to Content
Header Image

New approaches to curing the mind

-
Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
german language

Speakers

Professor und Vorstand, Institut für Pharmakologie, Medizinische Universität Wien Abstract
Die wesentlichen Durchbrüche für die Behandlungen psychiatrischer Erkrankungen sind vor einem halben Jahrhundert erzielt worden: Das war die Einführung der trizyklischen Antidepressiva, von Lithium zur Prophylaxe der Manie, der ersten Neuroleptika zur Behandlung der Erkrankungen des Schizophrenen Formenkreises, der ersten Benzodiazepine zur Behandlung von Angstzuständen.. Die therapeutischen Möglichkeiten sind seither durch kontinuierliche kleine Innovationen laufend verbessert worden. Insgesamt ergibt sich aber der Eindruck einer Stagnation und es stellt sich die Frage, woher diese Stagnation rührt: (i) Gibt es keine weiteren Angriffspunkte (Rezeptoren, Transporter), die sich für eine Pharmakotherapie eignen? Entziehen sich die meisten seelischen Erkrankungen einer Phamakotherapie? Ist das Verständnis des Gehirns zu rudimentär, um neue Angriffspunkte gezielt zu finden?
Professorin, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien Abstract
Zur Behandlung von psychischen Erkrankungen stehen derzeit neue Psychopharmaka zur Verfügung, die sich bei entsprechender Indikationsstellung durch eine gute Wirksamkeit und ein günstiges Nebenwirkungsprofil auszeichnen. Basierend auf Evidence Based Medicine wurden spezielle Therapiemethoden entwickelt, die aus einer phasenspezifischen Kombination von Pharmakotherapie und störungsspezifischer Psychotherapie bestehen und auch durch die Ansätze der Neurobiologie beeinflusst werden. Was nach Zukunftsvision klingt ist heute dank neuester bildgebender Verfahren bereits möglich geworden. Die Wirkung von pharmakologischen und psychotherapeutischen Interventionen kann durch Darstellung von biophysiologischen Korrelaten im Gehirn sichtbar gemacht werden. Zukünftige Forschung wird neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu neurobiologischen Veränderungen im Gehirn nach störungsorientierten Interventionen liefern.
Professor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien Abstract
Neben medikamentöser Therapie und Psychotherapie gehören so genannte soziotherapeutische Verfahren vor allem bei schwer und chronisch psychisch Kranken zum Behandlungsrepertoire. Je nach Diagnose und abhängig vom Krankheitsstadium steht eine dieser drei Behandlungsoptionen im Vordergrund oder werden alle Interventionen zur selben Zeit benötigt. Soziotherapie meint all jene therapeutischen Verfahren, die primär bei der Gestaltung der Umgebung der Kranken ansetzen (z.B. Angehörigenarbeit, Assertive Community Treatment). In zahlreichen kontrollierten Studien konnte die Wirksamkeit soziotherapeutischer Techniken nachgewiesen werden. Diese Verfahren gehören daher seit Jahren zum Standard einer zeitgemäßen psychiatrischen Behandlung. Leider haben im ambulanten Bereich die Versicherten nicht automatisch einen Anspruch auf eine entsprechende Finanzierung dieser Leistungen.
Chefredakteurin CliniCum, Medizin Medien Austria, Wien Chair

Dr. Michael FREISSMUTH

Professor und Vorstand, Institut für Pharmakologie, Medizinische Universität Wien

1978-1983 Medical School, University of Vienna
1983-1987 Pre- and postdoctoral training, Institute of Pharmacology, University of Vienna (with Wolfgang Schütz)
1984 M.D. graduation "sub auspiciis praesidentis" University of Vienna
1984-1992 Training as medical specialist in Pharmacology and Toxicology
1987-1989 Postdoctoral training, Department of Pharmacology, University of Texas, Southwestern Medical Center Dallas, Tx (with Alfred G. Gilman)
1992 Clinical rotation, Department of Internal Medicine I, Vienna General Hospital
1995 Appointment as Professor of Pharmacology, University of Vienna
since 2000 Chairman, Department of Pharmacology, Medical University of Vienna

DDr. Gabriele SACHS

Professorin, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien

1978 Doktorat der Psychologie, Universität Wien
1993 Ausbildung in klinischer Psychologie, Einzel-, Gruppenpsychoanalyse und Verhaltenstherapie
1996 Doktorat der Medizin, Medizinische Universität Wien
2004 Habilitation, Psychiatrie, Medizinische Universität Wien
seit 2005 Leitende Oberärztin und Leiterin, Station für Psychotherapie, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien
 Stv.Vorsitzende, Curriculum Kommission "Cognitive Science", Medizinische Universität Wien
 Forschung zur Kombinationstherapie von Psychopharmakotherapie und Psychotherapie und neurobiologischen Wirkmechanismen bei psychischen Störungen
2010-2015 Principle Investigator Austria, EU-Projekt: Genetik-Umwelt, Interaktionen bei Hoch-Risiko-Patienten für Psychose

Dr. Johannes WANCATA

Professor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien

 Postgraduate training, Department of Psychiatry, University of Vienna and Central Institute of Mental Health, University of Heidelberg, Germany
1992 Specialist in psychiatry
1993-2005 Medical Director, Day Hospital
1999 Venia docendi in psychiatry
2003-2004 Guest Professor, Göteborg University
since 2005 Medical Director of the Section  CL-Psychiatry

Dr. Birgit BEERMANN

Chefredakteurin CliniCum, Medizin Medien Austria, Wien

1990 nach Abschluss des Medizinstudiums Arbeit als freie Journalistin u.a. für den "Standard"
1992-1994 Med.-Wiss.-Mitarbeiterin bei Paul Hauser Chepharin
seit 1994 Chefredakteurin des "CliniCum" beim Manstein Verlag und Entwicklerin neuer Medien ("ärztemagazin", "CliniCum neuropsy", "Geriatrie Praxis Österreich", "krebs:hilfe!" etc.)
2003 Wechsel des Verlagsnamens nach Besitzerwechsel (Süddeutscher Verlag) zu Medizin Medien Austria

Health Symposium

show timetable