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13: Security of Supply as a Locational Factor

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Hauptschule
Breakout / Working Group
german language

Economies and working environments are currently changing like never before. Industry 4.0 is the keyword and the main challenge at the same time. A basic requirement for this global transformation is energy in the form of electricity. To guarantee the security of supply by providing a highly modern power grid is of utmost importance – as a relevant locational factor but also for the security-critical infrastructure of any country. In this context the question arises as to what constitutes the economic and ecological values of the security of supply.

Speakers

Chief Executive Officer, Austrian Power Grid AG, Vienna Abstract
Der Umbau der Energieversorgung auf ein CO2-neutrales System ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Die Elektrizitätsbranche kann und muss einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Beim Umbau des Kraftwerksparks in Richtung erneuerbarer Primärenergieträger ist Europa im abgelaufenen Jahrzehnt schon sehr gut vorangekommen. Weniger erfolgreich waren wir bis dato beim Um- und Ausbau unserer Stromnetze. Dabei entwickelt sich die Netzinfrastruktur immer mehr zum limitierenden Faktor. Aber weshalb kommen wir hier nicht voran?
Ein grundlegendes Problem liegt darin, dass wir nach wie vor zu wenig europäische Koordination sehen. Wir vollziehen nicht EINE Energiewende, sondern wir verfolgen 27 nationale Energiestrategien. Die langfristigen Klimaziele sind außer Streit gestellt; die Wege dorthin sind aber ganz unterschiedlich - eine verständliche Situation, denn die Ausgangslagen in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten könnten unterschiedlicher nicht sein.
Die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre ist ganz klar die Weiterentwicklung der Stromnetze. Gelingt es uns, sie so leistungsfähig und smart zu machen, dass sie Versorgungssicherheit garantieren, auch wenn wir unseren Strombedarf zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energien decken?
Wir haben alle technologischen Möglichkeiten, den vollständigen Umstieg auf erneuerbare Primärenergieträger langfristig und nachhaltig zu bewerkstelligen: die Erzeugungstechnologien, die Speichertechnologien und die Übertragungstechnologien. Der Erfolgsfaktor wird deren intelligente und effiziente Vernetzung sein.
Aber der vielleicht wesentlichste Aspekt bei der Weiterentwicklung der Stromnetze ist der wirtschaftliche. In Zeiten von Wirtschaftskrise und Investitionsstau sind Infrastrukturprojekte wie Stromnetzausbauten nachhaltige und sichere Investitionen. Netzbetreiber stärken als Investoren die regionale Wirtschaft, gleichzeitig wird mit der Verbesserung der Stromversorgungsqualität das Land selbst als Wirtschafts- und Industriestandort attraktiver. Der Aus- und Umbau des Stromversorgungsnetzes ist also nicht nur aus Klimaschutzgründen geboten, sondern auch wirtschaftspolitisch sinnvoll.
Professor for Sustainable Energy Management and Deputy Head, Department of Operations, Energy, and Environmental Management, University of Klagenfurt Abstract
Wir befinden uns derzeit in einem neuen Kapitel der Energiegeschichte. Dieses neue Kapitel beschreibt den Transfer von einem auf fossilen Energieträgern basierenden Energiesystem hin zu einem Energiesystem, das den Werten und Ansprüchen unserer heutigen Gesellschaft wie beispielsweise Nachhaltigkeit, Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und -gestaltung entspricht. Neben preiswert und zuverlässig muss die moderne Energieversorgung vor allem auch klimafreundlich sein. So gewinnen erneuerbare Energietechnologien wie Photovoltaik und Windenergie an Fahrt und haben den Sprung aus der Nische in den Massenmarkt geschafft.
Der fortschreitende Ausbau dieser dezentralen und fluktuierenden Energietechnologien mit Grenzkosten nahe null stellt die österreichische und europäische Energiewirtschaft allerdings vor neue Herausforderungen und hat einen großen Einfluss auf ihre traditionellen Geschäftsmodelle. Die ursprünglichen Geschäftsmodelle der Energieversorger sind auf zentrale Großkraftwerke, Planungssicherheit und Stabilität ausgerichtet. Das Energiesystem der Zukunft wird kleinteiliger, komplexer, intelligenter und flexibler sein.
Für die Akteure der Energiewirtschaft bedeuten diese Veränderungen eine Neudefinition der Spielregeln und der eigenen "Identität", die es nötig macht, althergebrachte Denk- und Verhaltensmuster zu adaptieren oder abzulegen und gegen neue zu ersetzen. Die Energiemärkte werden dynamischer und kundenzentrierter. Jene Player, die es schaffen, die dafür notwendigen flexiblen Strukturen, das nötige Wissen und die nötigen Fähigkeiten aufzubauen oder diese bereits mitbringen, werden in Zukunft erfolgreich sein.
Ein aktives Nachfragemanagement, der Ausbau und die Nachrüstung von Stromnetzen, aber auch der Ausbau und die Entwicklung von Speichersystemen auf verschiedenen Netzebenen werden eine zentrale Rolle im "Energiesystem 2.0" spielen, um die hohe Versorgungssicherheit, die wir in Österreich genießen, aufrechtzuerhalten. Ein Schlüsselelement dieses neuen Energiesystems wird die Digitalisierung sein. Die einzelnen Elemente des Energiesystems müssen sich intelligent vernetzen, um es nachhaltig stabil zu halten. Die Digitalisierung ist somit ein wichtiger Baustein im Gesamtsystem einer nachhaltigen Energiewirtschaft.
Eine in Kooperation zwischen Deloitte, Wien Energie und der Wirtschaftsuniversität Wien durchgeführte Studie zum Thema "Erneuerbare Energien in Österreich 2015" zeigt, dass die Digitalisierung grundsätzlich in den österreichischen Haushalten angekommen ist. Die durchschnittliche Österreicherin bzw. der durchschnittliche Österreicher sieht die Digitalisierung als Komfortgewinn und Chance zur besseren Vernetzung von Objekten des täglichen Lebens - so auch in Bezug auf die Energieversorgung. Die Mehrheit der ÖsterreicherInnen nimmt digitale Angebote im Energiebereich als positiv wahr und kann sich gut vorstellen, z.B. die Waschmaschine über das Smartphone genau dann anzuschalten, wenn der Strompreis günstig ist. Die österreichische Bevölkerung ist sich allerdings auch den Gefahren einer stärkeren Digitalisierung des Alltags bewusst, die sich in einer größeren Sorge um Cyberkriminalität und dem Verlust der Privatsphäre niederschlägt. Digitale Angebote der Energieversorger können daher bei den österreichischen Haushalten mit einer Erhöhung des Komforts punkten, müssen allerdings auch dem Sicherheitsbedürfnis der KundInnen gerecht werden.
Chief Executive Officer, Greiner Holding AG, Kremsmünster Abstract
Die Versorgungssicherheit im Energiebereich ist für jedes Unternehmen "überlebenswichtig". Ohne Energie können Unternehmen heute weder im administrativen Bereich noch in der Produktion wettbewerbsfähig arbeiten. An einigen unserer 134 Standorte, die wir in 29 Ländern der Welt haben, sind wir beispielsweise regelmäßig mit Stromausfällen konfrontiert. Meistens ist ein schlechtes Versorgungsnetz die Ursache dafür. Generatoren helfen die Zeit des Stromausfalls zu überbrücken. Dennoch können wir an diesen Standorten nicht so reibungslos arbeiten und produzieren, wie wir es vergleichsweise in Österreich tun, wo die Energieversorgung problemlos erfolgt. Darunter leidet dann die Wettbewerbsfähigkeit.
