäftsführerin Veritas-Verlag
2002-2003 Geschäftsführerin Landesverlag Holding
seit 2003 Geschäftsführerin emporia Telecom

DI Dr. nat. techn. Karin SIEBENHANDL

Leiterin, Foschungsbereich KnowComm, Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement, Fakultät für Kommunikation und Globalisierung, Donau-Universität Krems

2004 Doktorat an der Universität für Bodenkultur Wien
1997-2002 Mehrere Jahre Berufstätigkeit als Landschaftsplanerin
seit 2002 Wissenschaftliche Projektleiterin am Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement der Donau-Universität Krems
 Forschungsschwerpunkt: Informationsgestaltung im öffentlichen Raum (Schwerpunkt Verkehr), Zugangs- und Benutzungsaspekte (zB. Genderaspekte) im IT Kontext, Usability
seit 2007 Leiterin Forschungsbereich KnowComm, Wissenschaftliche Leitung für den postgradualen Lehrgang  Informationsdesign

Mag. Georg WAGNER

Managing Partner Strategy, Spirit Design Consulting & Services GmbH, Wien

1983-1985 Maschinenbau an der Technischen Universität Wien
1985 Präsenzdienst
1986-1991 Studienrichtung Betriebswirtschaft, Spezielle Marketing, Wirtschaftsuniveristät Wien
1992 Ausbildung zum Wertanalytiker und Projektmanager
1993 Mitbegründer und Managing Partner von Spirit Design; strategische Beratung von integrierten Innovations- und Markenprozessen auf Basis klarer Positionierungs- und Wachstumsstrategien
2006 Entwicklung und Durchführung des Lehrgangs "Management von Innovationsprozessen"
seit 2006 Lektor für Innovations- und Markenmanagement

Herbert WIMBERGER

Geschäftsführer, WIMTEC Elektronische Steuerungs- und Meßgeräte GmbH, Ferschnitz

seit 1991 Geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der Firma WIMTEC elektronische Steuerungs- und Meßgeräte GmbH mit dem Ziel der Entwicklung und Erzeugung zukunftsorientierter elektronischer Geräte
seit 2002 Gründer und Vorsitzender von WiP - Wirtschaftsantrieb am Punkt als eine Plattform für innovative Unternehmen in Niederösterreich
seit 2007 Prokurist und Senior-Expert von medienlab GmbH
seit 2009 Geschäftsführer und Gründer von wimberger Unternehmensbegleitung

Dr. Christian MILOTA

Geschäftsführer, NÖ Landesakademie, St. Pölten

 Studium der Geologie
1984-1994 Technischer Geologe, mit unterschiedlichen Tunnel- und Stollenbauten und sonstigen angewandten Geologieprojekten beschäftigt
1994-2002 Gutachter & Projektleiter Wasserwirtschaft, Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
2002-2008 Büroleiter und Pressesprecher eines politischen Büros
seit 2008 Geschäftsführer, NÖ Landesakademie, St. Pölten

Dipl.-Ing. Claus ZEPPELZAUER

Head of Department, Company and Technology, ecoplus. The Business Agency of Lower Austria, St. Pölten

 Studium der Lebensmittel- und Biotechnologie, Universität für Bodenkultur Wien
1998-2000 Brauereileiter, Braumeister und stellvertretender Geschäftsführer, 1. Wiener Gasthofbrauerei
2000-2001 Senior Consultant, Czipin & Proudfoot, früher Czipin & Partner, Internationale Produktivitätsberatung
2001-2003 Leiter, Abteilung Research & Development, Melbrosin International GmbH & Co KG
2003-2004 Gründer und Inhaber, Life Science Project Management, Unternehmensberatung für externe Projektleitung von interdisziplinären F&E - Projekten
seit 2004 Technopolemanager, Tulln, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH
seit 2006 Geschäftsfeldleiter, Technopole, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH
  Verantwortlich für die Geschäftsfelder Cluster Niederösterreich, Internationalisierung und Technopole
seit 2007 Bereichsleiter, Unternehmen & Technologie, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur

Technology Forum

show timetable

25.08.2011

10:00 - 12:30Technology Brunch Hosted by Tiroler ZukunftsstiftungSocial
13:00 - 13:10Welcome statementPlenary
13:10 - 13:30Opening of the Alpbach Technology Forum 2011Plenary
13:30 - 14:15Opening SpeechesPlenary
14:15 - 15:40New Ways of InnovationPlenary
16:00 - 16:50The Cancer Genome: Challenge and PromisePlenary
16:50 - 17:45CybercrimePlenary
20:00 - 21:30The City of the Future - Demographics and SustainabilityPlenary
21:30 - 23:30Career Lounge - Evening Event with a Buffet Dinner for Students, Graduate Scientists and Young Professionals Hosted by the Organisers of the Alpbach Technology ForumSocial
21:30 - 23:30Evening Reception Hosted by Forschung AustriaSocial

26.08.2011

09:00 - 18:00Junior Alpbach - Science and Technology for Young PeopleBreakout
09:00 - 15:30Working Group 01: The Future of High-Tech Production in EuropeBreakout
09:00 - 15:30Working Group 02: The Future of Urban MobilityBreakout
09:00 - 15:30Working Group 03: Pre-Commercial Procurement (PCP): An Instrument for Creating InnovationBreakout
09:00 - 15:30Working Group 04: The Efficiency of RTI InvestmentsBreakout
09:00 - 15:30Working Group 05: Urban Europe, Urban Technologies - The City in the 21st CenturyBreakout
09:00 - 15:30Working Group 06: Food Security and Distributive JusticeBreakout
09:00 - 15:30Working Group 07: Research Promotion Followed by Financial Bottleneck?Breakout
09:00 - 15:30Working Group 08: Research in the Classroom: New Ways of Learning in Natural SciencesBreakout
09:00 - 15:30Working Group 09: Simple - Functional - Trendy? Technological Solutions for Old and YoungBreakout
09:00 - 15:30Working Group 10: IT - Challenging the Present, Defining the Future!Breakout
09:00 - 15:30Working Group 11: The Digital City of TomorrowBreakout
09:00 - 15:30Working Group 12: Design Thinking and Open Innovation - The Customer is KingBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Children's University Alpbach - Science and Technology for KidsBreakout
09:45 - 15:00Special Event: New Ways of Internationalisation? European Strategies for the Globalisation of Research and InnovationBreakout
16:00 - 17:45Natural Science Education for Future GenerationsPlenary
18:15 - 19:30Frontier Technologies - A Gateway to the Future in cooperation with the European Research CouncilPlenary

27.08.2011

09:30 - 11:00International Year of ChemistryPlenary
11:20 - 12:10The Future of the InternetPlenary
12:10 - 13:05The Physics of SuperheroesPlenary
13:05 - 13:15Closing StatementPlenary
13:15 - 14:00Snack ReceptionSocial