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Zukunftsperspektiven

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Plenary
german language

Speakers

Sektionschef, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Wien Abstract
Zukunftsperspektiven:
Wo steht Österreich im Europäischen und Internationalen Umfeld im Jahre 2020?

Einleitung

"Prognosen sind immer schwierig, aber ganz besonders, wenn es sich um die Zukunft handelt"
Mark Twain

"In the long run we are all dead"
John M. Keynes

Sehr geehrte Damen und Herren!

AUSGANGSPUNKT: DIE ENTWICKLUNG ÖSTERREICHS DER LETZTEN JAHRZEHNTE
" Ö ist eines der Beispiele eines Landes, das einen erheblichen Rückstand im Pro-Kopf-Einkommen nicht nur aufgeholt, sondern in einen Vorsprung umgewandelt hat.
" 1960 lag das ö BIP/Kopf deutlich unter dem (fiktiven) EU-15-Wert, der Rückstand gegenüber (West-)Deutschland betrug rund 20 %. Gegenüber Dänemark, den Niederlanden, Schweden und Großbritannien war er noch größer, nur südliche Länder Europas und Irland lagen hinter Österreich.
" Heute westdeutsches Niveau zumindest erreicht, Gesamtdeutschland um mehr als 10 % übertroffen (EU-15: +10 %, EU-25: +23 %) und rittert mit Dänemark um den 4. Rang in Europa (nach Lux, Irland, NL).
" höhere Wachstumsraten als D: im Mittel um rd. 0,9 Prozentpunkte in den letzten 10 Jahren;
" Wichtig war, dass Ö immer Abschottungsstrategien verworfen hat und sich für "Öffnung mit Augenmaß (Zitat Prof. Aiginger vom WIFO)" entschieden hat. Dazu gehörte auch der EU-Beitritt.
" Die österreichische Wirtschaft hat die sich dadurch ergebenden Chancen eindrucksvoll genutzt:
-Die Warenexportquote stieg um rund 50 % von 25 % im Jahr 1996 auf mehr als 38 % im vergangenen Jahr. Seit 2000 ist Österreich das EU-15-Land mit den höchsten Exportzuwachsraten.
-Die Zahl der exportierenden Unternehmen hat sich in diesem Zeitraum auf mehr als 30.000 verdreifacht.
-Ö ist hat die höchste Pro-Kopf-Quote aller Industriestaaten von Einnahmen aus dem Tourismus, die Überschüsse konnten in den letzten Jahren wieder zulegen.
-Mehr als verdreifacht haben sich die Direktinvestitionsbestände österreichischer Unternehmen im Ausland: Von 6 % des BIP 1996 auf 22 % 2005 - ungefähr wie die ausländischen Investitionen in Ö (von 9 % auf 24 %)
-Die früher traditionell negative Handelsbilanz ist seit einigen Jahren tendenziell ausgeglichen, ebenso wie die Bilanz der Direktinvestitionen
-In der DL-Bilanz werden beachtliche Überschüsse erwirtschaftet
-Die Leistungsbilanz - in früheren Jahrzehnten meist negativ - erzielte 2006 einen Rekordüberschuss
" Und davon profitieren alle ÖsterreicherInnen:
-Die Jahresbruttolöhne stiegen von 1999 bis 2005 um rd. 2.400 Euro pro Beschäftigtem,
-das pro-Kopf-Vermögen um mehr als 7.500 Euro,
-die Zahl der Haus- bzw. Wohnungseigentümer nahm um rund 130.000 zu (1999 bis 2006; einschließlich Verwandter waren es sogar 213.000)
-Ö verbesserte sich im weltweiten Wohlstandsranking der OECD vom 9. auf den 6. Platz.

WAS WAREN DIE ERFOLGSFAKTOREN IN DIESEM AUFHOLPROZESS UND SIND DIESE AUCH JETZT NOCH ENTSCHEIDEND?
" Öffnungsstrategie: frühe Liberalisierung des Außenhandels, OECD- und europäische Integration
" Hartwährungspolitik
" Sozialpartnerschaft und Flexibilität: Lohnzurückhaltung, Sicherheit der Unternehmer, Gewinne zu erwirtschaften, Flexibilisierung der Arbeitszeit, aber auch Sicherheit für Arbeitnehmer, Bereitschaft zur Innovation und Höherqualifikation
" Hohe Investitionsquote und Technologieimport: Traditionell hohe Investitionsquote (steuerlich gefördert), v.a. Bauinvestitionen, erlaubt Ausbau der Infrastruktur und Erhöhung der Produktivität, niedrige Lohnkosten und hohes Qualifikationsniveau ziehen Auslandsinvestitionen an
" Nützen der Ostöffnung
" Herstellung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit der Industrie: Strukturanpassung (Privatisierung), Steuerreform (v.a. KÖSt), niedrige Lohnstückkosten

Aber: Strategien für erfolgreichen Aufholprozess sind nicht mehr adäquat für ein reiches Land
DIE FAKTOREN, DIE FÜR DIE WETTBEWERBSFÄHIGKEIT EINES REICHEN LANDES (WIE ES Ö JETZT IST) ENTSCHEIDEND SIND, SIND ANDERE ALS JENE, DIE ES IM AUFHOLPROZESS WAREN: Hohes Pro-Kopf-Einkommen ist nur durch mehr Forschung, Aus- und Weiterbildung und moderne Infrastruktur zu erreichen (nicht durch niedrige Löhne und subventionierte physische Investitionen).

1) Wettbewerbsvorteil eines Spitzenlandes durch Forschung, Spitzenqualifikation und Technologie bestimmt, da hat Ö noch Aufholbedarf
" Forschungsquote mit 2,4 % zwar über EU-25-Durchschnitt (1,8 %, EU-15: 1,9 %), Tempo der Steigerung bei den Zukunftsausgaben aber zu gering
" Brüchiger Ausbildungsvorteil: Für Aufholprozess Ausbau der mittleren Qualifikationen wichtig, zentral für Länder an der Technologiefront ist aber universitäre Ausbildung; in Ö studieren 35 % eines Jahrgangs (Schweden, Finnland über 71 %, OECD-Durchschnitt: 53 %), hohe Ausfallrate (über ein Drittel), lange Studiendauer (durchschnittlich nicht ganz 13 Semester für Diplomstudium, OECD: etwa 8), zu wenig Absolventen in naturwissenschaftlichen und technischen Fächern trotz relativ hoher Studierneigung zu Technik oder Naturwissenschaft (28 Prozent der Abschlüsse in Österreich zu 24 Prozent im EU-15-Mittel) durch die relativ geringe Studierquote
" Zu wenig Lehrlinge (im Durchschnitt pro Lehrbetrieb etwas über 3, Ende 2006) und meist in reifen Wirtschaftssektoren, kaum in modernen, technisch hochwertigen Dienstleistungsberufen (etwa 38 % der weiblichen Lehrlinge in den "Traditionssparten" Einzelhandel und Friseurberufe)
" Erstausbildung verliert gegen Weiterbildung an relativer Bedeutung: Probleme der Beschäftigung älterer Arbeitsnehmer
" bisherige Ö Reformen (Einführung der Fachhochschulen, Reform der Universitäten und der Forschungsförderung) sind noch nicht ausreichend für die neuen Herausforderungen


2) Infrastrukturinvestitionen nötig:
Nach der Überwindung der Teilung Europas hat Ö neue zentrale Position; Ö s Infrastruktur noch nicht dem entsprechend abgestimmt: (Anbindung Zentral- und Osteuropas im Bereich des Verkehrs, der Energie, Telekommunikation)
" Energie: Was wird 2020 im Vergleich zur Gegenwart die wichtigste Energiequelle Österreichs sein? Aus heutiger Sicht der vermiedene Verbrauch. Aber daneben wird es eine verstärkte Förderung aus regenerativen Quellen geben müssen. Bisher gibt es noch keine plausible Strategie der Europäischen Regierungen zur erforderlichen Reduktion der Treibhausgas-Emissionen. Nach bisherigen Erfahrungen sinkt der Preis für regenerative Energien wie Wasser-, Wind und Solarkraft alle 10 Jahre um die Hälfte. In Verbindung mit den immer stärker steigenden Öl- und Gaspreisen wird der Zeitpunkt der Konkurrenzfähigkeit der erneuerbaren Energien relativ schnell erreicht werden.