Die Absicherung der Stromversorgung ist unumgänglich. Wir können eine unbegrenzte und zuverlässige Energie- bzw. Stromversorgung in Zukunft nicht als selbstverständlich erachten. Unter der Berücksichtigung, dass Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle einnehmen wird, sollten alle Möglichkeiten genutzt werden, um die Energieversorgung so effizient und den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten. Im Zeitalter der Digitalisierung, in dem das Internet der Dinge zunehmend Wirklichkeit wird, sind innovative Lösungen zur Nutzung von Strom und anderen Energien möglich und nötig. Hierfür braucht es aber einen höheren Innovationsgrad seitens der Energieversorgung, der nur in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen aber auch Privatkunden entstehen kann.
Unternehmen müssen flexibel genug auf Änderungen im Stromversorgungssystem reagieren können. Energierückgewinnung ist schon lange gelebte Praxis in Unternehmen, um effizienter zu arbeiten. Wenn die Energieversorgung aufgrund eines unzuverlässigen Versorgungssystems oder aufgrund von Ressourcenknappheit, nicht gewährleistet werden kann, sind Unternehmen gezwungen, schnell nach Alternativen zu suchen bzw. selbst "erfinderisch" zu werden. Dabei sollte auf veraltete Lösungen, wie z. B. Generatoren verzichtet, dafür neue Ansätze und Methoden gefunden und weiterentwickelt werden. Industrie, Politik und Versorgungsunternehmen sind gemeinsam gefordert, an diesen neuen Ansätzen zu arbeiten und Lösungen zu finden, um die Wettbewerbsfähigkeit auch gegen weniger nachhaltige Energieformen absichern zu können.
Corporate Affairs Manager, ENTSO-E - European Network of Transmission System Operators for Electricity, Brussels Abstract
Ungeachtet der Krise der europäischen Integration, die sich last but not least im britischen Referendum gezeigt hat, nimmt die Europäisierung der Energiepolitik weiter zu. Die Energiepolitik wurde seit Beginn der Liberalisierung 1998, aber auch durch die später hinzugefügte Nachhaltigkeitspolitik (Stichwort: 2020 Ziele) massiv europäisiert. Zwar sieht der Artikel 194 des Lissabon Vertrags eine nationale Hoheit über den Energiemix vor, doch hat die Nachhaltigkeitsagenda in Wirklichkeit auch hier zu Eingriffen geführt und Weichenstellungen herbeigeführt, wie zum Beispiel mit den europaweiten erneuerbaren Zielen. Die mit dem dritten Binnenmarkt-Paket neugeschaffenen Institutionen ACER aber auch die ENTSO-Es, haben zusätzlich dafür gesorgt, dass sich Regulierungsbehörden einerseits und Übertragungsnetzbetreiber andererseits europäisierten und heute tagtäglich "wie Familien" zusammenarbeiten.
Eine weitere Intensivierung ist mit dem sogenannten Winterpaket 2016 auch im Bereich der Verteilnetze zu erwarten: Hier soll eine europäische Organisation mit Beratungsauftrag aus der Taufe gehoben werden. Die bemerkenswerte Europäisierung der Energiepolitik wird zwar immer wieder national in Frage gestellt, doch versteht es Brüssel, die Erfolge der Liberalisierung zu verteidigen und Fehler der Nachhaltigkeitsagenda zu korrigieren, wie die aus dem Ruder laufenden Subventionen für erneuerbare Energie (Stichwort Staatsbeihilfenreform). Eine neue, noch recht unklare regionale Dimension wird zusätzlich unterstützt, wie sich etwa im Pentalateralen Forum oder im BEMIP oder NSCOGI zeigt. ENTSO-E sieht sich als Teil der Entwicklung, und beteiligt sich aktiv an der auf Subsidiarität beruhenden Ausgestaltung der europäischen Energiewende.
Die Herausforderungen, vor denen die Netzbetreiber Europas derzeit stehen sind vielfältig. Der Begriff Netzbetreiber umfasst einerseits die Übertragungsnetzbetreiber, und andererseits die Verteilnetzbetreiber. Sie verbindet die Herausforderung, ein flexibles, sicheres, kosteneffizientes und nachhaltiges Energiesystem zu befördern, und hier insbesondere auf die stetig steigende dezentrale Stromerzeugung mit Sonne und Wind zu reagieren. Entsprechend ihren unterschiedlichen Rollen heißt das für Verteilnetzbetreiber, zum aktiven Systemmanagement überzugehen, als Antwort auf lokale Engpässe. Für Übertragungsnetzbetreiber bedeutet es, das Systemgleichgewicht künftig auch mit dezentraler Flexibilität zu bewältigen. Zudem müssen sie regional in ganz anderer Weise zusammenarbeiten. Eine Vielzahl von Aufgaben ist dabei beiden Kategorien von Netzbetreibern gemeinsam: sie müssen ihre Schnittstelle intelligent, "smart" definieren, ihr Verhältnis überdenken, und im Interesse der europäischen Bürger den sich neu organisierenden Markt, die neuen Marktteilnehmer, unterstützen. Eine klare Trennung zwischen Markt und reguliertem Energiebereich ist dabei eine Prämisse, an die es sich immer wieder zu erinnern gilt.
Systemsicherheit ist von immanenter Bedeutung für das Funktionieren der Stromnetze. Die Systemsicherheit ist, wenn überhaupt, nicht durch die Liberalisierung als vielmehr durch eine unvollkommene europäische Koordinierung der nationalen Energiewenden gefährdet. Es gilt heute, den europäischen Markt durch angemessene regulatorische Rahmenbedingungen so zu optimieren, dass die Bewältigung von Systemrisiken kostengünstig, und damit oftmals europäisch oder regional erfolgen kann. ENTSO-Es Systemgleichgewichtsmethode etwa, die im Winterpaket verankert werden soll, bietet hier wichtige Anhaltspunkte.
Director of Sales and Authorized Signatory, Environmental Agency Austria, Vienna Abstract
Eine sichere, leistbare und nachhaltige Energieversorgung ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für das Funktionieren moderner Volkswirtschaften. Österreich hat traditionell ein sehr hohes Ausmaß an Versorgungssicherheit. Die Beibehaltung dieses hohen Niveaus ist angesichts der vielfachen Änderungen, vor denen das Energiesystem steht, eine Herausforderung, die aktiv angenommen werden muss und die Investitionen in eine entsprechende Infrastruktur notwendig macht.
Eine der Herausforderungen ist die unumgängliche Dekarbonisierung des Energie- und Wirtschaftssystems. In dem Klimaabkommen von Paris hat sich die Weltgemeinschaft darauf verständigt, den durch den Menschen verursachten globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2°C zu begrenzen. Dies erfordert nach derzeitigem Wissensstand zumindest in den Industrieländern einen weitgehenden Verzicht des Einsatzes fossiler Energieträger bis Mitte des Jahrhunderts. Wie umfangreiche Szenarien-Analysen des Umweltbundesamts zeigen, ist eine derartige Transformation des Energiesystems möglich. Dafür ist u. a. eine deutliche Erhöhung der Energieeffizienz in allen großen Verbrauchssektoren (Produktion, Verkehr, Gebäude) nötig. Parallel dazu sind fossile Energieträger durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Nach wissenschaftlichem Konsens wird dabei die Bedeutung von Strom, der aus erneuerbaren Quellen hergestellt wird, im Energiesystem steigen.
Generell beträgt derzeit der Anteil von Strom am österreichischen Endenergieverbrauch lediglich 20% - dieser Anteil könnte sich in den nächsten Jahrzehnten verdoppeln. Dieser Anstieg ist nur durch einen Ausbau entsprechender erneuerbarer Erzeugungskapazitäten darstellbar. Die höchsten Potenziale werden dabei der Photovoltaik und der Windkraft zugeschrieben - diese beiden Aufbringungsformen sind jedoch hoch volatil. Parallel dazu müssen folglich Übertragungs-, Verteilungs- und Speicherinfrastruktur ausgebaut werden, um auch in Zukunft und insbesondere in Zeiten des Umbaus des Energiesystems eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten. Entsprechende Investitionen hängen unter anderem davon ab, ob es klare Zielsetzungen und stabile rechtliche und politische Rahmenbedingungen gibt. Nur dann kann die Energiewende zu einer ökologischen und auch einer volkswirtschaftlichen Erfolgsgeschichte werden.
Member of the Executive Board, Energie-Control Austria, Vienna
Chief Economist, Federation of Austrian Industries; Head, Economica - Institute of Economic Research, Vienna Chair
Senior Consultant, Pantarhei Corporate Advisors, Vienna Coordination

