Gemeinsam Europa gestalten: Das EFA und Tirol


12 Juni, 2026

EFA26

Das EFA besuchte Tirol, um das EFA26 Programm vorzustellen und an die enge, über acht Jahrzehnte gewachsene Verbindung mit der Region anzuknüpfen. EFA-Präsident Othmar Karas unterstrich dabei die enge Partnerschaft zwischen dem Forum und Tirol sowie die bedeutende Rolle von Regionen für die Zukunft Europas.

Im Dialog mit der Gemeinschaft

In Alpbach kam EFA-Präsident Othmar Karas im Rahmen eines Stammtisches mit Bürger:innen, Vertreter:innen der Gemeinde sowie weiteren Mitgliedern und Partnern Alpbachs zusammen. In diesem informellen und zugleich inhaltlich fokussierten Rahmen erhielten die Teilnehmer:innen erste Einblicke in das EFA26-Programm und kamen in einen offenen Dialog. Der Austausch spiegelte wider, was das Forum seit jeher prägt: Obwohl es europäisch ausgerichtet ist, bleibt es tief in der lokalen Gemeinschaft verwurzelt, die es seit mehr als acht Jahrzehnten trägt und mitgestaltet. In Anerkennung dieser besonderen Verbindung erhalten dieses Jahr erstmals alle Bewohner:innen des Alpbachtals freien Zugang zum Forum. Der Stammtisch machte einmal mehr deutlich, dass bedeutender europäischer Dialog oft auf lokaler Ebene beginnt – im gemeinsamen Gespräch, in direkter Nähe und auf Basis gegenseitiger Wertschätzung. 

Regionen als Antwort auf Europas Herausforderungen

In Innsbruck kamen Othmar Karas und Euregio-Präsident und Landeshauptmann von Tirol, Anton Mattle, zu einem Pressebrunch zusammen. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur das Programm des EFA26, sondern auch die grundlegende Frage, wie Europa auf die Herausforderungen einer zunehmend komplexen Welt reagieren kann. Beide betonten die zentrale Rolle der Regionen als Teil der Antwort. Mattle hob hervor, dass das Forum mit dem Jahresthema „How Europe Wins“ eine Frage stellt, auf die die Euregio Days eine Antwort finden: Europa gewinnt mit starken Regionen. Die Euregio Days (28.–30.8.) sind Ausdruck der engen Zusammenarbeit zwischen dem European Forum Alpbach und der Euregio Tirol–Südtirol–Trentino. Sie sind für alle Interessierten kostenlos und unterstreichen das Anliegen des Forums,  europäischen Dialog offen und breit zugänglich zu gestalten. Regionale Medien begleiteten den Austausch aufmerksam und berichteten über die zentralen Inhalte der Veranstaltung.

Ausblick

Die Gespräche in Alpbach und Innsbruck haben die enge Verbindung zwischen dem European Forum Alpbach und Tirol einmal mehr sichtbar gemacht. Sie unterstreichen die zentrale Überzeugung des Forums, dass Europas Zukunft nicht nur von den Entscheidungen in Hauptstädten und Institutionen abhängt, sondern ebenso von der Stärke, Innovationskraft und Zusammenarbeit seiner Regionen. 

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