3) Bevölkerungsentwicklung beachten:
Überalterung oder Zuwanderung? Studien gehen von einem insgesamten Bevölkerungswachstum in Ö durch Zuwanderung bis 2050 aus, erst danach Rückgang; aber: durch "Landflucht" bereits bis 2020 Schrumpfungserscheinungen abseits der Städte; Rückgang der Erwerbsfähigen; sinkende Infrastrukturauslastung; Frage sozialer Zusammenhalt; Sprachintegration/ Ausbildungsprobleme der Zuwanderer.

4) Globalisierung nützen:
weltumspannender Austausch von Gütern und Kapital; Internet und elektronische Kommunikationssysteme schaffen einen globalen Informationsmarkt und durchdringen alle Wirtschaftssektoren; dies unterstützt die Wandlung der Konsummärkte hin zu Käufermärkten: Höchste Qualität zum marktgerechten Preis wird selbstverständliche Kundenforderung; nachhaltige Wettbewerbsvorteile entstehen nur noch durch immer mehr an den Kunden spezifizierte Produkte mit immer kürzeren Entwicklungszyklen. Um in diesen Umfeld bestehen zu können, werden sich die österreichischen Unternehmen mit Verfahrens- und Produktinnovationen anpassen müssen. Technologische Entwicklung entzieht sich mehr und mehr dem staatlichen Einfluss; Probleme Gentechnologie, Kernenergie etc.; Geringe Dynamik in Europa bewirkt Verlagerung der Investitionen, weniger Technologien für die Startphase; zunehmende Qualifikation in den Niedriglohnländern (z.B. China, Indien)