Dr. Ulrike BAUMGARTNER-GABITZER

Chief Executive Officer, Austrian Power Grid AG, Vienna

 Studium der Rechtswissenschaften, Universität Wien
1984-1992 Bundesministerium für Wirtschaft
1992-2006 Generalsekretärin, VEÖ - Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs
1995-1997 Kabinettschefin des Vizekanzlers
1999-2006 Abgeordnete zum Nationalrat im österreichischen Parlament, ÖVP-Verfassungssprecherin
2007-2013 Mitglied des Vorstandes, VERBUND AG
seit 2014 Vorsitzende des Vorstandes, Austrian Power Grid AG

Dipl.-Betriebsw. (DH) Axel KÜHNER

Chief Executive Officer, Greiner Holding AG, Kremsmünster

1994-1995 Trainee, Daimler AG, Stuttgart
1995-1998 Assistant to CFO, Daimler AG, NDL Rostock
1998-1998 Head of Controlling, Daimler AG, NDL Bielefeld
1998-2001 CFO, Daimler AG, NDL Bielefeld
2001-2005 CFO, Daimler AG, NDL Weser-Ems, Bremen
2005-2008 CFO, Daimler AG, NDL München
2008-2009 CEO, Daimler AG, NDL Regensburg
2009 Member of Executive Board, Greiner Holding AG, Kremsmünster
since 2010 CEO, Greiner Holding AG, Kremsmünster

Dr. Susanne NIES

Corporate Affairs Manager, ENTSO-E - European Network of Transmission System Operators for Electricity, Brussels

1979-1982 Maturity (Abitur) Heinrich-Schütz-Gymnasium, Kassel
1985 Exchange Student, Sciences Po - Institut d Études Politiques Paris
1985, 1987 Intensive Courses in Russian language and civilization, Pushkin Institute, Moscow
1989 M.A. in Political Sciences, Slavic and Romance Studies, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn and University of Cologne
1989 Free-Lance Translator and Journalist, Moscow News, Hessischer Rundfunk, and Frankfurter Rundschau Press, Moscow
1989-1995 Head, European Department, Heinrich-Böll Foundation, Cologne Boell Foundation, Cologne
1992 Intensive courses in Latvian language and civilization, Westfälische Wilhelms-Universität Münster and University of Riga
1995 PhD in Political Science, Slavic and Romance Studies
1995-2000 Lecturer for Political Science and International Relations, German Academic Exchange Service, Institut Européen des Hautes Études Internationales, Nice
1996 Course on the Economics of European Integration, London School of Economics and Political Science, London
2000-2002 Research Fellow, Department for International Relations, Free University Berlin
2002-2004 Associate Researcher and Lecturer, Centre for International Studies and Research - CERI/CNRS, Sciences Po - Institut d Études Politiques Paris
2004 Habilitation, Sciences Po - Institut d Études Politiques Paris and Free University Berlin
2004-2007 Senior Research Fellow, Institut de Relations Internationales et Stratégiques - IRIS; Lecturer, Sciences Po - Institut d Études Politiques Paris
2007-2010 Senior Research Fellow, European Governance and the Geopolitics of Energy, Institut francais des relations internationels - IFRI, Brussels
since 2008 Head, Institut français des relations internationels - IFRI; Consultant Private Business; Lecturer on Energy Policies, Sciences Po - Institut d Études Politiques, Paris
2009-2010 Independent Expert, Energy related calls, FP 7, European Commission, Brussels
since 2010 Head of Unit Energy Policies and Power Generation, Eurelectric, Brussels
2011 Executive Strategy Course, Vlerick Leuven Gent Management School

Mag. Dr. Jürgen SCHNEIDER

Director of Sales and Authorized Signatory, Environmental Agency Austria, Vienna

1984-1990 Diplomstudium Chemie, Universität Wien
1990-1994 Doktoratsstudium in Biochemie, Universität Wien
1994 Universitätsassistent, Universität Wien
1994-2002 Abteilung für Lufthygiene, Umweltbundesamt GmbH, Wien
2002-2004 Projektmanager, WHO - Weltgesundheitsorganisation, Bonn
2004-2007 Umweltbundesamt GmbH, Wien
2007-2014 Leitung, Bereich Wirtschaft und Wirkung, Umweltbundesamt GmbH, Wien
seit 2011 Prokurist
seit 2014 Mitglied, Leitungsgremium, Umweltbundesamt GmbH, Wien

Dr. Christian HELMENSTEIN

Chief Economist, Federation of Austrian Industries; Head, Economica - Institute of Economic Research, Vienna

1992-1993 Studienabschlüsse, Universität zu Köln (Dipl.-Volksw. und Dipl.-Kfm.)
1996 Promotion (Dr. rer. oec.), Ruhr-Universität Bochum
1992-1996 Vertragsassistent für Mathematik und Computerverfahren sowie für Ökonomie, Institut für Höhere Studien, Wien
1997-1999 Abteilungsleiter für Finanzwirtschaft, Institut für Höhere Studien, Wien
1999-2004 Abteilungsleiter für Finanzwirtschaft und Ökonomie, Institut für Höhere Studien, Wien
1998-2004 Gründungsvorstand für Finanzen im IHS Burgenland und im IHS Kärnten
  Mitglied des Aufsichtsrates der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur
2009-2013 Stv. Vorsitzender des BusinessEurope EcoFin-Committees
seit 2001 Leiter des Cognion Forschungsverbundes, Wien
seit 2004 Chefökonom der österreichischen Industriellenvereinigung
seit 2013 Vorsitzender der BusinessEurope Regional Policy Working Group
seit 2015 Vorsitzender des Wirtschaftspolitischen Beirats Kärnten

Technology Symposium

show timetable

25.08.2016

13:00 - 13:10OpeningPlenary
13:10 - 14:15RTI TalkPlenary
14:30 - 14:50From Austria to Silicon Valley - Cyber Security as a Global FactorPlenary
14:50 - 16:10Cybernetics in Advanced Energy and Production SystemsPlenary
16:30 - 17:45Complexity and the New EnlightenmentPlenary
20:00 - 20:15Best of Art and ScienceCulture
20:15 - 21:15Tickets to Berlin: Falling Walls Lab Austria and Alpbach Summer School on EntrepreneurshipPlenary
21:30 - 23:00Career LoungeSocial
21:30 - 23:30Evening ReceptionSocial

26.08.2016

09:00 - 10:30Digital MedicinePlenary
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Science and Technology for Young PeopleBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Children's University Alpbach - Science and Technology for KidsBreakout
10:30 - 12:30Cross-sektorale Kooperationen von ClusternPartner
11:00 - 12:30Personalized Cancer MedicinePlenary
12:30 - 13:00Lunch Snacks for the Participants of the Breakout SessionsSocial
13:00 - 18:00Breakout Session 01: Innovation by Making: Paradigm Shifts and New Innovation CulturesBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 02: Silicon Austria: A Game Changer for Austria as a High-Tech Location?Breakout
13:00 - 18:00Breakout Session 03: Creating the Future: How to Reinvent Innovation ProcessesBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 04: The Cycle of Innovation and its EcologyBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 05: Heavy Impact of Lightweight DesignBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 06: Looking Into the Unknown and Shifting HorizonsBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 07: Radical Innovations: More Courage to Take RisksBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 08: The Acceptance of Technologies by Pupils with Migration History - a Plea for Transcultural Competence as new EnlightenmentBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 09: Cyber Security: A Fundamental RightBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 10: Open Access & Open Innovation - Tools for a New Enlightenment?Breakout
13:00 - 18:00Breakout Session 11: Realities and Futures of RoboticsBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 12: Energiewende - Empowering ConsumersBreakout
13:00 - 18:00Breakout Session 13: Security of Supply as a Locational FactorBreakout
19:00 - 20:30Innovation Marathon: Ideas Made to Order - 24 Hours NonstopPlenary

27.08.2016

09:00 - 10:30Art Meets Science and Technology - Towards a New EnlightenmentPlenary
10:45 - 11:45Open Innovation: New Enlightenment? Participation - Democratisation - New SolutionsPlenary
12:15 - 13:30ETH Zurich, this Year's Special Guest at the Technology SymposiumPlenary
13:30 - 14:00Snack ReceptionSocial