Ab 24. August: Europas Zukunft wird in Alpbach gestaltet


20 Aug., 2026

EFA26

82. European Forum Alpbach startet mit gut 700 jungen Teilnehmer:innen aus über 60 Ländern – bis 4. September stehen Europas Handlungsfähigkeit und Souveränität im Mittelpunkt des Dialogs.

Ab kommenden Montag, den 24. August, verwandelt sich das Tiroler Dorf Alpbach wieder in einen Ort des Dialogs, des Denkens und Tuns. Unter dem Motto „How Europe Wins“ werden bis 4. September mehr als 4.000 Teilnehmer:innen aus der ganzen Welt zum 82. European Forum Alpbach (EFA) kommen. Im Mittelpunkt stehen heuer Fragen zur Handlungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit sowie Souveränität und geopolitischen Rolle Europas. Neben zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur wird Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit gleich vier weiteren Staatsoberhäuptern als Gäste das Forum besuchen.

Den Anfang machen, wie seit 1945 Tradition, die EFA-Stipendiatinnen und Stipendiaten. In der ersten Woche, den sogenannten „Academy-Days“, werden insgesamt gut 700 junge Menschen aus 63 Ländern zusammenkommen. Fast zehnmal so viele hatten sich im Vorfeld für einen der begehrten Plätze beworben und ein umfangreiches Auswahlverfahren durchlaufen. 

 

Nächste Generation an selbstbewussten Europäer:innen

„Beim EFA wird nicht nur über die Zukunft Europas gesprochen, hier ist sie erlebbar, wird gehört und bestimmt mit. Unser Anspruch ist es, die kommende Generation an selbstbewussten Europäerinnen und Europäern zu befähigen und zu verbinden.“, unterstreicht EFA-Präsident Othmar Karas den Netzwerk-Charakter des Forums. Dieser reiche „über Landesgrenzen, Generationen und Fachbereiche. Das macht Alpbach so einzigartig und wirksam.“, so Karas.

Gegen Ende der ersten EFA-Woche stellen die Euregio-Days (27. bis 30. August) die Rolle und Bedeutung der Regionen für den Erfolg Europas in den Mittelpunkt. Bevor am Sonntag, den 30. August, die zweite Woche mit dem früheren italienischen Ministerpräsidenten und EU-Reformer Enrico Letta eröffnet wird, bildet der traditionelle Tirol-Tag allen voran mit  den drei Landeshauptleuten aus der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino –  Anton Mattle, Arno Kompatscher und Maurizio Fugatti – die Schnittstelle zwischen Regionalem und Internationalem.

 

Gipfeltreffen der Staatsoberhäupter samt Jugenddialog 

Wie sehr das EFA seine Stellung als Ort des Austauschs abseits klassischer Formate auch im neunten Jahrzehnt behauptet, zeigt sich nicht nur an der Anzahl der einzelnen Programmpunkte – gut 250 Sessions in 12 Tagen –, sondern auch an einigen Highlights im Kalender. Das wohl prominenteste: Bundespräsident Alexander Van der Bellen nutzt ein Treffen mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und Belgien am 2. September für gemeinsame Beratungen in Alpbach samt anschließendem Jugend-Dialog.

„Das EFA26 soll aber nicht nur ein unvergessliches Erlebnis für die Teilnehmenden sein. Wir wollen uns auch an den Ergebnissen und konkreten Maßnahmen messen lassen.“, verspricht Karas vor seinem zweiten Forum als EFA-Präsident. Die Grundlage zum Aktionsplan „How Europe Wins“ legen ab kommenden Montag die Vertreterinnen und Vertreter der „Next Generation Europe“ in Alpbach.

Apropos nächste Generation. Wie diese im öffentlichen Verkehr aussehen kann, wird der EFA-Mobilitätspartner ÖBB am Forum zeigen. Zum ersten Mal in Österreich kommt in Alpbach dazu ein autonomer Bus zum Einsatz.

Während die Tickets für die erste Woche schon seit längerem ausverkauft sind, können Kurzentschlossene noch Tickets für die am 30. August beginnenden Conference-Days erwerben. Der Besuch der Euregio-Days ist kostenfrei. Alle Details dazu sowie das vollständige, aktuelle Programm finden sich unter www.alpbach.org
 


Für Rückfragen und weitere Informationen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Nikola Donig 
Generalsekretär & Geschäftsführer 
E-Mail: Nikola.donig@alpbach.org    
Tel.: +43 676 3359031  

Melissa Német 
Leitung Medienarbeit und Publikationen 
E-Mail: presse@alpbach.org  
Nummer: +43 676 836 24-235 

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