EUROPÄISCHE ANTWORTEN SIND NOTWENDIG:
Österreich kann sich nicht abkoppeln vom Rest EU-Europas, viele Herausforderungen können nur auf europäischer Ebene gelöst werden, dazu braucht es eine europäische Strategie und ein handlungsfähiges Europa
Ausgangsproblem: Unter den entwickelten Regionen wächst Europa am langsamsten. Negativbeispiel Japan: Abschottung gegen Importe und Konservierung ungeeignet gegen nahe Billiglohnkonkurrenz, hohe Staatsverschuldung kein Wachstumsgarant bei inflexibler Wirtschaft
Reform der Institutionen: Handlungsfähigkeit europäischer Institutionen wird oft in Frage gestellt - Stichworte: steigende Mitgliederzahl, EU-Verfassung.
Allgemeiner: (Nicht nur) Europa tut sich schwer, Wachstum und Beschäftigung Priorität zu geben, Forschungs- und Entwicklungsausgaben und den Ausbau transeuropäischer Netze zu forcieren und einen, den modernen Anforderungen entsprechenden Ausgleich zwischen wirtschaftlichen und sozialen Notwendigkeiten zu finden.
Asymmetrie der drei Linien der europäischen Wirtschaftspolitik
-EU auf liberalisierende/deregulierende Komponente konzentriert, Asymmetrie der makroökonomischen Steuerung (Priorität von Preisstabilität und Defizitabbau gegenüber Wachstumssicherung), Vernachlässigung der Wachstumsförderung.
-Die Wirtschaftspolitik braucht eine proaktive Wachstumspolitik, insbesondere bei (sinnvollem) Liberalisierungsschock, bei (mittelfristig sinnvollem) Stabilitätspostulat, bei einer Einkommensverteilung mit stagnierenden unteren Einkommen, und einem Pensionssystem mit stärkeren Eigenleistungen.
-Die Lissabonstrategie der EU spricht diese aktive Komponente zwar an, aber es mangelt an der Umsetzung: Wachstum (offensive Komponente) nach wie vor kein prioritäres Ziel - statt dessen Konzentration auf Preisstabilität, und Budgetausgleich (defensive Komponente). Das letzte große wirtschaftspolitische Projekte bleibt die Euro-Einführung.
" Europäischer Kurswechsel in Luxemburg (Juni 2005) angedeutet
-Lockerung des Stabilitätspaktes
-Lissabonziele soll durch nationale Pläne umsetzbar werden
-Wohlfahrtsstaatsdebatte seit Sondergipfel Hampton Court (Oktober 2005)
" Die Diskussion um das europäische Gesellschaftsmodell:
-Kontinentaleuropäisches und mediterranes Modell u.a. durch relativ große Einkommensgleichheit mit niedriger ökonomischer Effizienz charakterisiert; Angelsächsisches Modell: relativ hohe ökonomische Effizienz bei großer Einkommensungleichheit; Skandinavisches Modell kombiniert die Tugenden des angelsächsischen und des kontinentaleuropäischen Systems: relativ hohe ökonomische Effizienz bei relativ geringen Ungleichheiten
-Wirtschaftlich erfolgreichste europäische Länder (Schweden, Finnland, Dänemark, Österreich(?)) wachsen wie USA
-Säulen des Erfolges des skandinavischen Modells:
-Privates und öffentliches Kostenbewusstsein: Löhne wachsen nicht schneller als Produktivität, Staatsausgaben wachsen langsamer als BIP und Steuereinnahmen, Budgetüberschüsse ermöglichen Gegensteuerung bei wirtschaftlicher Abschwächung
-Reform des Arbeitsmarktes: Hohes Beschäftigungsniveau, Flexicurity: Hohe Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern durch ausgebaute Kinder- und Altenbetreuung, relativ hohes Arbeitslosengeld mit strengen Anforderungen (Schulung und Annahme von Beschäftigung nach Schulung), System garantiert Flexibilität für Firmen und Sicherheit für Arbeitnehmer (Flexicurity)
-Forcierung der Zukunftsinvestitionen in Richtung Lissabon-Strategie: Ausgaben für Forschung liegen gleich auf mit den USA, 50% höher als im EU-Durchschnitt, Lissabonziele schon 2005 weitgehend erreicht
" Anders ausgedrückt: Wir brauchen ein reformiertes - produktivitätsorientiertes - europäisches Wohlfahrtsmodell:
-Umfassendes Sozialsystem zur Absicherung aller Bevölkerungsgruppen notwendig zur Sicherung des Grundkonsenses für liberale, wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik.
-Qualität der Staatsausgaben mindestens so wichtig für Wettbewerbsfähigkeit als ihre Höhe. Gesetze werden hinsichtlich Wettbewerbs-, ökologischer und sozialer Konsequenzen überprüft
-Löhne im Einklang mit Produktivitätsentwicklung, neben Vollarbeitsplätzen Formen von Teilzeit- und Kurzzeitverträgen (mit anteiligen Sozialleistungen)
-Sozialleistungen müssen zur Steigerung, nicht, wie bisher oft, zur Senkung der Erwerbsquote beitragen:
-Transfers und Sozialleistungen müssen, wo immer sinnvoll, an individuelle Anstrengungen und Auflagen (Weiterbildung, Eigenvorsorge, Akzeptanz von Mobilität und Veränderungen) geknüpft werden.
-Qualitativ hochwertige, flächendeckende und leistbare Betreuungseinrichtungen für Kinder als Mittel zur Erhöhung von Geburtenrate und : Frauenpartizipation
-"Welfare to work"-Elemente: Verringerung der Grenzsteuersätze bei Arbeitsaufnahme, negative Einkommenssteuer, Wiedereingliederungsbeihilfen, Kombilöhne
-Teilzeit und Flexibilität als bewusste Wahl im Lebenszyklus (mit anteiligen Sozial- und Pensionsrechten)

ZUSAMMENFASSEND: EINE MITTELFRISTIGE WACHSTUMSSTRATEGIE FÜR ÖSTERREICH
" Prognostiziertes mittelfristiges Wachstum in Österreich 2,1 % für die nächsten fünf Jahre reicht nicht aus, die Arbeitslosigkeit zu senken, das Budget auszugleichen, das Pensionssystem nachhaltig zu sichern
" Nur langfristige Strategie mit einander gegenseitig verstärkenden Strategieelementen aus vielen Bereichen der Wirtschaftspolitik kann Wachstum und Beschäftigung nachhaltig erhöhen
" Umweltziele als Teil der Wachstumspolitik:
-Wirtschaftswachstum und Umwelt sind keine Gegensätze
-die österreichische Öko-Industrie wird 2020 höhere Umsätze erzielen(und mehr Arbeitsplätze bieten) als der Maschinenbau und die Automobilzulieferindustrie
-Vorreiterrolle bei Umweltzielen kann Wachstumsschub bedeuten, versäumte Umweltinvestitionen nachträglich oft teuer
-Führendes Land bei Umwelttechnologien kann Position durch First Mover Advantages und Referenzprojekte stärken
-Ö bei Umwelttechnologie stark, passt zum Image Ös in Kultur, Tourismus und Problemlösungskapazität: Gute Ausgangslage auch für weitere Exporterfolge
" Wirtschaftswachstum kann beschleunigt werden durch
-Zukunftsinvestitionen durch höhere und fokussierte Ausgaben für Forschung, Ausbildung und Weiterbildung,
-Strukturreformen (mehr Wettbewerb, ausgewogene Flexibilität, Qualität des öffentlichen Sektors),
-Betonung österreichischer Stärken in Technologien und Dienstleistungen, innovativer Energie- und Umweltpolitik,
-Nutzung der Beschäftigungsreserven aus heute informeller Arbeit, Beseitigung der Genderungleichheit, aus verstärkter Gestaltung des Sozialsystems als Produktivkraft
Senior Editor, Vorarlberger Nachrichten, Vienna Chair

Mag. Josef MAYER

Sektionschef, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Wien

1964 Eintritt in das Bundesministerium für Handel und Wiederaufbau
1968-73 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien
1980 Bestellung zum Leiter des Referates II/A/8a (Koordination der bilateralen Handels- und Wirtschaftspolitik mit der wirtschaftlichen Integrationspolitik
1985 Betrauung mit der Leitung der Abteilung für EFTA-, GATT-, OECD-, UNCTAD-, ECE-Angelegenheiten
1992 Betrauung mit der Leitung der Europagruppe
1995 Betrauung mit der Leitung der Sektion Bilaterale Außenwirtschaftspolitik
1997 Betrauung mit der Leitung der Sektion Außenwirtschaftspolitik und Europäische Integration
1998 Bestellung zum Sektionschef

Dkfm. Kurt HORWITZ

Senior Editor, Vorarlberger Nachrichten, Vienna

1965-1969 Studium an der Hochschule für Welthandel in Wien
1965 Redakteur bei "Bank & Börse" (Wochenzeitschrift)
1967 Redakteur bei Horst Knapps "Finanznachrichten"
1969 Sponsion zum Diplomkaufmann
1974 Wirtschaftsredakteur "Die Presse", Wien
1976 Bestellung zum "Ressortleiter Wirtschaft"
1981 Ernennung zum "leitenden Redakteur"
1988 Leiter Öffentlichkeitsarbeit der "Österreichischen Länderbank"
1990 Stellvertretender Chefredakteur "Die Presse"
1995 Chefredakteur "Neues Volksblatt", Linz
1997 Chefredakteur "Vorarlberger Nachrichten", Schwarzach
2003 Chefredakteur "Vorarlberger Nachrichten", Wiener Redaktion
seit 1992 Lehrtätigkeit "Porträt in der Zeichnung mit Übungen" am Österreichischen Journalisten-Kolleg (Österreichsiche Medienakademie), Salzburg
seit 1993 Diverse wissenschaftliche Tätigkeiten und Lehrtätigkeiten
seit 2006 Lektor an der FH Wien, Studiengang Journalismus: Online-Zeitung