Das Thema Gesundheit bringt am EFA26 erneut Partner:innen aus der gesamten Gesundheitslandschaft zusammen, um zu diskutieren, wie Europa widerstandsfähigere, innovativere und gerechtere Gesundheitssysteme gestalten kann.
Anknüpfend an den interdisziplinären Ansatz des EFA25 verbindet das Programm Gesundheit mit den übergeordneten gesellschaftlichen Fragestellungen, die im Mittelpunkt der vier EFA-Tracks stehen – Klima, Demokratie & Rechtsstaatlichkeit, Wirtschaft & Finanzen sowie Sicherheit. So werden interdisziplinäre Dialoge gefördert, um integrierte und zukunftsorientierte Lösungsansätze zu finden.
In Alpbach kommen zentrale Akteur:innen des Gesundheitswesens mit Entscheidungsträger:innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie zusammen, um Ideen auszutauschen, bestehende Perspektiven zu hinterfragen und gemeinsam konkrete Strategien für die Zukunft der Gesundheit in Europa zu entwickeln. Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit Partner:innen aus unterschiedlichen Fachbereichen entwickelt und wird mit der Expertise von Sebastian Mörth (Director Policy & Public Affairs DACH, Intuitive) begleitet. Es schafft einen Raum für Innovation, Reflexion und Zusammenarbeit, um ganzheitliche Antworten auf komplexe Herausforderungen zu entwickeln.
Im Fokus stehen dabei drei miteinander verknüpfte Themenbereiche, die einige der dringendsten Chancen und Herausforderungen für die europäischen Gesundheitssysteme widerspiegeln.
Im Mittelpunkt des ersten Themenbereichs stehen Fragen rund um widerstandsfähige Lieferketten, strategische Autonomie und die Rolle Europas in einem zunehmend wettbewerbsintensiven globalen Gesundheitsumfeld. Es wird diskutiert, wie Europa seine Vorsorge- und Reaktionsfähigkeit stärken, kritische Abhängigkeiten reduzieren und nachhaltige Gesundheitsinfrastrukturen für die Zukunft aufbauen kann.
Der zweite thematische Schwerpunkt widmet sich den ungleichen Zugängen zur Gesundheitsversorgung in Europa, die sowohl zwischen Regionen als auch zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen bestehen. Das Programm wird regionale Ungleichheiten, digitale Zugangsbarrieren und eine gerechte Gesundheitsversorgung beleuchten. Besonderes Augenmerk liegt darauf, wie Innovation und Digitalisierung zu inklusiveren und stärker patient:innenorientierten Gesundheitssystemen beitragen kann.
Der dritte Themenschwerpunkt richtet den Blick auf die strukturellen Veränderungen, die notwendig sind, um Gesundheitssysteme zukunftsfähig zu machen. Im Fokus stehen Finanzierungsmodelle, die Verbreitung und Skalierung von Innovationen sowie umfassendere Strukturreformen, die es Gesundheitssystemen ermöglichen, sich an demografische, technologische und gesellschaftliche Veränderungen anzupassen.
Mit einer starken interdisziplinären Perspektive und der Zusammenarbeit über Fach- und Bereichsgrenzen hinweg knüpft das Gesundheitsprogramm des EFA26 an die Grundlagen des EFA25 an und führt die Diskussion darüber fort, wie Europas Gesundheitszukunft gestaltet werden kann – resilient, zugänglich und innovativ.
Die geopolitischen Umbrüche der Gegenwart zwingen Europa, seine Position in Hinblick auf den Zugang zu pharmazeutischen Innovationen neu zu behaupten. Die USA fordern deutlich, dass Europa einen angemessenen – und damit höheren – Beitrag leisten muss. Die Podiumsdiskussion beleuchtet diese Forderung aus verschiedenen Blickwinkeln: Industrie, Politik und Patient:innenvertretung kommen ebenso zu Wort wie Stimmen aus den USA, Europa und Österreich.
Sie kaufen ein, kochen, begleiten bei ärztlichen Besuchen, helfen den Geschwistern, betreuen, pflegen – und gehen dabei selbst noch zur Schule. „Young Carers“ übernehmen aufgrund der chronischen Krankheiten ihrer Angehörigen oft ungesehen große Verantwortungen in ihren Familien. Diese Diskussion beleuchtet ihre Lebensrealitäten und gibt Einblicke in eine sich formende gesellschaftliche Allianz zu ihrer Unterstützung – denn junge Pflegende brauchen uns alle, um Verantwortung tragen und dennoch Kind sein zu können.
Das europäische und das österreichische Gesundheitssystem stehen vor einem tiefgreifenden Wandel. Online-Apotheken gewinnen zunehmend an Bedeutung und eröffnen neue digitale Potenziale für eine patient:innenorientierte Versorgung. Die zentrale Frage dabei ist jedoch, wie Apothekenwahlfreiheit und Digitalisierung so genutzt werden können, dass das Gesundheitssystem nachhaltig gestärkt wird.
Diese Veranstaltung ist eine geschlossene Network Session. Wenn Sie teilnehmen möchten, schreiben Sie eine E-Mail an: